Mythen rund um die Rückliefervergütung von Solarstrom: Wir klären auf

Photovoltaikanlagen boomen und rentieren! Wer den eigenen Solarstrom nutzt, spart bei der Stromrechnung. Und wer die Sonnenenergie ins Netz der BKW einspeist, erhält zurzeit eine attraktive Vergütung. Dafür sorgt das marktorientierte Rückliefervergütungssystem der BKW. Michael Beer, Leiter Markets & Regulation bei der BKW, unterzieht die sieben häufigsten Mythen zur Rückliefervergütung einem Faktencheck.

Mythos 1: «Wer eine eigene Stromproduktionsanlage betreibt, muss überschüssige Energie zwingend an eine Stromanbieterin wie die BKW verkaufen.»

«Das ist nicht korrekt», sagt Michael Beer. «Die BKW als Netzbetreiberin ist gemäss Energiegesetz zwar verpflichtet, die ihr angebotene Energie aus Anlagen mit einer Höchstleistung von drei Megawatt oder einer Jahresproduktion – abzüglich des Eigenverbrauchs – von maximal 5’000 Megawattstunden abzunehmen und zu vergüten. Das heisst: Wenn eine Privatperson oder eine Firma im Versorgungsgebiet der BKW Strom in deren Verteilnetz einspeisen möchte, kann sie dies über das Produkt Energy Return tun und erhält dafür von der BKW eine Rückliefervergütung. Das ist aber kein Muss: Besitzerinnen und Besitzer von Stromproduktionsanlagen können die erzeugte elektrische Energie auch an Dritte verkaufen.»

Mythos 2: «Es gibt nur für Energie aus Solaranlagen eine Rückliefervergütung.»

«Das stimmt nicht», so Beer. «Es gibt die Rückliefervergütung auch für ins Netz eingespeiste Energie, die mit anderen Technologien erzeugt wird – zum Beispiel mit Wasserkraft, Windenergie, Biomasse oder fossil befeuerten Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK). Die Höhe der Rückliefervergütung richtet sich nach dem Anlagentyp: Die BKW unterscheidet zwischen Solaranlagen (Photovoltaikanlagen) und allen übrigen Technologien. Damit trägt sie der unterschiedlichen zeitlichen Verteilung der Einspeisemengen Rechnung, denn Solarstrom fällt nur tagsüber an. Die Einspeisung von elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen ist allerdings der weitaus häufigste Fall und macht bei der BKW circa 80 Prozent aller Rücklieferanlagen aus. Sicher auch deshalb wird die Rückliefervergütung meistens im Zusammenhang mit Solarenergie genannt.»

Mythos 3: «Die Vergütung von Herkunftsnachweisen ist ein fixer Bestandteil der Rückliefervergütung.»

«Diese Aussage stimmt so nicht», sagt Beer. «Häufig wird im Zusammenhang mit der Rückliefervergütung für den ins Netz eingespeisten Strom auch der Herkunftsnachweis (HKN) erwähnt, in dem die Energiequelle sowie der Ort und Zeitpunkt der Erzeugung festgehalten sind. Doch bei der Vergütung der HKN handelt es sich um eine freiwillige Leistung der BKW. Und die Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen, die elektrische Energie ins BKW Netz einspeisen, sind ebenfalls nicht verpflichtet, die Herkunftsnachweise für ihren produzierten Strom aus Sonnenkraft an die BKW zu verkaufen. Die Abnahme und Vergütung der Energie und jene der Herkunftsnachweise sind also voneinander unabhängig. Die BKW hat in den letzten Jahren mit einer freiwillig höheren Vergütung der Herkunftsnachweise die tiefen Strommarktpreise zugunsten der Rücklieferer und Rücklieferinnen ausgeglichen.»

Bild Michael Beer, Leiter Markets & Regulation bei der BKW
Michael Beer, Leiter Markets & Regulation bei der BKW. Bild: Rudolf Gabriel Jaun

Mythos 4: «Energieunternehmen wie die BKW können die Rückliefervergütung selbst festlegen.»

