Der langjährige Abwärtstrend im Strom ist nicht mehr intakt

Die Preise von Öl, Kohle, Gas und der Emissionszertifikate sowie der Wechselkurs EUR/CHF schlagen sich auf den Preis an den Stromterminmärkten nieder.

Der Ölmarkt entwickelt sich weiterhin neutral. Auf der einen Seite gibt es die Bemühungen der OPEC, mit Förderkürzungen den Preis zu stützen, demgegenüber stehen die stark gesunkenen Produktionskosten für Schieferöl in den USA.

Das Preisniveau für Kohle ist seit April 2017 stark gestiegen. Während im April die Kohle für Lieferung Jahr 2018 noch unter 70 USD/t notierte, ist der Preis auf über 80 USD/t angestiegen. Die Preise wurden vor allem durch die grosse Nachfrage aus China getrieben.

Auch der Abwärtstrend im Gas wurde gebrochen. Nachdem im Sommer 2017 mehrfach Tiefststände erreicht wurden, stieg der Preis seit Anfang August und liegt aktuell leicht über dem Niveau von April.

Die Emissionszertifikate haben sich erneut sehr volatil gezeigt. Während wir im April noch Werte deutlich unter 5.00 EUR/t gesehen haben, ist der Preis auf aktuell 7.50 EUR/t angestiegen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Ankündigung von Frankreich und Deutschland, das EU ETS System reformieren zu wollen, zurückzuführen.

Der Euro konnte in den letzten Monaten gegenüber den meisten Währungen deutlich zulegen. So stieg er auch gegenüber dem Franken von 1.07 im April auf über 1.14 aktuell.

Was bedeutet dies für den Strommarkt? Der langjährige Abwärtstrend ist nicht mehr intakt. Nach dem starken Anstieg der letzten Wochen schätzen wir das Potenzial einer Korrektur zwar als hoch ein. Der längerfristige Trend zeigt aber weiterhin aufwärts.

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