Aktuelle Stromausfälle

Aktuelle Stromausfälle finden

Wohnen Sie im BKW Versorgungsgebiet und sind von einem Stromausfall betroffen? Finden Sie auf unserer interaktiven Karte mehr Informationen zur aktuellen Stromversorgung. Hier erhalten Sie ausserdem Tipps dazu, wie Sie sich einerseits gut auf einen möglichen Ausfall vorbereiten und andererseits bei einem Stromausfall handeln können.  

Stromausfälle finden

Stromqualität

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Bei der BKW entscheiden Sie selber, welche Farbe Ihr Strom haben soll. Mit Ihrer Wahl tragen Sie aktiv zur Energiezukunft bei.

Energy Green: 100%  Ökostrom aus Sonnenkraft

Energy Blue: 100% erneuerbare Energie, vorwiegend aus Schweizer Wasserkraft

Energy Grey: Mehrheitlich Energie aus Kernkraft und einem grossen Teil aus heimischen Wasserkraftwerken

Information zu den Stromprodukten

Strompreise

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Der Stromgesamtpreis (All-in) besteht aus 3 Teilen:

Energie

  • Energie Grundtarif
  • Energietarif
  • Stromqualität (Wahlmöglichkeit zwischen Energy Green, Energy Blue, Energy Grey)

Netznutzung

  • Netznutzung Grundtarif
  • Tarif für die Netznutzung des Verteilnetzes, einschliesslich des Übertragungsnetzes der Swissgrid
  • Allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) der Swissgrid. Das ist ein Zuschlag, der von dem Übertragungsnetzbetreiber erhoben wird, für seine notwendigen Dienstleistungen neben der eigentlichen Übertragung der Energie.

Abgaben und Leistungen:

  • Gesetzliche Förderabgabe (Netzzuschlag)
  • Abgaben und Leistungen an die Gemeinde 

Ihr Tarif wurde gewechselt, weil die BKW ab 1. Januar 2019 die neuen Vorgaben gemäss Stromversorgungsverordnung umsetzt.

  • Ist Ihre Netzanschlussleistung unter 30 kVA und Ihr Strombezug ist unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, erhalten Sie den Einheitstarif. Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif ist möglich.
  • Falls wir anhand Ihres bisherigen Strombezugs feststellen konnten, dass der optionale Doppeltarif für Sie kostengünstiger als der Einheitstarif ist, so haben wir Ihnen den optionalen Doppeltarif zugeteilt.
  • Der optionale Doppeltarif lohnt sich, falls Sie mehr als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit beziehen, also zwischen 21 und 7 Uhr.

 

Falls Sie einen Wechsel des Tarifs wünschen, so können Sie uns dies bis am 31. Oktober melden.

  • Ist Ihre Netzanschlussleistung über 30 kVA und Sie haben einen Strombezug bis 50 MWh pro Jahr, so erhalten Sie den Tarif NS Medium. Mit einem Strombezug über 50 MWh pro Jahr ist es der Tarif NS Maxi. 

Energie

Wechsel vom Einheitstarif zum optionalen Doppeltarif

  • Ist Ihre Netzanschlussleistung unter 30 kVA und Ihr Strombezug unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, so erhalten Sie den Einheitstarif. Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif ist möglich.
  • Der optionale Doppeltarif lohnt sich, falls Sie mehr als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit beziehen, also zwischen 21 und 7 Uhr.
  • Beziehen Sie weniger als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit, so ist der Einheitstarif kostengünstiger. 

Wechsel vom Doppeltarif in den Einheitstarif

  • Ist Ihr Strombezug über 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, so erhalten Sie den Doppeltarif für die Energie. Ein Wechsel in den Einheitstarif ist nur bei einem Strombezug unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr möglich.

Tipp

In unserem Online-Kundencenter my.bkw.ch finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Strombezug.

 

Netznutzung

Wechsel vom Einheitstarif in den optionalem Doppeltarif

  • Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif lohnt sich, wenn mehr als 50% des Strombezugs zwischen 21 und 7 Uhr erfolgt, also in der Niedertarifzeit.

Bei einem Wechsel vom Einheitstarif in den optionalen Doppeltarif ist eventuell ein Zählerwechsel notwendig. Für die Anpassungen der Hausinstallation hat der Eigentümer einen Elektroinstallateur zu beauftragen. Die Kosten gehen zulasten des Eigentümers. Die Kosten des Zählers übernimmt die BKW.

Wechsel vom Einheitstarif resp. optionalen Doppeltarif in den Leistungstarif NS Medium oder NS Maxi

  • Bei Nachweis, dass die Anschlussleistung grösser als 30 kVA ist, kann in einen Leistungstarif gewechselt werden.

Wechsel vom Leistungstarif NS Medium oder NS Maxi zum Einheitstarif resp. optionalen Doppeltarif

  • Bei Nachweis, dass die Anschlussleistung unter 30 kVA ist, kann in den Einheitstarif oder den optionalen Doppeltarif gewechselt werden.

Falls Sie einen Wechsel des Tarifs wünschen, so können Sie uns dies bis am 31. Oktober melden.
Unter Berücksichtigung der geltenden Regeln für die neuen Tarife erhalten Sie den gewünschten Tarif per 1. Januar des Folgejahres.

Tipp
In unserem Online-Kundencenter my.bkw.ch sehen Sie Ihren aktuellen Tarif. 

