Entlastung für die Bewohner von zwei Dörfern

Die direkte Verbindung von Olten zum Autobahnkreuz in Egerkingen führt durch die Zentren von Hägendorf und Rickenbach. Regelmässig kommt es deshalb in den beiden Dorfzentren zu Staus und längeren Wartezeiten. Die Anwohner leiden unter starken Lärm- und Abgasbelastungen, ausserdem ist ein gemütliches Verweilen in den Zentrum aufgrund des starken Verkehrs kaum möglich. Der Bau einer Umfahrungsstrasse könnte die beiden Dörfer vom Verkehr entlasten.

Wie entwickelt sich der Verkehr bis 2030?

Im Auftrag des Amts für Verkehr und Tiefbau legte die Frey+Gnehm Ingenieure AG die Linienführung der Bestvariante fest und beurteilte im Rahmen einer Vorprojektstudie die möglichen Folgen und Konsequenzen eines solchen Projekts für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Berücksichtigt wurden die aktuelle Situation und die künftige Entwicklung bis ins Jahr 2030.

Aufgrund der prognostizierten Zunahme des Verkehrsaufkommens bis 2030 wird sich die aktuelle Situation ohne Entlastungstrasse in verschiedenen Bereichen (Lärm, Stau, Ortsbild, etc.) weiter verschlechtern. Eine Entlastungsstrasse vermag die Verkehrsmenge in den Dorfkernen deutlich zu senken. Ein weiterer Vorteil: die ansässige Industrie wird besser an das nationale Verkehrsnetz angebunden. Die gewählte Linienführung entlang den bestehenden SBB-Geleisen führt dabei nur zu einer geringen Beeinträchtigung der Umwelt.

Dank des Vorprojekts konnte die Machbarkeit der Entlastungsstrasse nachgewiesen werden. Das vorliegende Projekt soll nun ins Agglomerationsprogramm AareLand, 3. Generation, aufgenommen werden. 


Situation 2030 mit Entlastungsstrasse

Situation 2030 ohne Entlastungsstrasse

Die oberen Zahlen bezeichnen jeweils den täglichen Durchschnittsverkehr (DTV), die unteren Zahlen die Anzahl der Lastwagen.


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