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Neue Unterstation in Bassecourt eingeweiht

Wichtiger Knotenpunkt für die Zukunft gerüstet 

Heute hat die BKW die neue Unterstation in Bassecourt eingeweiht. Die Modernisierung dieses zentralen Knotenpunkts für die Stromversorgung im Jura ist ein Meilenstein. Durch sie wird die zuverlässige Versorgung in der wachsenden Region auch in Zukunft sichergestellt.  

Die Unterstation Bassecourt ist ein zentraler Netzknoten für das ganze Schweizer Stromnetz. Alle Spannungsebenen sind an diesem Standort gebündelt, was die Wichtigkeit auch für den internationalen Stromtransport unterstreicht. Für die BKW ist die Unterstation ein Zugangspunkt zum europäischen Stromnetz. Über diesen Zugang wird sowohldas Stromnetz der BKW und insbesondere das Verteilnetz Jura als auch das Basler Energieversorgungsunternehmen IWB versorgt.

25'000 m2 Fläche werden frei

Die BKW hat ihre Anlagen am Standort Bassecourt vollständig modernisiert und den Anforderungen des regionalen Wachstums angepasst. Die neuen gasisolierten 132kV-, 50kV- und 16kV-Schaltanlagen (GIS) konnten auf einem Raum von nur ca. 500m2 als Innenraumanlagen installiert werden. Dafür hat die BKW auf dem Areal ein neues Gebäude gebaut und die bestehenden Anlagen auf einer Fläche von mehr als 25'000 m2 demontiert – das entspricht der Fläche von rund drei Fussballfeldern, deren weitere Nutzung noch in Klärung ist. Die Transformatoren wurden zum Teil erneuert und aussen entlang der Gebäudewand platziert, dies in Kombination mit Sicht- und Lärmschutz.

Die Bauarbeiten dauerten von August 2016 bis im Mai 2019. Gesamthaft investierte die BKW 25 Mio. Franken in die Erneuerung der Unterstation. IWB und die nationale Netzgesellschaft Swissgrid beteiligen anteilmässig an diesem Grossprojekt.  

Die BKW investiert über 100 Mio. Franken in das Verteilnetz in der Region Jura

Die BKW optimiert und modernisiert das Verteilnetz in der Region stetig. Bis 2020 wird die Region einige der modernsten Unterstationen im Versorgungsgebiet der BKW haben. Nebst der Unterstation Bassecourt hat die BKW seit 2012 die Unterstationen Courrendlin, Courtemaîche, Tramelan und Reuchenette erneuert. Bis 2020 werden auch die Erneuerungsarbeiten an der Unterstation Sorvilier abgeschlossen sein. Zudem hat die BKW die 50kV-Kabelleitung zwischen Courrendlin und Moutier in die Autobahn A16 integriert. Dadurch investiert sie in acht Jahren mehr als 100 Millionen Franken in das Verteilnetz in der Region Jura, wovon nicht zuletzt das lokale Gewerbe profitiert.

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