«Das trifft nur teilweise zu», betont Michael Beer. «Produzent und Netzbetreiberin können die Höhe der Rückliefervergütung grundsätzlich frei vereinbaren. Für den Fall, dass sie sich nicht einig werden, gibt es jedoch gesetzliche Mindestanforderungen. Die Vergütung für eingespeiste Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Biogas richtet sich dann gemäss Energiegesetz nach den vermiedenen Kosten der Netzbetreiberin für die Beschaffung gleichwertiger Elektrizität. Für Strom aus teilweise oder vollständig fossil betriebenen WKK richtet sich die Rückliefervergütung nach dem Marktpreis zum Zeitpunkt der Einspeisung ins Netz. Seit 2020 passt die BKW die Rückliefervergütung für elektrische Energie vierteljährlich dem aktuellen Strommarktpreis an.»

«Wer elektrische Energie in das Netz der BKW einspeist, kann auch in den kommenden Monaten mit einer Rückliefervergütung rechnen, die das Preisniveau der letzten Jahre deutlich übersteigt.»
Michael Beer, Leiter Markets & Regulation bei der BKW

Mythos 5: «Die Berechnung der Rückliefervergütung nach Marktwert benachteiligt Rücklieferinnen und Rücklieferer, weil diese dadurch den Preisschwankungen am Strommarkt ausgeliefert sind.»

«In den vergangenen Monaten ist der Marktwert für Strom stark angestiegen», so Beer. «Im vierten Quartal 2021 war er fast fünfmal so hoch wie im gleichen Quartal des Vorjahres. Deshalb zahlte die BKW Ende letzten Jahres eine Rückliefervergütung für Solarstrom (ohne Herkunftsnachweis) von über 22 Rappen pro Kilowattstunde – schweizweit gesehen eine der höchsten. Und auch wenn es für Strommarktpreise keine Garantie gibt, gehen wir aufgrund der aktuellen Markterwartungen davon aus, dass dieser Trend weiter anhalten wird. Wer also elektrische Energie in das Netz der BKW einspeist, kann auch in den kommenden Monaten mit einer Rückliefervergütung rechnen, die das Preisniveau der letzten Jahre deutlich übersteigt.»

Trends Rückliefervergütung 2022
Stand: 4. Februar 2022. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Mythos 6: «Wenn der Marktpreis für elektrische Energie tendenziell also hoch bleibt, müssen Endverbraucherinnen und -verbraucher der BKW auch mehr für den Strom aus der Steckdose bezahlen.»

«Nein, diesen direkten Zusammenhang zwischen Strommarktpreis und Stromtarif gibt es so nicht», erklärt Michael Beer. «Die Rückliefervergütung und der Stromtarif der BKW sind unabhängig voneinander und haben eine unterschiedliche Gesetzes- und Berechnungsgrundlage: Die Rückliefervergütung richtet sich nach dem aktuellen Marktwert elektrischer Energie und wird deshalb mehrmals im Jahr angepasst.

Der Stromtarif hingegen besteht aus drei Komponenten: Erstens dem Preis für die Energie (circa 35 Prozent), zweitens den Kosten für die Netznutzung (etwa 45 Prozent) und drittens den Abgaben und Gebühren an Bund, Kantone und Gemeinden (rund 20 Prozent). Der Preis für die Energie selbst macht also nur einen verhältnismässig kleinen Teil der Stromrechnung aus, welche die Endkundinnen und -kunden erhalten. Er orientiert sich an den Gestehungskosten der Kraftwerke und an langfristigen Bezugsverträgen der Netzbetreiberin – und somit nur indirekt am Marktpreis. Deshalb lassen sich aus der Rückliefervergütung keine unmittelbaren Schlüsse auf den Stromtarif ziehen.».

Mythos 7: «Der Strommarktpreis hängt nur von der Jahreszeit ab.»

