Aktuelle Stromausfälle

Wohnen Sie im BKW Versorgungsgebiet und sind von einem Stromausfall betroffen? Finden Sie auf unserer interaktiven Karte mehr Informationen zur aktuellen Stromversorgung. Hier erhalten Sie ausserdem Tipps dazu, wie Sie sich einerseits gut auf einen möglichen Ausfall vorbereiten und andererseits bei einem Stromausfall handeln können.  

Stromausfälle finden

Stromqualität

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Bei der BKW entscheiden Sie selber, welche Farbe Ihr Strom haben soll. Mit Ihrer Wahl tragen Sie aktiv zur Energiezukunft bei.

Energy Green: 100%  Ökostrom aus Sonnenkraft

Energy Blue: 100% erneuerbare Energie, vorwiegend aus Schweizer Wasserkraft

Energy Grey: Mehrheitlich Energie aus Kernkraft und einem grossen Teil aus heimischen Wasserkraftwerken

Information zu den Stromprodukten

Strompreise

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Der Stromgesamtpreis (All-in) besteht aus 3 Teilen:

Energie

  • Energie Grundtarif
  • Energietarif
  • Stromqualität (Wahlmöglichkeit zwischen Energy Green, Energy Blue, Energy Grey)

Netznutzung

  • Netznutzung Grundtarif
  • Tarif für die Netznutzung des Verteilnetzes, einschliesslich des Übertragungsnetzes der Swissgrid
  • Allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) der Swissgrid. Das ist ein Zuschlag, der von dem Übertragungsnetzbetreiber erhoben wird, für seine notwendigen Dienstleistungen neben der eigentlichen Übertragung der Energie.

Abgaben und Leistungen:

  • Gesetzliche Förderabgabe (Netzzuschlag)
  • Abgaben und Leistungen an die Gemeinde 

Energie

Wechsel vom Einheitstarif zum optionalen Doppeltarif

  • Liegt Ihr Strombezug unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, so erhalten Sie den Einheitstarif. Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif ist möglich.
  • Der optionale Doppeltarif lohnt sich, falls Sie mehr als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit beziehen, also zwischen 21 und 7 Uhr.
  • Beziehen Sie weniger als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit, so ist der Einheitstarif kostengünstiger. 

Wechsel vom Doppeltarif in den Einheitstarif

  • Liegt Ihr Strombezug über 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, so erhalten Sie den Doppeltarif für die Energie. Ein Wechsel in den Einheitstarif ist nur bei einem Strombezug unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr möglich.

Tipp

In unserem Online-Kundencenter my.bkw.ch finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Strombezug.

 

Netznutzung

Wechsel vom Einheitstarif in den optionalen Doppeltarif

  • Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif lohnt sich, wenn mehr als 50% des Strombezugs zwischen 21 und 7 Uhr erfolgen, also in der Niedertarifzeit.
  • Beziehen Sie weniger als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit, so ist der Einheitstarif kostengünstiger.

Bei einem Wechsel vom Einheitstarif in den optionalen Doppeltarif ist eventuell ein Zählerwechsel notwendig. Für die Anpassungen der Hausinstallation hat der Eigentümer einen Elektroinstallateur zu beauftragen. Diese Kosten gehen zulasten des Eigentümers. Die Kosten des Zählers übernimmt die BKW.

Falls Sie einen Wechsel des Tarifs wünschen, so können Sie uns dies bis zum 31. Oktober melden. Unter Berücksichtigung der geltenden Regeln für die neuen Tarife erhalten Sie den gewünschten Tarif per 1. Januar des Folgejahres.

Beträgt Ihr jährlicher Strombezug mehr als 50 MWh, so veranlasst die BKW einen Wechsel in den sogenannten Leistungstarif.

Tipp
In unserem Online-Kundencenter my.bkw.ch sehen Sie Ihren aktuellen Tarif. 