 

Strombezug

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Auch wenn sich Ihre Lebensgewohnheiten nicht verändert haben, kann der Strombezug in einer neuen Wohnung höher sein. Zu berücksichtigende Faktoren sind u.a. Art der Warmwasseraufbereitung (z.B. Elektroboiler) und Heizung sowie das Alter und die Energieeffizienzklasse der Haushaltgeräte.

Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und entdecken Sie mögliche Sparpotenziale.

Zur energybox

Smart Meter

Allgemeine Informationen

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Smart Meter sind grundsätzlich Energiezähler. Wie alle, heute bereits weit verbreiteten elektronischen Zähler, messen und speichern sie den Stromverbrauch und die Stromproduktion. Zusätzlich verfügen Smart Meter über ein Kommunikationsmodul um sie aus der Ferne auslesen zu können. Zähler mit Fernauslesung werden übrigens schon seit den 90er Jahren vor allem für Grosskunden eingesetzt. Bei BKW geschieht die Fernauslesung meist über Mobilfunk oder über das bestehende Stromnetz (PLC G3). Weil Smart Meter auch Computeralgorithmen ausführen können um zum Beispiel elektrische Geräte anzusteuern, werden sie oft auch intelligente Stromzähler genannt.

Smart Meter werden als wichtige Bestandteile eines intelligenten Stromverteilnetzes (Smart Grid) angesehen. In Zukunft könnten Smart Meter beispielsweise die Netzqualität überwachen und einen wesentlichen Beitrag zum kosteneffizienten Betrieb der Stromverteilnetze leisten.

Die BKW setzt Smart Meter dort ein, wo es Sinn macht, z.B. aus Kostengründen. Im Fokus stehen Zähler mit häufiger Ablesung, Zähler für die Messung von Produktionsanlagen oder schwer zugängliche Zähler. Befinden sich im gleichen Gebäude weitere Zähler, werden diese aus Kostengründen ebenfalls durch Smart Meter ersetzt.

Später könnten Smart Meter als "Fiebermesser" zum Einsatz kommen um den Zustand des elektrischen Verteilnetzes zu messen, sodass die BKW Mängel rechtzeitig beheben, die Netzlast optimieren und letztlich teure Netzausbauten vermeiden kann. Deshalb testet die BKW zurzeit in einer geeigneten Gemeinde im Rahmen eines Pilotprojektes die Messung der Netzqualität mit Smart Metern.

Die BKW kann Ihren Stromverbrauch aus der Ferne ablesen, sodass kein Ableser Ihr Gebäude mehr betreten muss. Allfällige Selbstablesungen sind auch nicht mehr nötig. Die auf Verbrauchsschätzungen basierenden Teilrechnungen werden durch Rechnungen mit exakten Messdaten ersetzt. Ferner kann unser Kundenservice Ihre Fragen zu Ihrem Energieverbrauch oder zur Stromrechnung mit aktuellen Messdaten schneller und kompetenter beantworten.

Mittelfristig sind viele weitere Vorteile denkbar. Beispielsweise könnten Ihnen in der vollen Marktöffnung die BKW oder andere Energielieferanten, basierend auf Ihrem genauen Stromverbrauch, attraktive Stromlieferangebote machen.

Nein, es werden keine zusätzlichen Kosten anfallen. Einzig wenn bei den Austauscharbeiten Fehler in der Hausinstallation entdeckt werden, müssen die Kosten für die Instandsetzung des rechtmässigen Zustandes durch die Kunden getragen werden.

Ja. Hauptsächlich während der Fernauslesung des Smart Meters entsteht elektromagnetische Strahlung, also während ca. 3 Sekunden pro Tag. Die Datenübermittlung vom Smart Meter zur BKW erfolgt entweder durch das bestehende Stromkabel (PLC) oder über das bestehende Mobilfunknetz. Durch PLC entsteht in der bestehenden Stromleitung eine Strahlungsleistung von etwa einem Fünftel eines Ladegeräts für ein Mobiltelefon im Standby-Betrieb. Bei Smart Metern mit Mobilfunkmodulen entspricht die Sendeleistung etwa 2 Watt während der Auslesung und etwa 1.5 Watt im Ruhezustand.

Bei mit GPRS ausgelesenen Smart Metern sind keine Störungen bekannt. Hingegen kann es mit der "alten" PLC-Technologie in Ausnahmefällen vorkommen, dass Geräte mit mangelhafter Störfestigkeit auf Powerline-Signale reagieren. Dies kann sich beispielsweise durch automatisches ein- / ausschalten von Touch-Lampen äussern. BKW setzt diese Technologie nicht ein, sondern setzt auf die neue PLC G3 Technologie. Für PLC G3 fehlen zurzeit die Erfahrungswerte betreffend Störungen.

Auch Smart Meter besitzen ein Display. Beim Smart Meter oder auf der Website der BKW finden Sie eine kurze Beschreibung, wie Sie die wichtigsten Daten anzeigen können (Zählerstand Wirkenergie im Hochtarif, Zählerstand Wirkenergie im Niedertarif).

Leider nein. Gemäss Stromversorgungsgesetzgebung (Art. 8 StromVV) ist der Verteilnetzbetreiber verantwortlich für das Messwesen und die Informationsprozesse. Es liegt in der Verantwortung des Verteilnetzbetreibers festzulegen, welche Messinfrastruktur und Informationsprozesse bei seinen Kunden angewendet werden um die Versorgung des Kunden sowie den sicheren Netzbetrieb effizient sicherzustellen.

