Finanzierung
Ein grosser Teil der Kosten für den Rückbau sind ja bereits zurückgestellt. Was ist mit den restlichen Rückstellungen? Es sieht ja nicht so aus, als sei die Energiebranche eine besonders rentable. Das gute Jahresresultat der BKW für 2015 könnte vielleicht nur die positive Ausnahme gewesen sein. Ab 2016 könnte es BKW gleich gehen wie Alpiq oder Axpo. Was ist, wenn in den nächsten 10 Jahren rote Zahlen geschrieben werden? Werden die Rückstellungen für den Rückbau dann trotzdem weiter gemacht?
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Redaktor BKW vor ...
Wie Sie richtig schreiben, sind wir mit der Finanzierung der Stilllegung und Entsorgung auf Kurs. Weitere Infos zur Finanzierung finden Sie im Dossier "Finanzierung ist auf Kurs".

Die BKW muss unabhängig vom Betriebsergebnis - also auch wenn wir rote Zahlen schreiben würden - Rückstellungen bilden. Zusätzlich sind wir weiterhin verpflichtet die entsprechenden Gelder in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds einzubezahlen und zwar bis 2022.

Wir haben die letzten beiden Jahre sehr gute Ergebnisse erzielt, trotz des schwierigen Marktumfeldes. Wir haben frühzeitig reagiert und bauen mit hohem Tempo das Dienstleistungsgeschäft auf. Zusammen mit dem starken Netzgeschäft soll das die Abhängigkeit der BKW vom Strompreis verringern. Wir gehen auch nächstes Jahr davon aus, dass wir dank der zügigen und konsequenten Weiterentwicklung des BKW Geschäftsportfolios gute Ergebnisse erwirtschaften werden.
Marcel Zbinden vor ...
Interessant ist es zu wissen, wie die Rechte, Pflichten und die Finanzierung im Zeithorizont sich präsentieren. In Zusammenhang mit den Atomkern-Eigenschaften steht ja der Zeithorizont von mehr als 10'000 Jahren im Raum. Wie lang ist die BKW rechtlich noch verpflichtet und wie weit geht der BKW "Good-will" über die rechtlichen Pflichten hinaus? Was wird aus den Rückstellungen bezahlt? Die reine "Deinvestition" (Abbruch und Transport auf Deponie) oder die ganzen Betriebs- und Unterhaltskosten über die 10'000 Jahre? Wo in der BKW wird eine "Langfristplanung" im Sinne der 10'000 Jahre aufgezeigt mit den geschätzten Life-Cycle-Kosten (ca. alle 40 Jahre, Reinvestitionen in die Lager- und Logistiktechnik, IT-Systeme, baulichen Infrastruktur etc.) und dem daraus folgenden Finanzierungsbedarf mit dem "Rückstellungstopf" gegenübergestellt?
Redaktor BKW vor ...
Die BKW kommt für die gesamten Stilllegungs- und Entsorgungskosten des Kernkraftwerks Mühleberg auf. Dafür bilden wir Rückstellungen. Wir sind mit der Finanzierung auf Kurs.

Ausführliche Informationen finden Sie auf: www.bkw.ch/stilllegung > Themen > Finazierung

Zur Deckung der Entsorgungskosten zahlt die BKW bis 2022 regelmässig in den Entsorgungsfonds ein. Mit diesen Geldern werden anteilsmässig die Zwischenlagerung, die Forschung, der Bau und der Betrieb eines geologischen Tiefenlagers finanziert. Ebenfalls darin enthalten sind die Kosten für eine Beobachtungsphase von 50 Jahren für das geologische Tiefenlager. Dieses wird anschliessend dicht verschlossen. Es ist das oberste Ziel, eine langfristig sichere Lösung für die radioaktiven Abfälle zu finden. Dafür führt die Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) ein komplexes Standortauswahlverfahren durch, welches vom Bund geleitet wird. Bevor der Bau für ein geologisches Tiefenlager bewilligt wird, muss auch die Rückholbarkeit der Abfälle nach Verschluss des Tiefenlagers nachgewiesen werden. Solange das Tiefenlager nicht verschlossen ist, könnten die Abfälle ohne grossen Aufwand zurückgeholt werden. Die Rückholung der Abfälle nach Verschluss ist im Lagerkonzept nicht vorgesehen und muss deshalb von den Betreibern nicht vorfinanziert werden.
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