 

Strombezug

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Auch wenn sich Ihre Lebensgewohnheiten nicht verändert haben, kann der Strombezug in einer neuen Wohnung höher sein. Zu berücksichtigende Faktoren sind u.a. Art der Warmwasseraufbereitung (z.B. Elektroboiler) und Heizung sowie das Alter und die Energieeffizienzklasse der Haushaltgeräte.

Smart Meter

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Allgemeine Informationen

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Smart Meter sind Energiezähler. Wie alle elektronischen Zähler messen und speichern sie den Strombezug und die Einspeisung von Elektrizität. Zusätzlich verfügen Smart Meter über ein Kommunikationsmodul, damit sie aus der Ferne ausgelesen werden können.

Die Stromversorgungsgesetzgebung spricht nicht von Smart Metern, sondern von intelligenten Messsystemen (siehe Art. 17a des Stromversorgungsgesetzes).

Zähler mit Fernauslesung sind bei Grosskunden schon seit den 90er Jahren im Einsatz. Bei der BKW geschieht die Fernauslesung meist über den Mobilfunk oder über das bestehende Stromnetz.
 

Die Stromversorgungsgesetzgebung verpflichtet Netzbetreibende dazu, Smart Meter zu installieren (siehe Art. 17a des Stromversorgungsgesetzes in Verbindung mit Art. 8a und 31e der Stromversorgungsverordnung).

Die BKW setzt Smart Meter gezielt ein. Im Fokus stehen Zähler mit häufiger Ablesung, Zähler für die Messung von Produktionsanlagen oder schwer zugängliche Zähler. Befinden sich im gleichen Gebäude weitere Zähler, werden diese ebenfalls ersetzt.

Die BKW kann den Strombezug und die Einspeisung von Elektrizität aus der Ferne ablesen. Dadurch entfallen sowohl Ablesungen vor Ort durch unsere Mitarbeitende als auch allfällige Selbstablesungen oder Schätzungen des Strombezugs.

Durch den Einbau des Smart Meters verändert sich an den Stromkosten nichts.

Elektromagnetische Strahlung entsteht hauptsächlich dann, wenn der Smart Meter aus der Ferne ausgelesen wird, das heisst während einigen Sekunden pro Tag. Die Datenübermittlung vom Smart Meter zur BKW erfolgt entweder durch das Stromkabel (PLC) oder über das bestehende Mobilfunknetz. Die Verteilnetzbetreibenden verantworten die Datenübermittlung.

Kommt die PLC-Technologie zum Einsatz, entsteht in der bestehenden Stromleitung eine Sendeleistung von etwa einem Fünftel eines Ladegeräts für ein Mobiltelefon im Standby-Betrieb. Bei Smart Metern mit Mobilfunkmodulen entspricht die Sendeleistung etwa 2 Watt während der Auslesung und etwa 1,5 Watt im Ruhezustand.

Die Strahlenbelastung durch Smart Meter ist nahezu Null. Ein einziges kurzes Gespräch mit einem Mobil- oder Schnurlostelefon setzt den Körper mehr Strahlung aus als ein mit Funkmodul ausgestatteter Smart Meter über seine gesamte Lebensdauer.

Es sind bei Zählern, die mit Mobilfunk oder mit PLC G3 ausgelesenen werden, keine Störungen bekannt.

Auf dem Display des Smart Meters kann unter anderem der Zählerstand Wirkenergie im Hochtarif und der Zählerstand Wirkenergie im Niedertarif abgelesen werden. Eine kurze Beschreibung, wie diese Daten angezeigt werden können, finden Sie hier: https://www.bkw.ch/unsere-kompetenzen/energy/fuer-privat-und-gewerbekunden/zaehlerablesung/

Gemäss dem Stromversorgungsgesetz verantworten die Verteilnetzbetreibenden das Messwesen und somit den Einbau eines Smart Meters. Es liegt somit nicht der Verantwortung der Kundinnen und Kunden, zu entscheiden, ob sie einen Smart Meter erhalten oder nicht.

Die rechtliche Grundlage zum Einsatz eines Smart Meters bzw. eines intelligenten Messsystems ergibt sich aus Stromversorgungsgesetz und – verordnung (Art. 17a Abs. 2 StromVG, Art. 8a und Art. 31e Abs. 2 StromVV).