Es liegt in der Verantwortung der BKW zu entscheiden, welche Messinfrastruktur die geeignetste ist. Wenn die BKW keine Smart Meter Installation bei Ihnen vorsieht, können Sie diese nicht verlangen.

Fachauskünfte zum Thema Smart Meter erteilt zu Bürozeiten das Ressort Messstellen-Management ,
+41 58 477 24 78.

Datenschutz

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Es gibt keine gesetzliche Pflicht zum Einbau von Smart Metern. Für den Bundesrat sind die Smart Meter jedoch ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Energieeffizienzziele der Energiestrategie 2050. Eine gesetzliche Grundlage zur Einführung von Smart Metering in der Schweiz ist in Planung. Im November 2014 hat das Bundesamt für Energie (BFE) dazu ein Grundlagendokument verabschiedet, welches die gesetzlichen Änderungen, die technischen Mindestanforderungen, sowie Termin und Umfang der Einführung definiert. Darin sieht das BFE bis 2025 eine 80% Abdeckung durch intelligente Zähler vor.

Die im Smart Meter erfassten und temporär gespeicherten Daten wie Zählerstand, Leistung, Netzspannung oder Zähler-Sabotageinformationen sind für sich alleine kaum schützenswert. Allerdings werden Smart Meter nicht mehr wie bisher jährlich oder quartalsweise durch eine Person abgelesen, sondern automatisch und aus betrieblichen Gründen in der Regel täglich. Deshalb wird oft die Befürchtung geäussert, dass der Verteilnetzbetreiber Rückschlüsse auf das Kundenverhalten ziehen könnte, zum Beispiel wann ein Kunde an- bzw. abwesend ist.

Die BKW hält sich an die geltende Gesetzgebung, insbesondere an das Datenschutzrecht. Die Übertragung der Zählerdaten in die Systeme der BKW erfolgt verschlüsselt. Um die Daten vor Missbrauch zu schützen legt die BKW gestützt auf die Gesetzgebung genau fest, für welche Zwecke diese genutzt werden dürfen und wer Zugriff hat.

Bei grösseren Kunden (Jahresverbrauch von mindestens 100 MWh), die ihren Stromlieferanten frei wählen wollen, liest die BKW den Stromverbrauch von Gesetzes wegen seit vielen Jahren täglich automatisch aus. Somit kann die BKW auf eine langjährige Erfahrung im Umgang mit schützenswerten Kundendaten zurückgreifen.

In erster Linie werden die Zählerstände zur Ermittlung des Stromverbrauchs erfasst, der dem Kunden für die Energie und Netznutzung in Rechnung gestellt wird. In spezifischen Fällen werden zusätzlich Lastkurven (viertelstündlicher Stromverbrauch) sowie Daten betreffend die Netzqualität oder die Manipulation des Zählers ausgelesen. Lastkurven werden insbesondere bei Produktionsanlagen, z.B. bei Photovoltaik-Anlagen, ausgelesen, um die Anforderungen der schweizweit geltenden Vorgaben (Metering Code CH) erfüllen zu können.

Die für Abrechnungszwecke bereitgestellten Messdaten werden während 5 Jahren bei der BKW gespeichert.

Grundsätzlich bleiben die Daten bei der BKW. In speziellen Fällen ist die BKW berechtigt, Dritten die nötigen Daten zugänglich zu machen, z.B. an einen neuen Energielieferanten des Kunden zwecks Energieverrechnung oder an Dienstleister, die im Auftrag der BKW die Energieverrechnung durchführen.

Auch Dritte haben sich in jedem Fall an die geltende Gesetzgebung, insbesondere das Datenschutzrecht, zu halten. Sie schützen die Kundendaten durch geeignete Massnahmen und behandeln diese vertraulich.

Nein. Die BKW verwendet die Daten zur Verrechnung von Energie und Netznutzung, zur Entwicklung von Kundenangeboten und zur Überwachung des Netzzustandes.

Montage

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Der Zählerwechsel verursacht einen kurzen Stromunterbruch. Elektronische Geräte wie Computer, Modem, WLAN-Router, etc. müssen vor dem Zählerwechsel ausgeschaltet werden. Die BKW vereinbart vorgängig mit Ihnen einen Termin für den Zählerwechsel.

Ja, wir bitten Sie dem autorisierten BKW-Personal den Zutritt zum Zähler zu gewähren. Die BKW ist Eigentümerin der Messinfrastruktur und hat den gesetzlichen Auftrag sicherzustellen, dass die Zähler korrekt ausgewechselt bzw. installiert werden. In den geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Netzanschluss und die Netznutzung ist in Art. 5 festgehalten, dass Sie uns den Zutritt gewähren müssen.

Ja, es muss jemand vor Ort sein um den Zugang zum Zähler zu gewährleisten. Bei Mehrfamilienhäusern übernimmt das idealerweise der Hausmeister.

Home Energy

Angebot

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Das Home Energy Angebot eignet sich für Privatkunden mit einem Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus oder einer Terrassenwohnung, mit oder ohne bereits vorhandener Photovoltaikanlage.

