Lohnt sich der Umstieg auf E-Mobilität?

Immer mehr Schweizer Firmen lassen durch den BKW E-Mobility Flottencheck ihren Fuhrpark analysieren und rüsten sukzessive auf Elektromotoren um. Auch Dosenbach – Ochsner AG.

Die Elektromobilität befindet sich auf der Überholspur. Und sie gewinnt auch im Geschäftsleben und bei Unternehmen sukzessive an Bedeutung. Immer mehr Firmen richten sich nach dem Zeitgeist und rüsten ihre Fahrzeugflotten um: weg von mit Benzin und Diesel betriebenen Wagen, hin zu Elektromotoren. Mit dem E-Mobility-Flottencheck bietet die BKW in Zusammenarbeit mit der AMAG ein hilfreiches Instrument, mit dem Firmen ihre Fahrzeuge und deren Einsatzbereich bezüglich Reichweite und Fahrdauer exakt analysieren können. Dieses Verfahren liefert die nötigen Informationen, um eine massgeschneiderte Lösung mit elektrobetriebenen Fahrzeugen zu finden. Die BKW bietet dabei alles aus einer Hand. Von der Auswertung bis zur Beratung, Installation, Betreibung und Abrechnung der Ladeinfrastruktur.

Dosenbach - Ochsner AG rüstet um

Auch Dosenbach – Ochsner AG setzte auf den Flottencheck und wird im kommenden Jahr von seinem Fuhrpark mit insgesamt 80 Autos die ersten 13 Verbrenner durch Elektrofahrzeuge ersetzen. Roger Brügger, Leiter Logistik des Betriebs, ist sehr zufrieden mit dem Service: «Jedes unserer Autos wurde mit einem kleinen Gerät, einem sogenannten Dongle, ausgerüstet, der die Fahrdaten exakt erfasst und analysiert. So wissen wir nun genau, welche Bedürfnisse wir bei unseren Aussendienstmitarbeitern abdecken müssen.» Brügger stellt ein generelles Umdenken hin zu einer klimabewussteren Lebensweise fest – auch im Kerngeschäft des Unternehmens: «Unsere Einkäufer achten auf nachhaltige Produktionstechniken. So werden Textilien von umweltverträglichen Labeln je länger je mehr bevorzugt.»

Laut Markus Eberhard, Leiter Smart Energy bei der BKW und Verantwortlicher für den Flottencheck, sind drei Datenbereiche besonders wichtig: «Wie lange und wie weit fährt ein Auto? Wo steht es, wenn es nicht gebraucht wird? Und als Punkt, der immer wichtiger wird: Wo und wann ist eine Ladeinfrastruktur notwendig?»

Die wichtigste Motivation der Kunden zum Umrüsten sei die Kostenreduktion. Zwar koste ein Elektrofahrzeug bei der Anschaffung heute noch mehr als ein Verbrenner, doch was Service, Unterhalt und Energie betreffe, sei es deutlich günstiger.

 

AMAG als Partner

Die AMAG Gruppe ist bei vielen Grossfirmen in der Schweiz als Autopartnerin engagiert. So gehört sie beim Flottencheck zu den wichtigsten Partnern von BKW. Die Analyse eines Fuhrparks sei vielschichtig, die Ansprüche an die einzelnen Fahrzeuge komplett verschieden, sagt Patrik Häfliger, Key Account Manager bei AMAG Import AG und Experte für E-Mobilität. «Der Aussendienstmitarbeiter legt viele Kilometer zurück – und ist nur punktuell am Hauptsitz. Der Buchhalter dagegen pendelt zwischen Wohnort und Geschäftssitz und kann seinen Wagen bequem am Firmensitz laden.»

Auch die geographischen Begebenheiten spielten eine Rolle. Wenn beispielsweise jemand oft in einer Gebirgsregion im Einsatz stehe, sei der Umstieg schwieriger als für einen Mitarbeitenden, der sich meistens in einem urbanen Gebiet bewege. Dass mit dem Flottencheck sensible Daten der Fahrer an die Firmen gehen könnten, schliesst Häfliger aus: «Wir sehen die einzelnen Fahrten nicht – wissen also nicht, wohin konkret der Wagen gefahren ist. Wir erhalten nur die Fakten zum individuellen Fahrverhalten. So könne aber exakt gesagt werden, wo und wann ein Auto am besten geladen wird – zuhause, am Arbeitsort oder unterwegs an einer öffentlichen Ladestation.

Fahrzeuge werden sukzessive ersetzt

Wie das Beispiel von Dosenbach - Ochsner AG zeigt, verläuft der Wechsel hin zu E-Autos schrittweise. Doch wer sich zum Flottencheck entschieden habe, sei gedanklich bereit, früher oder später den ganzen Fuhrpark zu ersetzen: «Das Umweltbewusstsein ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Immer mehr Firmen mit eigenem Fahrzeugpark stellen sich die Frage, welchen Beitrag sie zu einer nachhaltigeren Lebensweise leisten können, so Markus Eberhard.

Der BKW Fachmann bezeichnet die Zusammenarbeit als ideale Symbiose: «Die AMAG rüstet viele Firmen mit Fahrzeugen aus. Wir ergänzen mit unserer Erfahrung in der Bereitstellung von Ladeinfrastruktur die Fahrzeugkompetenz der AMAG. Das ist genau das, was die Kunden wünschen.

AMAG-Mitarbeiter Patrik Häfliger begrüsst, dass durch den Flottencheck neutrale Fahrdaten erhoben werden können.« Das ermöglicht eine faktenbasierte Analyse. Grundsätzlich denkt er, dass man in der Schweiz 50 bis 70 Prozent der Fahrzeugflotten auf E-Mobilität umrüsten kann. Die AMAG Gruppe auf jeden Fall geht mit gutem Beispiel voran. Sie will als Unternehmen bis 2025 klimaneutral werden - und ab 2040 gemäss Net Zero einen klimaneutralen Fussabdruck erreichen. Oder wie es bei einem Elektroauto wohl besser heisst: eine klimaneutrale Fahrspur.

A Story on E-Mobility Episode 1

A Story on E-Mobility Episode 2

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