Beim Rückbau des KKM fällt vor allem normaler Bauschutt an. Der Abtransport der radioaktiven Materialien und Abfälle macht nur einen kleinen Teil der Transporte aus. Wir planen und optimieren die Anzahl der LKW-Fahrten während der gesamten Stilllegung und reduzieren sie auf das notwendige Mass.

Bis 2024 entspricht das Transportaufkommen rund um das KKM ungefähr jenem im laufenden Betrieb: Mehr als die Hälfte aller LKW-Fahrten dienen der Versorgung der Anlage, beispielsweise für das Personalrestaurant. Weniger als fünf Prozent zwischen 2019 und 2020 beziehungsweise weniger als zehn Prozent zwischen 2020 und 2024 sind Transporte mit radioaktiven Abfällen, die ins Zwilch nach Würenlingen gebracht werden. Bis Ende 2024 sind alle Brennelemente vom KKM abtransportiert.Ab dann werden nur noch schwach- und mittelaktive Abfälle ins Zwilag gebracht.

Zwischen 2024 und 2030 rechnen wir mit einer leichten Zunahme der LKW-Fahrten, da vermehrt sowohl radioaktives als auch konventionelles Material oder Abfälle abtransportiert werden müssen. Nach 2030, wenn das KKM frei von radioaktivem Material, aber noch nicht behördlich kontrolliert ist, finden nur noch Entsorgungsfahrten mit normalem Abfall sowie Versorgungsfahrten statt. 2031 kontrollieren die Behörden das Areal. Wenn sie keine radiologischen Gefahrenquellen mehr feststellen, kann das Areal entweder industriell oder naturnah neu genutzt werden. Die Anzahl der Transporte nach 2031 hängt davon ab, wie das heutige Gelände des KKM nach Abschluss der Stilllegung genutzt wird. Wenn wir sämtliche Gebäude abbrechen und den Bauschutt vom Gelände abtransportieren, rechnen wir mit rund 20 LKWFahrten pro Tag.