Die von Home Energy angebotenen Module sind aufeinander abgestimmt und als Standardsystem geprüft. Für die Online-Visualisierung und allfällige Fernwartung der Anlage benötigt der Kunde einen Internetanschluss.

Vereinzelt bestehende bauliche Besonderheiten müssen vor Ort geprüft werden.

Bei Einbindung bereits vorhandener Komponenten muss ggf. die Kompatibilität geprüft werden, um eine vollständige Integration gewährleisten zu können.

Eine Richtofferte gibt eine gute Übersicht über das Gesamtbudget der geplanten Installation, sie ist nicht verbindlich.

Nach einem Vor-Ort-Besuch beim Kunden wird die finale Offerte erstellt, welche auch spezielle Gegebenheiten im Haus und damit mögliche zusätzliche Arbeiten berücksichtigt. 

Die Komponenten werden von geschulten Partnern installiert. Der persönliche Ansprechpartner für den Kunden ist die BKW.

Der Rechnungsbetrag wird gesplittet: 40% des Bestellwertes sind nach Vertragsunterzeichnung, 50% während der Installation und 10% nach der Abnahme fällig.

Nach der Vor-Ort-Besichtigung werden die Komponenten auf die individuellen Bedürfnisse angepasst und dimensioniert. Dabei kann ausserdem auf Wunsch auch aus einem Angebot aus Komponenten anderer Hersteller gewählt werden.

Jede Partei kann den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von 1 Monat auf das Monatsendende schriftlich kündigen. Eine Kündigung kann für das ganze Vertragsverhältnis erfolgen oder für die einzelne Dienstleistung, sofern dies bei der entsprechenden Dienstleistung vorgesehen ist. 

Die volle Integrationsfähigkeit muss individuell geprüft werden und kann je nach Modell und Hersteller zu unterschiedlichen Lösungen führen. Generell ist beispielsweise eine bestehende Wärmepumpe weiterhin voll funktionsfähig und kann weiterhin genutzt werden. Jedoch ist für eine Integration zu prüfen welche Daten ausgelesen und visualisiert werden können, sowie ob eine Ansteuerung zu Eigenverbrauchsoptimierung möglich ist. Im Beispiel der Wärmepumpe wäre die minimale Integration die Messung und Darstellung des Strombedarfs in der Home Energy App.

Fragen können per E-Mail an das Home Energy Team gesendet werden: homeenergy(at)bkw.ch oder an die Pre-Sales Nummer 0800 121 128

App

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Die Home Energy zeigt ihr Energiesystem in einer einzigen mobilen App an. Wenn Sie eine Home Energy Lösung besitzen, können Sie  beispielsweise jederzeit sehen, was Ihre Photovoltaikanlage produziert, was der Stand Ihrer Batterie ist und ob Ihre Wärmepumpe gerade läuft.

Rückblickend können Sie betrachten, wie viel Solarstrom Sie produziert haben, wie viel davon Sie selber verwendet haben und wie viel durch den Haushalt oder die Wärmepumpe genutzt wurden.

Zum Testen hat die Home Energy App den Demo-Modus. Dieser zeigt Beispieldaten. Damit Sie die Daten Ihrer eigenen Anlage anzeigen können, brauchen Sie eine Home Energy Anlage.

Für den Demo-Modus benötigen Sie lediglich ein mobiles Gerät mit iOS oder Android und eine Verbindung zum Internet. Die App lässt sich im Apple Store bzw. im Google Play Store herunterladen.

Damit Sie Ihre eigene Anlage anschauen können, müssen sie ein Home Energy Kunde sein.

Nein, da der Solar-Log™ die Daten nicht im gleichen Zeitraum wie die Ablesungen der Zählerstände speichert, ist dies nur bedingt möglich. Die App gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über Ihre Energiebilanz, während die Zählerstandauslesung zur Rechnungsstellung verwendet wird.

Photovoltaik

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Ja, die Globalstrahlung auf der Erde setzt sich aus einem direkten und einem diffusen Anteil zusammen. Bei Sonnenschein dominiert die Direktstrahlung, und diese liefert ca. zwei Drittel des Ertrages. Bei starker Bewölkung oder Nebel ist praktisch nur noch Diffusstrahlung vorhanden, und diese ist verantwortlich für ca. ein Drittel des Ertrages.

Als Faustregel kann für die Schweiz von einem jährlichen solaren Energieertrag von 800 bis 1000 kWh/kWp installierter Anlagenleistung ausgegangen werden. Für eine 5-kWp-Photovoltaikanlage bedeutet dies einen jährlichen Energieertrag von 4000 bis 5000 kWh.

Jede Dachfläche, die nicht mehr als 45° von Süden abweicht, eignet sich besonders gut, für eine Photovoltaikanlage.

Eine Photovoltaikanlage auf einem Dach mit Südwest- oder Südostausrichtung erreicht immer noch 95% des maximalen Ertrags eines Süddaches.

Nach Ost und West ausgerichtete Dächer erreichen noch 75% des maximales Ertrags, ein kombiniertes Ost-West-Dach produziert in der Jahresbilanz damit sogar mehr Solarstrom als eine nach Süden ausgerichtete Dachhälfte. 

In der Regel beträgt die Dauer von der Vertragsunterzeichnung bis zur Inbetriebnahme 8-12 Wochen. Die eigentliche Installation dauert in der Regel max. 2 Tage.