«Das ist nicht richtig», so Beer. «Es gibt verschiedene Faktoren, die den Marktpreis für elektrische Energie bestimmen. Die Saisonalität spielt eine wesentliche Rolle, da sie das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage beeinflusst: Im Winter sind die Marktpreise für Strom generell höher als im Sommer. Das liegt daran, dass das Stromangebot in den kalten und dunkleren Monaten tiefer ausfällt, weil zum Beispiel die Flüsse weniger Wasser führen und die Sonne nicht so häufig und lange scheint. Dem gegenüber steht ein erhöhter Strombedarf, etwa fürs Heizen oder für Beleuchtung. Im Sommer ist es gerade umgekehrt. Wer nun beispielsweise eine eigene Photovoltaikanlage betreibt und überschüssige Energie verkauft, erhält deshalb bei einer marktorientierten Vergütung im Winter allgemein mehr Geld als im Sommer. Weitere wichtige Faktoren, die den Strommarktpreis beeinflussen, sind etwa die Brennstoffpreise (Gas, Kohle, Öl) auf dem Weltmarkt, die Preise für CO2-Emissionszertifikate in der EU und die vorhandenen Produktionskapazitäten in der Schweiz und im Ausland. Aufgrund der Einbindung der Schweiz in den internationalen Strommarkt sind die Schweizer Marktpreise eng an die Preise im benachbarten Ausland gekoppelt.»

Rückliefervergütung

Rückliefervergütung

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren überschüssigen Solarstrom an uns verkaufen können (Rückliefervergütung) und wie wir Herkunftsnachweise (HKN) vergüten.

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Kommentare (16)

BKW ist offen für einen respektvollen Onlinedialog (unsere Netiquette) und freut sich über Ihre Kommentare und Fragen. Für Fragen, die nicht zum obigen Thema passen, verwenden Sie bitte das Kontaktformular.

  • Sehr geehrter Herr Dreyer

    Besten Dank für Ihre Frage und für Ihr Interesse an der BKW.

    Warum im Zuge der Energiewende der optionale Doppeltarif in der Grundversorgung nicht mehr zeitgemäss ist, erklärt die BKW ausführlich in diesem Beitrag:
    https://www.bkw.ch/de/ueber-uns/aktuell/blog/energie-fuer-morgen/energie-und-netz-im-wandel-der-tageszeiten

    Freundliche Grüsse
    BKW

  • Ist es Sinnvoll ab 1.1. nur noch den Einheitstarif anzuwenden oder fördert dies nicht noch zusätzlich die Stromknappheit tagsüber? Man muss ja dann z.B. nicht mehr am Abend die Wäsche waschen, sondern kann dies zu denselben Kosten auch tagsüber machen.

  • Sehr geehrter Herr Aebli

    Besten Dank für Ihre Frage. Sie finden die aktuellen Rückliefervergütungen pro Quartal auf unserer Webseite Rückliefervergütung - BKW. Seit 2020 berechnet die BKW den effektiven Marktwert für jedes Quartal und erstellt damit eine zeitnahe Abrechnung der Rückliefervergütung. Die im letzten Quartal ins Netz der BKW eingespeiste Energie wird direkt nach dem aktuellen Marktwert abgerechnet.

    Freundliche Grüsse
    BKW

  • Wir liefern unseren PV-Überschuss an die BKW. Die Preisentwicklung ist ja nun erfreulich. Die Transparenz zur Preisgestaltung fehlt leider. Könnte die BKW nicht auf der Website die aktuelle Preisentwicklung laufend aufzeigen? Sozusagen als vertrauensbildende Massnahme. Oder habe ich es übersehen? Freundliche Grüsse

  • Den EFH Besitzer wird eine Rendite vorgegaukelt.
    Erst nach ca. 20 Jahren ist die Anlage amortisiert. Wenn alles glatt läuft. Volles Risiko bei mir.
    Danach beginnt die Anlage einen echten Gewinn abzuwerfen. Ökonomischer Unsinn.
    Sofern BKW mir glaubhaft eine Amortisation von 8 Jahren aufzeigen kann, baue ich sofort eine PV Anlage.

