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Regierungsrat erteilt Konzession für Wasserkraftwerk Hondrich

Strom aus der Region für 7’700 Haushalte 

Das Konsortium Hondrich, an dem die BKW mit 51 und Energie Thun AG mit 49 Prozent beteiligt sind, hat für das Wasserkraftwerk Hondrich bei Spiez die Konzessionsgenehmigung erhalten. Die Bauarbeiten sollen von Frühling 2020 bis Sommer 2023 dauern. Das Kraftwerk an der Kander wird Strom für ca. 7’700 Haushalte erzeugen, dies bei einer Jahresproduktion von rund 34.7 GWh.  

Das Konzessionsgesuch wurde am 31. Mai 2017 beim Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern eingereicht. Am 13. März 2019 hat nun der Regierungsrat des Kantons Bern die Konzession erteilt. Einsprachen sind seitens NGOs keine zu erwarten, da sich das Konsortium bereits im Vorfeld mit der Fischereipachtvereinigung Spiez und dem WWF Schweiz und Bern geeinigt hat.

Das Konsortium Hondrich vereinbarte mit den NGOs eine Umwelt-Begleitgruppe ins Projekt miteinzubeziehen. Diese ist bereits aktiv an der Planung beteiligt.

Gesamthaft investiert das Konsortium rund 52 Millionen Franken in das neue Kraftwerk.

Das Kraftwerk wird eine installierte Leistung von 7.4 MW haben. Es verfügt über zwei Kaplanturbinen und hat eine Ausbauwassermenge von 30m3 pro Sekunde. Die erwartete Energieproduktion von 34.7 GWh reicht für ca. 7’700 Haushalte.

Die BKW und Energie Thun AG erfreuen sich über die Konzessionsgenehmigung. Das Wasserkraftwerk an der Kander ermöglicht dem Konsortium die Produktion von erneuerbarer Energie in der Region, welche nicht nur die umwelt- und energiepolitischen Ziele, sondern auch die Wertschöpfung in der Region stärkt.

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