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Modernisierung des Wasserkraftwerks Sanetsch

Stauseewasser wird vorab turbiniert und zur Stromproduktion genutzt

Das Wasserkraftwerk Sanetsch in Innergsteig wird erneuert. Es erhält für rund 3 Millionen Franken neue Steuerungselemente für einen grösstenteils autonomen Betrieb. Die Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf den Wasserspiegel des Sanetschsees.

Das Wasserkraftwerk Sanetsch erhält eine neue Leittechnik und Steuerung. Die Anlage wird mit der neuen Technik mehrheitlich autonom laufen und sich aus der Ferne steuern lassen. Für diese Arbeiten muss die BKW das Kraftwerk von Oktober 2020 bis Februar 2021 abschalten. Die Investition beläuft sich auf rund 3 Millionen Franken. 

Diese Modernisierung hat auch Auswirkungen auf den Stausee, mit dessen Wasser das Kraftwerk betrieben wird. Da das Kraftwerk rund fünf Monate stillstehen wird und das Seewasser dann ungenutzt bleibt, wird aktuell mit einem speziell grossen Teil des Wassers aus dem Sanetschsee Strom produziert. Daher sinkt der Wasserpegel und das Seeufer wird in der Bauphase grösser. Nach Beendigung der Arbeiten herrschen am Stausee wieder die gewohnten Verhältnisse mit konstantem Wasserpegel. 

Störungen beheben per Fernzugriff

Das Wasserkraftwerk in Innergsteig wurde 1963 gebaut und laufend erneuert. Der Einbau der neuen Leittechnik und Steuerung ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung der Anlage. Tritt künftig im Kraftwerk beispielsweise eine Störung auf, behebt sie der Pikettdiensthabende häufig per Fernzugriff. Auch wird die Wassermenge im Kraftwerk automatisch reguliert.

 Das Kraftwerk produziert jährlich rund 37 Gigawattstunden. Diese Strommenge reicht für mehr als 8’000 Haushalte. Das Kraftwerk gehört zu je 50 Prozent der BKW und dem EWB.

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