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Die Energiewende findet im Gebäude statt

Wie lässt sich effizienter mit der Energie umgehen und so der Ausstoss von CO2 reduzieren? Diese Frage hat diese Woche der Nationalrat debattiert. Die Diskussion dreht sich um Massnahmen im Inland und Kompensationen im Ausland. Grosses Energiesparpotenzial bietet aber auch das Gebäude: Hier wird rund die Hälfte der Energie verbraucht.

Längst ist das Gebäude nicht mehr nur Energieverbraucher. Immer mehr wandelt es sich und wird zum Kraftwerk und zum Energiespeicher, beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und einer Wärmepumpe statt einer Ölheizung. Auch mit der automatischen Aktivierung der Nachtabsenkung der Heizung und dem rundsteuerungsgeschalteten Erhitzen des Warmwasserboilers lässt sich Energie sparen. Mit einer Batterie lässt sich zudem überschüssige Energie speichern. 

Im Blog lesen Sie, wie das Gebäude die Energiewende vorantreibt. 

Eine zukunftsorientierte Siedlung  
Energie selber produzieren und direkt im Gebäude verbrauchen: Das steht auch beim Neubau der Grossmatte-Überbauung in Luzern im Zentrum. Die Siedlung wird als «2000-Watt-Areal» zertifiziert. Dafür ist der Einsatz von erneuerbaren Energien gefragt. Dank dem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch kann der Strom der hauseigenen Solaranlage den Mieterinnen und Mietern vor Ort verkauft werden. 

Wie die verschiedenen Energieflüsse erfasst und verrechnet werden, erfahren Sie im Blog

Wärme im Überfluss? 
Ganz in der Nähe, in Ebikon, kann man seit etwas mehr als einem Jahr in der Mall of Switzerland einkaufen, essen, ins Kino gehen und sogar auf einer Indoor-Welle surfen. Damit dies alles möglichst energieeffizient passiert, hat sich ahochn schon seit 2011 mit der Beheizung, Belüftung und Klimatisierung des fünfstöckigen Gebäudes auseinandergesetzt. Der Schlüssel besteht darin, die überschüssige Wärme in nahegelegenen Gebäuden weiterzuverwenden. 

Wie das genau funktioniert, erklärt Projektleiter Christian Fitz im Interview

Gelebte Energieeffizienz 
Nicht nur im Raum Luzern, sondern auch im Herzen von Zürich, im 25hours Hotel Langstrasse, wird Energieeffizienz grossgeschrieben. Um die Abwärme konsequent zu nutzen, wird beispielsweise das Wasser nach dem Duschen nicht warm in die Kanalisation geleitet. Bevor das geschieht, wird zuerst die Wärme zurückgewonnen. 

Im Interview erläutert Fabio Cella, Verwaltungsratspräsident von ahochn, warum das 25hours Hotel Langstrasse für sein Unternehmen ein ganz spezielles Projekt war. 

Energiefresser kennen und eliminieren 
Energieeffizienz lohnt sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. Weil der Saastal Bergbahnen AG beides wichtig ist, hat sie sich entschieden, ihre Energieflüsse genau analysieren zu lassen. Denn nur wer genau weiss, wo die grössten Energiefresser sind, kann sie auch bekämpfen. 

Lesen Sie im Blog, wie sich die Saastal Bergbahnen Schritt für Schritt zur nachhaltigen Ferienregion wandeln. 

Vom Einfamilienhaus zur Grossüberbauung, vom Einkaufszentrumüber das Hotel bis zur Infrastruktur am Berg. Überall wird Energie verbraucht. Auch Energiesparpotenzial ist fast überall vorhanden. Es auszuschöpfen, lohnt sich. Denn energieeffiziente Gebäude leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

 

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