Dank dem teilrevidierten Raumplanungsgesetz, welches per 1. Mai 2014 in Kraft gesetzt wurde, fällt für «genügend angepasste» Photovoltaikanlagen die Bewilligungspflicht weg. Die Raumplanungsverordnung (RPV) definiert «genügend angepasste» folgendermassen: Die Photovoltaikanlagen müssen als kompakte Fläche und mit einem Abstand von max. 20 cm von der Dachfläche installiert werden. Ungeachtet dessen ist eine Meldung bei den Baubewilligungsbehörden vor Baubeginn jedoch notwendig (siehe RPV Art. 32a). Im Rahmen der Projektabwicklung durch die BKW werden diese und weitere administrative Aufgaben von der BKW übernommen.

Eine störungsfreie Funktion ist von vielen Faktoren abhängig. Ein spezielles Augenmerk sollte jedoch auf die Verschmutzung der Solarmodule gelegt werden.

Verschmutzte Photovoltaikmodule führen zur Reduzierung des Wirkungsgrades und damit zu Einbussen bei der Stromproduktion. Regelmässige Kontrollen zur Sicherung der Investition sind deshalb empfehlenswert. 

Das optionale BKW Servicepaket «Wartung Photovoltaik» beinhaltet eine umfängliche Kontrolle der Anlage alle 3 Jahre (Begutachtung der Module sowie der Elektroinstallation) und eine jährliche umfassende Auswertung mit Soll/Ist-Vergleich der Ergebnisse auf Monats- und Jahresbasis.

Die Module des Home Energy Angebotes weisen eine hohe mechanische Stabilität gegen Hagel, Schnee- und Windlasten sowie eine sehr hohe Witterungsbeständigkeit auf.

Als Schutz gegen Blitzschlag müssen die Photovoltaikmodule an einen Blitzableiter des Hauses angeschlossen werden, welcher vorhanden ist oder neu installiert wird.

Die Hersteller von Photovoltaikmodulen geben Garantien zwischen 20 und 25 Jahren. Die erwartete Lebensdauer kann deutlich höher liegen, jedoch muss dann mit einer Leistungseinbusse gerechnet werden.

Bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf einem bestehenden Gebäude sind die Investitionskosten in fast allen Kantonen steuerlich abzugsfähig.

Die Versicherungsdeckung ist von Kanton zu Kanton verschieden. Bei gewissen kantonalen Gebäudeversicherungen sind Schäden an Photovoltaikanlagen automatisch mitversichert. Home Energy bietet die Versicherung ihrer kompletten Installation als Service an.

Steuerung

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Die intelligente Steuerung ermöglicht den optimierten Einsatz des produzierten Solarstroms zur Steigerung des Eigenverbrauchs und bietet eine Visualisierung von Daten wie Verbrauch, Produktion, Konfiguration via Mobile App und Webbrowser.

Derzeit können Solarstromspeicher, Warmwasser- und Heizungs-Wärmepumpen sowie die Ladestation für Elektroautos eingebunden werden. Des Weiteren können die gängigsten auf dem Markt vorhandenen Wechselrichter eingebunden werden. Somit wird gewährleistet, dass der bestehende Wechselrichter eingebunden werden kann und die Informationen der Photovoltaikanlage und des Solarstromspeichers visualisiert werden können.

Zusätzlich zu der eigenständigen Überwachung via Web oder Mobile App kann der Besitzer bei der Bestellung unseres Monitorings Gold bei Fehlverhalten informiert werden.

Die Steuerung dient der Steigerung des Eigenverbrauchs und dem Messen der Energieflüsse der installierten Komponenten. Diese Informationen stehen unter einem persönlichen Web- oder App-Zugang zur Verfügung. Auf Wunsch des Kunden erlaubt die Steuerung zusätzlich eine Ferndiagnose bei Fehlern der Anlage.

Solarstromspeicher

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Die Solarstromspeicher des Home Energy Angebotes sind auf einen bestimmten Wechselrichtertyp ausgerichtet. Je nach bereits vorhandenem Wechselrichter muss dieser ausgetauscht werden. Je nach Alter der bestehenden Hausinstallation ist es zudem möglich, dass das Schalttableau erneuert werden muss. Ansonsten müssen Anschlüsse neu verdrahtet werden.

 Ja, die Kapazität kann ausgebaut werden. Dies sollte aber innerhalb der ersten 2 Betriebsjahre geschehen. Ist ein stufenweiser Ausbau des Speichers über die Jahre erwünscht, sollte dies von Anfang an geplant und bei der Wahl des Speichers berücksichtigt werden.

Ein Solarstromspeicher kann eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren aufweisen, diese ist jedoch abhängig vom Gebrauch des Solarstromspeichers und von der Umgebungstemperatur.

Das hängt von der Zugänglichkeit des gewünschten Standorts für den Solarstromspeicher im Haus und von der Hausinstallation ab. Abhängig davon, ob beispielsweise Anpassungen am Tableau oder das Verlegen zusätzlicher Kabel erforderlich sind, kann die Installation von einem halben bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen.

Die im Home Energy eingesetzten Solarstromspeicher verfügen über Sicherheitszertifikate der Hersteller und erfüllen hohe Sicherheitsstandards. Die Installationsvorschriften müssen eingehalten werden und die Umgebungsbedingungen müssen stimmen. Dies kann Einfluss auf den Installationsort des Speichers haben.

