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*Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Die BKW hat sich mit der Strategie «Solutions 2030» zum Ziel gesetzt, die nachhaltigen Energielösungen für ihre Kundinnen und Kunden auszubauen und dafür in Anlagen zur Energiespeicherung und -produktion zu investieren. Im Bereich der Grossbatterien beabsichtigt die BKW, bis 2030 einen eigenen Park mit über 500 MW Leistung aufzubauen. Um dieses strategische Ziel zu erreichen, beteiligt sich die BKW am geplanten Grossbatteriepark Waltrop in der Nähe von Dortmund im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Die Investition der BKW umfasst die Entwicklung, den Bau und den Betrieb eines Grossbatteriespeichers mit einer Leistung von 300 MW und einer Speicherkapazität von 600 MWh. Die Anlage entsteht auf einem ehemaligen Industriegelände in direkter Nähe zum Übertragungsnetz – ein idealer Standort für leistungsstarke Speicheranwendungen. Die Investitionskosten der BKW für das Projekt belaufen sich auf über 200 Millionen Euro. Der Baubeginn ist 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme 2028.
Gleichzeitig beteiligt sich die BKW zusammen mit zwei weiteren Partnern an der Zweckgesellschaft Trianel Batteriepark Waltrop GmbH & Co. KG, welche den Rahmen schafft für den gesamten Grossbatteriepark Waltrop. Dieser wird in einer ersten Ausbaustufe eine Leistung von insgesamt 900 MW und eine Speicherkapazität von 1'800 MWh umfassen. Das Projekt muss noch durch das Bundeskartellamt genehmigt werden.
Robert Itschner, CEO der BKW: «Mit dem Projekt in Waltrop machen wir einen grossen Schritt in Richtung eines flexibleren und stabileren Energiesystems in Europa. Grossbatterien ermöglichen es uns, erneuerbare Energie intelligent zu speichern und gezielt zu handeln. Dabei kann die BKW ihr umfassendes Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewende ausspielen: von der Planung der Grossinfrastruktur über deren Bau und Betrieb bis hin zur Vermarktung der Energie im Handel.»
Flexibilität in Form von Grossbatteriespeichern leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag, um erneuerbar produzierten Strom ins Energiesystem zu integrieren und so die Versorgungssicherzeit zu stärken. Sie bietet der BKW auch zusätzliche Erlöspotenziale im kurzfristigen Stromhandel und in der Regelenergievermarktung. Damit will die BKW von der steigenden Nachfrage nach grünen und strukturierten Energielösungen profitieren.