Ablesen Ihres Stromzählers

Als Verteilnetzbetreiberin ist es eine gesetzliche Aufgabe der BKW, den Stromverbrauch Ihrer Kundinnen und Kunden zu messen und abzurechnen. Für die Abrechnung lesen die Zählerablesenden der BKW in der Regel einmal jährlich alle Stromzähler ab. Ist dies nicht möglich, bittet die BKW Ihre Kundinnen und Kunden, Ihre Stromzähler selbst abzulesen. Die Anleitungen helfen Ihnen dabei, Ihren Stromzähler abzulesen.

Darunterliegende Seiten

Mit den Anleitungen können Sie Ihren Stromzähler selbst ablesen

Um Ihren Zähler abzulesen, notieren Sie die Zählernummer und Ihren Zählerstand im Kundenportal oder auf der Ihnen zugesandten Selbstablesekarte. Bitte wählen Sie Ihren Zählertyp aus und befolgen Sie die entsprechende Anleitung.

FAQ Smart Meter

Allgemeine Informationen

Smart Meter sind elektronische Elektrizitätszähler. Wie alle elektronischen Zähler messen und speichern sie den Strombezug aus dem Netz und die Einspeisung von Energieerzeugungsanlagen (wie Photovoltaik) in das Netz. Zusätzlich verfügen Smart Meter über ein Kommunikationsmodul, damit sie aus der Ferne ausgelesen werden können. Bei der BKW geschieht die Fernauslesung meist über den Mobilfunk oder über das bestehende Stromnetz.

Die Stromversorgungsgesetzgebung spricht nicht von Smart Metern, sondern von intelligenten Messsystemen (siehe Art. 17a des Stromversorgungsgesetzes).

Die BKW startet den flächendeckenden Einbau der Smart Meter für ihre Kundinnen und Kunden im Jahr 2024. Insgesamt tauscht die BKW bis Ende 2028 über 400'000 Zähler aus.

Die Stromversorgungsgesetzgebung verpflichtet Netzbetreibende dazu, Smart Meter zu installieren (siehe Art. 17a des Stromversorgungsgesetzes in Verbindung mit Art. 8a und 31e der Stromversorgungsverordnung).

Aktuell installiert die BKW Smart Meter bei Kundinnen und Kunden, welche neu eine Energieerzeugungsanlage (wie Photovoltaik) an das Netz der BKW anschliessen oder bei Endverbrauchern mit freiem Netzzugang. Diese Zähler werden ab dem Jahr 2024 durch Zähler ersetzt, welche den neusten gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Vor dem Start des flächendeckenden Einbaus der Smart Meter informiert die BKW ihre Kundinnen und Kunden entsprechend.

Smart Meter ermöglichen es der BKW, den Strombezug aus dem Verteilnetz und die Stromeinspeisung in das Verteilnetz aus der Ferne abzulesen. Dadurch entfallen Ablesungen vor Ort durch unsere Mitarbeitende, allfällige Selbstablesungen und Schätzungen des Strombezugs.

Die Kosten für den gesetzlich vorgeschriebenen Einbau von Smart Metern werden über die Netztarife abgerechnet.  

In jedem Haus entsteht niederfrequente, nicht-ionisierende Strahlung sowohl von den elektrischen Installationen wie auch beim Gebrauch von elektrischen Geräten. Hochfrequente, nicht-ionisierende Strahlung geht von Funkanwendungen wie WLAN, Schnurlostelefonen und Mobiltelefonen aus.

Die Datenübermittlung vom Smart Meter zur BKW erfolgt entweder durch das Stromkabel (nachfolgend G3-PLC genannt) oder über das bestehende Mobilfunknetz. Die Verteilnetzbetreibenden verantworten die Datenübermittlung. Elektromagnetische Strahlung entsteht hauptsächlich nur jeweils dann, wenn der Smart Meter aus der Ferne ausgelesen wird.

Wird über die G3-PLC-Technologie kommuniziert und somit über das Stromkabel, ist mit einer sehr geringen, zusätzlichen Strahlungsbelastung bei der Übermittlung von Daten zu rechnen. Bereits in 50 cm Abstand vom Smart Meter ist sie nicht mehr messbar.

Sofern über das bestehende Mobilfunknetz kommuniziert wird, so ist die Abstrahlung während der Kommunikation vergleichbar gering mit der eines Mobiltelefons während des Versendens einer SMS.

Die Strahlenbelastung durch Smart Meter ist im Vergleich mit anderen Strahlungsquellen in Gebäuden äusserst gering und nahezu null. Ein einziges kurzes Gespräch mit dem Mobil- oder Schnurlostelefon setzt den Körper einer um ein Vielfaches höheren Strahlung aus.

Es sind keine Störungen bekannt, die durch Zähler, die mit Mobilfunk oder mit dem Stromkabel (G3-PLC-Technologie) ausgelesen werden, verursacht wurden.

Auf dem Display des Smart Meters kann unter anderem der aktuelle Zählerstand abgelesen werden. Eine kurze Beschreibung, wie diese Daten angezeigt werden können, finden Sie hier.