Heizungs-Wärmepumpe

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Eine Heizungs-Wärmepumpe bereitet in der Regel auch das Warmwasser auf. Dieses muss ganzjährig und den ganzen Tag verfügbar sein, deshalb bringt das Aufheizen des Warmwassers via Heizungs-Wärmepumpe mit Photovoltaikstrom in jedem Fall einen Vorteil.

Im Zusammenhang mit dem Heizungsbetrieb macht diese Kombination mithilfe eines Pufferspeichers Sinn: Scheint im Winter die Sonne, kann die Wärmepumpe angesteuert werden, und diese füllt den Pufferspeicher auf ein hohes Temperaturniveau. Geht die Sonne unter und der Heizbedarf steigt wieder an, so kann zuerst die Wärme aus dem Speicher bezogen werden, bevor die Wärmepumpe wieder starten muss.

Somit kann der Heizbedarf am Abend mit Heizwasser gedeckt werden, welches zur Mittagszeit mit Photovoltaikstrom aufgeheizt wurde.

Eine Wärmepumpe, die mit 1 kWh elektrischer Energie betrieben wird, entzieht der Umwelt unter Ausnützung thermodynamischer Prinzipien 3-4 kWh thermische Energie. Die resultierenden 4-5 kWh Energie können dann genutzt werden, um die Heizung zu betreiben oder das Warmwasser aufzuwärmen. Eine Wärmepumpe ist also 4-5 mal effizienter (man spricht vom Wirkungsgrad), als wenn man den Strom direkt "verheizen" würde.

Je nach Typ entzieht die Wärmepumpe die Energie dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser. Die verschiedenen Wärmepumpentypen haben unterschiedliche Wirkungsgrade und verschiedene Vorteile im Betrieb. So ist eine Wärmepumpe mit Luft als Quelle günstiger im Bau, wohingegen eine Wärmepumpe mit Erdreich-Quelle über dass Jahr betrachtet effizienter ist.

Gut gedämmte Bauten (wie z.B. Neubauten) mit Bodenheizungen sind für den Einsatz von Wärmepumpen ideal. Bei Neubauten können zudem die Aufwände für Kamin, Öltank oder Gas-Hausanschluss usw. gespart werden.

Aber auch bei der Sanierung eines bestehenden Gebäudes macht der Austausch einer konventionellen Heizung Sinn, hier können wesentliche Energieeinsparungen realisiert werden.

Bei einer Luft/Wasser-Heizungs-Wärmepumpe ist sowohl eine Aussen- (z.B. im Garten) als auch eine Innenaufstellung möglich. Sole/Wasser-Heizungs-Wärmepumpen benötigen einen frostfreien Raum. Bei Häusern ohne Keller können die Geräte auch in einem Wirtschafts- oder Abstellraum installiert werden.

In der Regel benötigt die Installation einer Sole/Wasser-Heizungs-Wärmepumpe ca. 2 Wochen: 1 Woche für die Bohrung und 1 Woche für die Installation der Wärmepumpe inkl. Inbetriebnahme. Die Installation einer Luft/Wasser-Heizungs-Wärmepumpe dauert ca. 8-10 Tage.

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe darf nur auf definiertem Untergrund installiert werden und benötigt eine Bohrbewilligung des Kantonalen Amts für Umwelt.

Bei Luft/Wasser-Wärmepumpensystemen unterscheidet man zwischen:

  • innen aufgestellten Wärmepumpen: Diese Geräte sind im Haus (Heizraum, Keller) aufgestellt. Die Luft-Zu- und -Abfuhr erfolgt über Kanäle von/nach aussen.
  • aussen aufgestellten Wärmepumpen: Diese Geräte stehen im Freien, z.B. im Garten. Die Luft-Zu– und -Abluft wird direkt über das Gerät gemacht. Elektrische und hydraulische Verbindungsleitungen müssen in einem in Gräben verlegten Futterrohr ins Haus geführt werden.
  • Split-Luft/Wasser-Wärmepumpen: Diese Wärmepumpen sind in zwei Teile getrennt: ein Innengerät mit Verdichter und ein Aussengerät, den sogenannten Verdampfern. Beide Bauteile müssen mit den Kälteleitungen und elektrischen Verbindungsleitungen verbunden werden.

Im Prinzip ist eine Heizungs-Wärmepumpe praktisch wartungsfrei. Dennoch empfiehlt sich ein Serviceintervall von 5 Jahren.

Bei den Luft-Wärmepumpen müssen die Zu- und Abluftöffnungen sowie der Verdampfer von Schmutz und Insekten gereinigt werden.

Die Lebensdauer von Heizungs-Wärmepumpen beläuft sich je nach Hersteller und Modell auf 15 bis 25 Jahre. 

Luft/Wasser-Wärmepumpe
Vorteile: Sowohl die Erzeugung von Heizwärme wie auch von Warmwasser erfolgt aus erneuerbarer Energie. Aufgrund der hohen Aussentemperaturen im Sommer steht für die Aufbereitung von Warmwasser mehr Leistung zur Verfügung. Zudem erfolgt die Aufheizung effizienter.

Nachteile: Im Falle eines Gerätedefektes ist auch die Aufbereitung von Warmwasser betroffen.