  • Sehr geehrter Herr Rembrandt

    Vielen Dank für Ihre Rückfrage.

    Die Gestehungskosten sind von Kraftwerk zu Kraftwerk unterschiedlich. Sie hängen unter anderem von den Betriebskosten, anstehenden Revisionsarbeiten, dem Wetter sowie dem Verhältnis zwischen Produktionsmenge und den Gesamtkosten der Kraftwerke ab. Deshalb können Gestehungskosten mittelfristig zwar schwanken, allerdings weitaus weniger stark als die Strommarktpreise. Somit sorgt die grosse Eigenproduktion der BKW für insgesamt stabile Energietarife. Davon profitieren die Kundinnen und Kunden, da sie gegen steigende Strommarktpreise abgesichert sind.

    Freundliche Grüsse
    BKW

  • Sehr geehrtes BKW-Team,

    vielen Dank für diese Rückmeldung. Wie hoch sind denn die Gestehungskosten Ihrer Kraftwerke in Rp./kWh?
    Und bedeutet diese Produktgestaltung, dass die Kunden in der Grundversorgung nicht mit höheren Strompreisen rechnen müssen für die nächste Zeit?

    Freundliche Grüsse
    M. Rembrandt

  • Sehr geehrter Herr Rembrandt

    Die BKW verkauft den Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung den Strom nicht zum Marktpreis, sondern basierend auf den Gestehungskosten der eigenen Kraftwerke wie regulatorisch vorgeschrieben. Der Preis beim Produkt Energy Green beispielsweise ergibt sich zum einen aus den Gestehungskosten der BKW eigenen Anlagen sowie aus den Kosten, welche die BKW den Betreiberinnen und Betreibern von Photovoltaikanlagen vergütet. Ebenso verhält es sich mit den anderen Produkten. In der Grundversorgung beliefert die BKW ihre Kundinnen und Kunden seit Jahren weitestgehend mit dem Strom aus ihren eigenen Kraftwerken. Damit ist gewährleistet, dass die Tarife über die Jahre nicht so sehr schwanken, da sie nicht vollumfänglich vom Marktpreis abhängig sind. Bei den aktuell hohen Strommarktpreisen ist dies zum Vorteil der Kundinnen und Kunden. Auch den Kundinnen und Kunden von Energy Green garantieren wir eine jederzeit sichere und flexible Stromversorgung, obwohl die Einspeisung witterungs- und vor allem tageszeitabhängig ist und dadurch nicht immer denselben Wert aufweist.

    Freundliche Grüsse
    BKW

  • Mythos 8: Die BKW verrechnet ihre eigenen Kraftwerke im Monopol und setzt die Prosumer dem Markt aus.
    Können Sie uns sagen, zu welchen Preisen Sie sich den Strom aus Ihren eigenen Kraftwerken vergüten (aufgeschlüsselt auf Wasser, Sonne, Wind)?

  • Sehr geehrter Herr Rubin

    Vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir gerne wie folgt beantworten:

    Es ist richtig, dass Kleinverbrauchende den Stromlieferanten für ihren Elektrizitätsbezug nicht frei wählen können. Sie werden vom lokalen Netzbetreiber versorgt. Die Bestimmungen bezüglich der Teilliberalisierung des Strommarktes gelten nur für Endverbrauchende.