Es liegt in der Kompetenz der Verteilnetzbetreibenden zu entscheiden, ob und wann ein Smart Meter eingesetzt wird. Gerne können Sie uns Ihr Interesse melden: kundenservice(at)bkw.ch, Telefon 084 412 11 13.

 

Datenschutz und Datensicherheit

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Für die BKW ist der Schutz von Kunden- und Messdaten sehr wichtig. Die Übertragung der Messdaten an die BKW erfolgt pseudonymisiert und verschlüsselt. Pseudonymisiert bedeutet, dass personenbezogene Daten in einer Weise bearbeitet werden, damit sie nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zuordnen lassen ohne zusätzliche Informationen hinzuzuziehen. Mess- und Kundendaten werden erst im Abrechnungssystem der BKW zusammengeführt.

Hauptsächlich werden über den Smart Meter Daten über den Strombezug für die Energie- und Netznutzungsrechnung ausgelesen. Punktuell werden auch Daten für die Netzplanung ausgelesen.

Um regulatorische Vorgaben zu erfüllen, können weitere Informationen abgefragt werden.

Die BKW leitet Ihre Daten nur aufgrund einer rechtlichen oder regulatorischen Grundlage und Pflicht an Dritte weiter.

Nein. Die BKW verwendet die aus dem Smart Meter ausgelesenen Daten zur Verrechnung von Energie und Netznutzung und zur regulatorischen Datenlieferung.

Ja, die BKW ist regulatorisch dazu verpflichtet. Sie hat jedoch auch ein sehr hohes Eigeninteresse, sich vor Cyber Angriffen zu schützen. Dafür werden verschiedene Massnahmen (z.B. Monitoring, Prävention, Abwehr) getroffen, welche laufend der aktuellen Situation und dem gegenwärtigen Stand der Technik angepasst werden.

Montage

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Der Wechsel vom bisherigen Zähler zum Smart Meter verursacht einen kurzen Stromunterbruch. Wir empfehlen, elektrischen Geräte wie Computer, Modem oder Wecker vor dem Zählerwechsel vom Netz zu trennen. Ein Stromunterbruch könnte auf elektrische Geräte Einfluss haben.

Ja, für den Zählerwechsel müssen Sie dem Monteur Zutritt zum Zähler gewähren. Dabei kann es sich um Mitarbeitende der BKW oder eines mit dem Zählerwechsel beauftragten Dienstleisters handeln. Die BKW ist Eigentümerin der Messinfrastruktur und hat den gesetzlichen Auftrag sicherzustellen, dass die Zähler korrekt ausgewechselt bzw. installiert werden. In Art. 5 der geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Netzanschluss und die Netznutzung ist das Recht bezüglich Zutritt geregelt: https://www.bkw.ch/de/ueber-bkw/medien/downloadcenter/#c26557 ). BKW Mitarbeitende oder beauftragte Dienstleister können sich auf Wunsch ausweisen.

Nein. Wenn der freie Zugang zum Zähler gewährleistet ist, muss niemand zu Hause sein. Ansonsten bitten wir Sie, dass uns eine andere Person (z.B. Nachbar) den Zugang zum Zähler gewährleistet.

Der Zählerwechsel dauert in der Regel eine halbe Stunde.

Fragen

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Sie können sich gerne für Fachauskünfte zum Smart Meter und damit verbundene Themen an unser Kundenservicecenter wenden. Kontakt: kundenservice(at)bkw.ch, Telefon 084 412 11 13

Home Energy

Angebot

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Das Home Energy Angebot eignet sich für Privatkunden mit einem Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus oder einer Terrassenwohnung, mit oder ohne bereits vorhandener Photovoltaikanlage.

Die von Home Energy angebotenen Module sind aufeinander abgestimmt und als Standardsystem geprüft. Für die Online-Visualisierung und allfällige Fernwartung der Anlage benötigt der Kunde einen Internetanschluss.

Vereinzelt bestehende bauliche Besonderheiten müssen vor Ort geprüft werden.

