Direktvermarktung

Die BKW zeigt auch Offshore-Expertise

 

Die BKW bewirtschaftet neu die Stromproduktion eines grossen Offshore-Windparks in der Nordsee im Rahmen der Direktvermarktung. Der Stromliefervertrag umfasst die ganze Produktion des Windparks. Das entspricht dem Bedarf von rund 135'000 Haushalten.

Bern, 31. Januar 2019

«Mit diesem Schritt vermarkten wir erstmals erneuerbaren Strom aus Hochsee Windturbinen und erweitern dadurch unsere Handelskompetenzen in der Stromvermarktung um eine sehr wichtige Komponente», betont Adrian Renfer, Verantwortlicher für die Direktvermarktung Deutschland bei der BKW. «Wenn man als Stromhändler den volatilen Wind im Griff hat, beherrscht man auch das Wasser und die Sonne», ergänzt Adrian Renfer mit Anspielung auf die weiteren Technologien im Direktvermarktungsportfolio der BKW.

Der Stromliefervertrag umfasst die gesamte Produktion des Windparks mit Windturbinen der 5-MW-Klasse und einer jährlichen Strommenge von rund 600 Mio. kWh. Dies entspricht einem Strombedarf von rund 135'000 Haushalten. «An einem durchschnittlichen Wochentag deckt der Nordsee-Windpark rechnerisch gesehen ohne Problem den Stromverbrauch einer mittelgrossen Stadt», betont Joachim Baum, Bilanzgruppenmanager bei der BKW.

Bei der BKW als Stromversorgerin mit eigenen Produktionsanlagen gehört die Bewirtschaftung von erneuerbaren Kraftwerken zum täglichen Geschäft und geniesst eine lange Tradition. Im Bereich der Direktvermarktung, also der für den Produzenten risikofreien Vollabnahme des Stroms von geförderten erneuerbaren Anlagen, ist die BKW europaweit seit 2012 tätig. Aktuell werden rund 5,3 GW an erneuerbarer Kraftwerksleistung im Rahmen der Direktvermarktung in Deutschland, Italien, Frankreich und - seit April letzten Jahres - auch in der Schweiz bewirtschaftet. Über 80% davon dienstleistend für Kunden mit einer installierten Leistung pro Park zwischen 120 kW bis 200 MW.

Nun heisst es für die BKW auch auf hoher See: Die Zeit zum Handeln kommt!

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