    Anders ist die Situation bei der Produktion: Produzentinnen und Produzenten können ihren Strom einer Drittpartei anbieten, unabhängig davon, wie gross die Produktionsanlage ist. Eine Drittpartei könnte zum Beispiel ein Energieversorgungsunternehmen, ein Grossverbraucher oder ein Stromhändler sein. Wer Strom produziert, kann diesen auch einem Kleinverbrauchenden anbieten, hierfür muss jedoch die Bedingung zum Eigenverbrauch erfüllt sein. Unter Eigenverbrauch wird der unmittelbare Verbrauch des Stroms zeitgleich mit der Produktion am Ort der Produktion verstanden. Für Eigenverbrauch darf das Verteilnetz nicht in Anspruch genommen werden. Für Produzentinnen und Produzenten gibt es zwei Varianten:
    • «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch» (ZEV): Ein ZEV ist eine Gruppierung von Grundeigentümerinnen und -eigentümern respektive Verbrauchenden, die teilweise auch Eigentümerinnen und Eigentümer von Produktionsanlagen sein können. Der ZEV und die Produktionsanlage verfügen über einen einzigen Netzanschlusspunkt. Der ZEV tritt gegenüber dem Netzbetreiber als ein Endverbraucher auf. Innerhalb des ZEV organisiert sich dieser selbst. (Ausführliche Informationen zum ZEV finden Sie hier: https://pubdb.bfe.admin.ch/de/publication/download/9329)
    • Das sogenannte Praxismodell: Eine Verbraucherin oder ein Verbraucher nimmt freiwillig am Eigenverbrauch teil. Es entsteht keine ordentliche Eigenverbrauchsgemeinschaft. Alle Teilnehmenden bleiben Endverbrauchende des Netzbetreibers. (Ausführliche Informationen zum Praxismodell finden Sie hier: https://www.elcom.admin.ch/dam/elcom/de/dokumente/mitteilungen_2020/praxismodelleigenverbrauch.pdf.download.pdf/Praxismodell Eigenverbrauch.pdf)

    Freundliche Grüsse
    BKW

  • Bis jetzt war ich der Meinung, dass in der Schweiz der Strombezug für Kleinverbraucher, wie Privathaushalte, nicht liberalisiert ist. In Ihrer Erklärung zum „Mythos1“ schreiben Sie: „Besitzerinnen und Besitzer von Stromproduktionsanlagen können die erzeugte elektrische Energie auch an Dritte verkaufen.“ Frage: Kann ich als Privathaushalt wirklich überschüssigen Strom vom Nachbarn beziehen und wenn ja, welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

  • @Herren Friedli und Kummer: Meine Erfahrungen mit Kollektoren sind andere. Die Anlagen sind nicht wartungsfrei (Pumpen, Steuerung, Dichtigkeit). Für eine sinnvolle Heizungsunterstützung im Winter muss die Fläche rel. gross gewählt werden, dadurch produzieren sie im Sommer viel zu viel Heisswasser. Resultat sind zu hohe Temperaturen im Kollektor und Gasbildung bei ungenügendem Druck im Kreislauf, die Energie muss mittels Nachtabkühlung dann möglicherweise wieder vernichtet werden. Strom ist vielseitiger einsetzbar und kann - über einen einfachen Heizstab oder noch wirtschaftlicher per Wärmepumpenboiler - auch jederzeit Heisswasser erzeugen. Im Winter sogar noch besser, da Photovoltaikanlagen auch im Winter und bei diffusem Licht Strom produzieren. Energiespeicherung in Form von Heisswasser funktioniert also heute schon, und sobald es günstigere Stromspeicher gibt, sind sie bereits gerüstet. Meine Wahl würde in jedem Fall auf Photovoltaik fallen.

  • Anlagenbesitzer werden vom Staat zur Kasse gebeten. 20 Prozent des investierten Kapitals müssen als Vermögen versteuert werden. Und dies über Jahre. Wo bleibt da der Anreiz zu investieren?

  • Marc Friedli spricht mir genau aus dem Herzen. Ich werde nächsten Monat eine Sonnenkollektoranlage auf das Dach montieren für Warmwasser und Heizungsunterstützung.

  • Denke dass es in der Schweiz mehr Wohnungsmieter gibt und diese nicht entscheiden können von wo die Verwaltungen den Strom nimmt.

  • Interessanter Artikel. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass Sonnenkollektoren im Moment für mich die bessere Lösung darstellen. Der Grund ist, dass ich die eingefangene Sonnenenergie lokal in Form von Warmwasser speichern kann und ich nicht Marktpreis Schwankungen unterworfen bin. Erst wenn es in Zukunft rentable Speicherlösungen für elektrischen Strom gibt, werde ich mir den Einsatz von Photovoltaik überlegen.

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