Verteilnetzbetreibende sind gemäss dem Stromversorgungsgesetz verpflichtet, Smart Meter einzubauen. Die BKW startet den flächendeckenden Einbau der Smart Meter für ihre Kundinnen und Kunden im Jahr 2024. Insgesamt tauscht die BKW bis Ende 2028 über 400'000 Zähler aus. Es liegt somit nicht in der Verantwortung der Kundinnen und Kunden zu entscheiden, ob sie einen Smart Meter erhalten oder nicht.

Die rechtliche Grundlage zum Einsatz eines Smart Meters bzw. eines intelligenten Messsystems ergibt sich aus Stromversorgungsgesetz und – verordnung (Art. 17a Abs. 2 StromVG, Art. 8a und Art. 31e StromVV).

Weil die BKW im Jahr 2024 mit dem flächendeckenden Rollout von Smart Metern beginnt, statten wir bis dahin nur Kundinnen und Kunden, welche neu eine Energieerzeugungsanlage (wie Photovoltaik) an das Netz der BKW anschliessen oder Endverbraucher mit freiem Netzzugang, mit einem Smart Meter bzw. einem Zähler mit Fernauslesefunktion aus.

Datenschutz und Datensicherheit

Für die BKW ist der Schutz von Kunden- und Messdaten sehr wichtig. Die Übertragung der Messdaten an die BKW erfolgt pseudonymisiert und verschlüsselt. Pseudonymisiert bedeutet, dass personenbezogene Daten in einer Weise bearbeitet werden, damit sie sich nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zuordnen lassen ohne zusätzliche Informationen hinzuzuziehen. Mess- und Kundendaten werden erst im Abrechnungssystem der BKW zusammengeführt.

Primär werden über den Smart Meter Daten zu Ihrem Strombezug, für die Erstellung Ihrer Energie- und Netznutzungsrechnung, ausgelesen. Punktuell werden auch Daten ausgelesen, die für die Netzplanung benötigt werden.

Um regulatorische Vorgaben zu erfüllen, können allenfalls weitere Informationen abgefragt werden.

Die BKW leitet Ihre Daten nur im Falle einer rechtlichen oder regulatorischen Grundlage und Pflicht an Dritte weiter.

Nein. Die BKW verwendet die aus dem Smart Meter ausgelesenen Daten zur Verrechnung von Energie und Netznutzung und zur regulatorischen Datenlieferung.

Ja. Die BKW hat ein sehr hohes Eigeninteresse, sich vor Cyber Angriffen zu schützen und sie ist auch regulatorisch dazu verpflichtet. Dafür werden laufend verschiedene Massnahmen (z. B. Monitoring, Prävention, Abwehr) getroffen, welche der aktuellen Situation und dem Stand der Technik jeweils angepasst werden.

Montage

Der Wechsel vom bisherigen Zähler zum Smart Meter führt zu einen kurzen Stromunterbruch. Wir empfehlen Ihnen, elektrische Geräte wie Computer, Modem oder Wecker vor dem Zählerwechsel vom Netz zu trennen. Hier finden Sie Tipps zum sicheren Verhalten bei einem Stromunterbruch: https://www.bkw.ch/fileadmin/user_upload/2021_Merkblatt_geplante_Stromabschaltung_d.pdf

Ja, für den Zählerwechsel müssen Sie der Monteurin oder dem Monteur Zutritt zum Zähler gewähren. Dabei kann es sich um Mitarbeitende der BKW oder eines mit dem Zählerwechsel beauftragten Dienstleisters handeln. Die BKW ist Eigentümerin der Messinfrastruktur und hat aufgrund des gesetzlichen Auftrags sicherzustellen, dass die Zähler korrekt ausgewechselt bzw. installiert werden. In Art. 5 der geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der BKW für den Netzanschluss und die Netznutzung ist das Recht bezüglich Zutrittes geregelt: https://www.bkw.ch/de/ueber-bkw/medien/downloadcenter/#c26557

Die Mitarbeitenden der BKW oder der beauftragte Dienstleister können sich auf Wunsch ausweisen.

Nein. Wenn der freie Zugang zum Zähler gewährleistet ist, muss niemand zu Hause sein. Ansonsten bitten wir Sie, dass uns der Zugang zum Zähler entweder durch Sie oder eine andere Person (z. B. Nachbarin) gewährleistet wird.

Der Zählerwechsel dauert in der Regel eine halbe Stunde.

Fragen

Sie können sich gerne für Fachauskünfte zum Smart Meter und damit verbundene Themen an unser Kundenservicecenter wenden. Kontakt: [email protected], Telefon 0844 121 113

Asbest

Asbest

Hier erklären wir Ihnen alles Wichtige zum Thema Asbest und Asbesthaltige Zählerbretter

Kontakt

Haben Sie Fragen? Unser Kundenservice ist gerne für Sie da.

Telefonnummer +41 844 121 113

Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 7:30 bis 17:30