Sole/Wasser-Wärmepumpe
Vorteile: Sowohl die Erzeugung von Heizwärme wie auch die Erzeugung von Warmwasser erfolgt aus erneuerbarer Energie. Aufgrund der konstanten Quellentemperatur erfolgt die Warmwasseraufbereitung bedarfsabhängig über das ganze Jahr mit etwa dem gleichen Effizienzgrad.

Nachteile: Im Falle eines Gerätedefektes ist auch die Aufbereitung von Warmwasser betroffen.

Vorteile: In gewissen Kantonen sind die Förderbeiträge für eine Warmwasser-Wärmepumpe höher als für eine Heizungs-Wärmepumpe. In gewissen Fällen könnte sich eine Anschaffung von zwei Geräten lohnen: Kleine Heizungs-Wärmepumpe, optimal ausgelegt, bei Fussbodenheizung und geringer beheizter Bruttogeschossfläche. Dazu eine Warmwasser-Wärmepumpe für die Aufbereitung von Brauchwarmwasser.

Nachteile: Betrieb und Installation von zwei Systemen.

Ja, eine Heizungs-Wärmepumpe kann auch zum Kühlen der Wohnräume genutzt werden. Allerdings muss dies als Zusatzfunktion bestellt werden.

Die Kosten für eine fachgerechte Entsorgung sind allgemein bereits in den Richtpreisen enthalten. Je nach bestehendem Heizsystem (z.B. Ölheizung, Elektroheizung) können diese jedoch etwas variieren. Allfällige Kosten von Dritten sind individuell, auf diese wird in der finalen Offerte hingewiesen.

Ein Sole/Wasser-Wärmepumpensystem erfordert eine Bohrung für die Erdsonde sowie die Verlegung von Verbindungsleitungen von der Erdsonde in den Heizungsraum zur Wärmepumpe. Dazu sind in der Regel Grabarbeiten und der Wanddurchbruch (Bohrung) in den Heizungsraum notwendig.  

Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Aussenaufstellung erfordern ebenfalls einen Wanddurchbruch (Bohrung). Bei Monoblock-Geräten werden nur die Hydraulikleitungen nach innen durchgeführt. Bei Split-Geräten nur die Kälteleitungen.

Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Innenaufstellung erfordern Wanddurchbrüche für Ansaug- und Ausblaskanal.

Bei einem Heizungsersatz wird in der Regel die Verteilung ab dem Keller in die einzelnen Räume weiterverwendet und die Wärme über die bestehende Fussbodenverteilung oder Radiatoren abgegeben. 

Für die Einbindung der Wärmepumpe im Keller sind abhängig vom vorgängigen Heizsystem (Elektroheizung, Ölheizung o.a.) unterschiedliche Anpassungsarbeiten notwendig.

Eine Heizungs-Wärmepumpe bezieht 75 % der Energie aus der Umwelt und hat das grösste CO2- Einsparpotenzial aller Heizsysteme. Die Heizungs-Wärmepumpe selbst stösst im Betrieb kein CO2 aus.

Warmwasser-Wärmepumpe

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Idealerweise im Keller, der Wärmetauscher entfeuchtet die Luft, dies kann im Keller ein Vorteil sein. Das Luftsystem kann die Luft auch über Röhren aus einem anderen Raum ansaugen. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 10 und 35 °C. Bei -10 °C schaltet der Verdichter automatisch ab.

Ladestation / Elektromobilität

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Ab der b-Serie sind Ladeleistungen mit bis zu 22 kW möglich. Die Ladeleistung der Ladestation wird bei der Installation auf das Elektroauto, das Ladekabel und die hausseitige Absicherung abgestimmt, um Systemüberlastungen auszuschliessen. Dazu hat KEBA einen Schalter in ihre Ladestationen integriert. Mit diesem lässt sich bei der Inbetriebnahme ganz einfach die individuelle Ladeleistung von 2,3 bis 22 kW einstellen. 

Die Ladestation KeContact ist primär für die Wandmontage in Garagen oder Carports konzipiert. Sie ist aber auch für Ladevorgänge im Aussenbereich geeignet. Als Zubehör kann ein Standfuss aus rostfreiem Stahl dazu bestellt werden. Mit dem Standfuss kann die Ladestation auch frei stehend an einem Parkplatz angebracht werden. Es können bis zu zwei Ladestationen an einem Standfuss befestigt werden. 

Ja. Die Ladestationen der c- und x-Serie sind mit einem Zähler ausgestattet. Dieser erhält im Laufe des Jahres  2017 die MID-Zertifizierung und ist damit in Europa für Abrechnungen zugelassen. Der Zählerstand wird auf dem Display angezeigt. 

KEBA gewährt eine Gewährleistungsdauer von 24 Monaten auf alle Ladestationen. 

Das Laden von E-Autos an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose ist zwar möglich, empfiehlt sich aber nur für den Notfall. Beim Ladevorgang werden Leitungen und Steckdosen über mehrere Stunden thermisch belastet. Das häufige Ein- und Ausstecken sowie eine schwere Controlbox belasten die Steckdose zudem mechanisch. Gewöhnliche Haushaltssteckdosen sind dieser Dauerbelastung in der Regel nicht gewachsen.

