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BKW nimmt neues Windkraftwerk in Norwegen in Betrieb

Führungsrolle beim Betrieb von Windkraftwerken wird ausgebaut 

Die BKW hat in den vergangenen Tagen das Onshore-Windkraftwerk in Marker im Südosten von Norwegen in Betrieb genommen. Mit einer installierten Leistung von 54 MW soll der Park 193 GWh Strom pro Jahr produzieren. Das entspricht dem Energiebedarf von 43’000 Schweizer Haushalten. Damit stärkt die BKW ihr Engagement zur CO2-neutralen Stromerzeugung sowie ihre Schweizer Führungsrolle beim Betrieb von Windkraftwerken im In- und Ausland. ​ 

Die im Herbst 2017 begonnenen Bauarbeiten verliefen nach Plan. Vor einigen Tagen wurden die letzten Windkraftanlagen ans Netz angeschlossen. Proxima Scandinavia, die auf die Betreuung von Windkraftanlagen in Skandinavien spezialisierte Tochtergesellschaft der BKW, war während der Bauphase mit der Projektleitung betraut und wird diese auch in der Betriebsphase weiter innehaben. Neben dem Bau und dem Kauf von Onshore-Windparks führt die BKW auch den Ausbau ihres Dienstleistungsgeschäfts im On- und Offshore-Bereich weiter.

Mit einer Nabenhöhe von 142 Metern und 68 Meter langen Rotorblättern handelt es sich bei den 15 Windkraftanlagen des Parks um die grössten Turbinen auf norwegischem Boden. Mit dem neuen Windkraftwerk und der bestehenden Beteiligung an Fosen Vind, dem grössten Onshore-Windparkprojekt Europas, wird die BKW in Norwegen über eine installierte Leistung von 173 MW verfügen. Die ersten Windkraftanlagen von Fosen Vind gingen Ende 2018 in Betrieb, die letzten Anlagen werden Ende 2020 in Betrieb gehen.

Die Windverhältnisse sowie die Wirtschaftlichkeit der Anlagen machen Windkraftinvestitionen in Norwegen attraktiv. Zudem profitiert die BKW dadurch von einem geografisch wie regulatorisch breit abgestützten Windkraftportfolio. Die BKW betreibt Windparks in der Schweiz, in Deutschland, Italien, Frankreich und Norwegen.

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