Messdatenmanagement

Folgende Änderungen beim Metering Code treten Ende Jahr in Kraft. Lesen Sie, was dies konkret für Sie heisst und wie wir Sie unterstützen können.

Anfang April informierte die BKW ihre Kunden ausführlich über die Veränderungen im Messdatenmanagement. Rund 45 EVU nahmen an den Informationsanlässen teil. Der «Metering Code Schweiz – Technische Bestimmungen zu Messung und Messdatenbereitstellung» vom Mai 2016 verlangt Einspeiseprofile für Produktionsanlagen 2 kVA bis 30 kVA. Mit diesem Verfahren sollen auch kleine Stromproduktionsanlagen bilanziert und damit Fehler bei der Verrechnung der Systemdienstleistung, der Förderabgaben und der Netznutzung zwischen den Verteilnetzbetreibern korrigiert werden.

Erlaubt sind Einzelprofile pro Anlage oder ein Summenprofil. Die Einspeiseprofile (ESP) dürfen gemäss Metering Code berechnet (synthetische Profile) oder mit einem Lastgangzähler gemessen werden. In einem Vergleich zeigte die BKW die Vor- und Nachteile und die jeweiligen Kosten auf

Die BKW hat sich entschieden, die Einspeiseprofile mit Smart Metern zu messen. Das ist kostengünstiger und genauer als synthetische Profile. Weitere Vorteile für Sie sind:

 

  • Wegfall des manuellen Ablesens und den damit verbundenen Kosten.
  • Aufgrund der Einsparungen bei den vierteljährlichen Ablesekosten werden die Anlagen ohnehin umgerüstet. ESP werden praktisch kostenlos mitgenommen.
  • Messen ist besser als erfinden. Echte Profile - im Gegensatz zu synthetischen - sind für andere Zwecke nutzbar, z.B. für Energieanalysen oder für die Optimierung der Strombeschaffung.
  • Der kostspielige, händische HKN-Versand erfolgt automatisch durch das EDM.

 

Aktuell sind bei der BKW bereits über 4000 Produktionsanlagen mit Smart Metern ausgerüstet. Die EDM-Kunden der BKW können von dieser Lösung ebenfalls profitieren. Für EVU mit bis zu 30 ESP-Anlagen bietet die Variante «Smart Meter plus Einzelprofile» ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, darüber ist die Zusammenfassung der Anlagen in einem Summenprofil interessant.

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Attraktive Ergänzungen unserer Messdienstleistungsprodukte

Ab Anfang 2018 haben unsere EDM-Kunden lesenden Zugriff auf ihre Lastprofile. Zudem können Sie diese Daten downloaden und ganz nach Ihrem Geschmack verarbeiten. Dieser Service ist kostenlos und wird für bestehende Kunden automatisch aktiviert.

Neu bieten wir schweizweit die manuelle Zählerablesung an. Für Sie funktioniert das wie eine «Fernauslesung»: Sie lösen im Abrechnungssystem den Ableseauftrag aus und wir senden Ihnen die Daten zurück. Sie schlagen sich weder mit Störungen der Ablesesoftware oder mit nicht zugänglichen Zählern herum, das übernehmen wir für Sie. Obendrein können mit diesem Service bereits kleine EVU ihre jährlichen Kosten für die Zählerablesung um mehrere Tausend Franken senken.

Für die Auskunft zu allen hier aufgeführten Themen steht Ihnen Daniel Starkermann unter daniel.starkermann(at)bkw.ch oder 058 477 23 27 gerne zur Verfügung.

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