Ausserdem ist über eine normale Steckdose keine Kommunikation mit dem Fahrzeug möglich. Ladestationen der BKW verfügen über die Ladebetriebsart Mode 3 – d.h., Strom fliesst erst, wenn das Ladekabel richtig eingesteckt wurde. Zudem kommunizieren die Ladestation und das Fahrzeug, um den maximal möglichen Ladestrom zu ermitteln.

Wir empfehlen daher dringend, das Laden über eine besonders gesicherte Ladestation. Diese wird von der BKW Tochtergesellschaft ISP AG professionell für Sie installiert, um maximale Sicherheit zu garantieren. 

Die meisten Elektroautos fahren mit Lithium-Ionen-Batterien und haben ein integriertes Batterie-Management-System, welches das Laden des Autos optimal steuert. Sobald die Batterie Ihres Elektroautos vollständig geladen ist, stoppt auch der Stromfluss.

Der Ladevorgang kann zu jedem Zeitpunkt durch Entriegelung und Herausziehen des Steckers unterbrochen werden. 

Alle Elektrofahrzeuge, welche via Mode 3 laden. Die Standardladestation hat eine Typ-2-Steckdose, doch es können auch optionale Ladestationen mit festem Ladekabel von 4 bzw. 6 m Länge und einem Typ-1 bzw. Typ-2-Ladestecker bestellt und installiert werden.

E-Bikes und E-Scooter können nicht damit geladen werden.

Notstrom

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Notstromsysteme sind immer für bestimmte Verbraucher mit kleineren Lasten gedacht und nicht für das ganze Haus.

Idealerweise kleine Verbraucher wie Gefriertruhen, Alarmanlagen, Garagentorantrieb, Licht.

Ja, die Notstromkreise sind separate Kreise innerhalb Ihrer Elektroinstallation. Sprechen Sie mit unserem Fachverkauf und Elektroplaner um für Sie die richtige Lösung zu finden.

Allgemeine Fragen

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Die wichtigsten Themen der MuKEn 2014:

nahezu-Null-Energiehaus bei Neubauten und CO2-Reduktion bei Altbauten.

Bei Neubauten wird das Konzept des Nahezu-Null-Energiegebäudes eingeführt. Angestrebt wird ein Standard, der zwischen den heutigen Minergie- und Minergie-P-Anforderungen liegt. Das heisst, man strebt konkret einen Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser, Kühlung und Lüftung von maximal 35 kWh/m2 an. Zudem wird jeder Neubau auch einen Anteil seines Strombedarfs in Zukunft selber decken müssen.

Bei Altbauten sollen die CO2-Emissionen schrittweise gesenkt werden. Beim Ersatz fossiler Heizsysteme müssen deshalb in Zukunft 10% der bisher verbrauchten Energie durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen oder durch Effizienzmassnahmen kompensiert werden. Zur Steigerung der Stromeffizienz im Gebäudebereich müssen innerhalb der nächsten 15 Jahre zentrale Elektroheizungen ersetzt werden.

Unter Eigenverbrauch oder Eigenverbrauchsquote versteht man das Verhältnis von selbst genutzter Energie aus der Photovoltaikanlage zur gesamten produzierten Energie der Photovoltaikanlage. Je höher der Eigenverbrauch ist, desto mehr Strom aus der Photovoltaikanlage wird direkt im Haus verwendet und nicht ins Netz eingespeist. Mit Batteriespeicher wird die Batterieladung auch mit einberechnet.

Der Autarkiegrad ist ein Mass der Unabhängigkeit. Er definiert das Verhältnis von eigenverbrauchtem Solarstrom aus der Photovoltaikanlage zum gesamten Stromverbrauch. Je höher der Autarkiegrad, desto mehr Stromverbrauch kann mit dem selbst produziertem Solarstrom gedeckt werden und desto weniger Strom aus dem Netz wird benötigt.

Der Verteilnetzbetreiber ist verpflichtet die überschüssige, selbst produzierte Energie «abzunehmen» und zu vergüten. Sie erhalten für diese eingespeiste Energie eine sogenannte Rückliefervergütung.

Der Strom kann bei Sonnenschein direkt für Haushaltsgeräte genutzt werden, in dem Sie von Hand die Geräte einschalten, wie z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler. Ein Solarstromspeicher kann zusätzlich als Zwischenspeicher dienen, eine Warmwasser-Wärmepumpe als thermischer Speicher. Mit einer intelligenten Steuerung kann dies noch optimiert werden, sodass möglichst viel selbst produzierter Strom genutzt werden kann.

Alle Energie, die Ihre Photovoltaikanlage erzeugt hat, haben sie gleich selber gebraucht (oder in die Batterie gespeichert). Dies kann vor allem an einem Tag mit wenig Sonne passieren. 

Home Energy optimiert ihre Unabhängigkeit und Ihren Eigenverbrauch automatisch mit der Batterie und der Wärmepumpe (falls vorhanden). Sie könne diese Werte weiter erhöhen, indem Sie energieintensive Prozesse (z.B. Spülmaschine, Waschmaschine, Tumbler/Trockner, Wasserkocher) zu Zeiten betreiben, an denen die Sonne scheint. Tipp: Falls Sie flexibel sind und Ihre Spülmaschine oder Ihre Waschmaschine über eine Timerfunktion verfügen, verwenden Sie diese und stellen Sie sie z.B. auf 10 Uhr morgens oder 13 Uhr Nachmittags, wenn Sie mit einem schönen Tag rechnen. 

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