Bei Einbindung bereits vorhandener Komponenten muss ggf. die Kompatibilität geprüft werden, um eine vollständige Integration gewährleisten zu können.

Eine Richtofferte gibt eine gute Übersicht über das Gesamtbudget der geplanten Installation, sie ist nicht verbindlich.

Nach einem Vor-Ort-Besuch beim Kunden wird die finale Offerte erstellt, welche auch spezielle Gegebenheiten im Haus und damit mögliche zusätzliche Arbeiten berücksichtigt. 

Die Komponenten werden von geschulten Partnern installiert. Der persönliche Ansprechpartner für den Kunden ist die BKW.

Der Rechnungsbetrag wird gesplittet: 40% des Bestellwertes sind nach Vertragsunterzeichnung, 50% während der Installation und 10% nach der Abnahme fällig.

Nach der Vor-Ort-Besichtigung werden die Komponenten auf die individuellen Bedürfnisse angepasst und dimensioniert. Dabei kann ausserdem auf Wunsch auch aus einem Angebot aus Komponenten anderer Hersteller gewählt werden.

Jede Partei kann den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von 1 Monat auf das Monatsendende schriftlich kündigen. Eine Kündigung kann für das ganze Vertragsverhältnis erfolgen oder für die einzelne Dienstleistung, sofern dies bei der entsprechenden Dienstleistung vorgesehen ist. 

Die volle Integrationsfähigkeit muss individuell geprüft werden und kann je nach Modell und Hersteller zu unterschiedlichen Lösungen führen. Generell ist beispielsweise eine bestehende Wärmepumpe weiterhin voll funktionsfähig und kann weiterhin genutzt werden. Jedoch ist für eine Integration zu prüfen welche Daten ausgelesen und visualisiert werden können, sowie ob eine Ansteuerung zu Eigenverbrauchsoptimierung möglich ist. Im Beispiel der Wärmepumpe wäre die minimale Integration die Messung und Darstellung des Strombedarfs in der Home Energy App.

Fragen können per E-Mail an das Home Energy Team gesendet werden: homeenergy(at)bkw.ch oder an die Pre-Sales Nummer 0800 121 128

App

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Die Home Energy zeigt ihr Energiesystem in einer einzigen mobilen App an. Wenn Sie eine Home Energy Lösung besitzen, können Sie  beispielsweise jederzeit sehen, was Ihre Photovoltaikanlage produziert, was der Stand Ihrer Batterie ist und ob Ihre Wärmepumpe gerade läuft.

Rückblickend können Sie betrachten, wie viel Solarstrom Sie produziert haben, wie viel davon Sie selber verwendet haben und wie viel durch den Haushalt oder die Wärmepumpe genutzt wurden.

Zum Testen hat die Home Energy App den Demo-Modus. Dieser zeigt Beispieldaten. Damit Sie die Daten Ihrer eigenen Anlage anzeigen können, brauchen Sie eine Home Energy Anlage.

Für den Demo-Modus benötigen Sie lediglich ein mobiles Gerät mit iOS oder Android und eine Verbindung zum Internet. Die App lässt sich im Apple Store bzw. im Google Play Store herunterladen.

Damit Sie Ihre eigene Anlage anschauen können, müssen sie ein Home Energy Kunde sein.

Nein, da der Solar-Log™ die Daten nicht im gleichen Zeitraum wie die Ablesungen der Zählerstände speichert, ist dies nur bedingt möglich. Die App gibt Ihnen einen detaillierten Überblick über Ihre Energiebilanz, während die Zählerstandauslesung zur Rechnungsstellung verwendet wird.

Photovoltaik

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Ja, die Globalstrahlung auf der Erde setzt sich aus einem direkten und einem diffusen Anteil zusammen. Bei Sonnenschein dominiert die Direktstrahlung, und diese liefert ca. zwei Drittel des Ertrages. Bei starker Bewölkung oder Nebel ist praktisch nur noch Diffusstrahlung vorhanden, und diese ist verantwortlich für ca. ein Drittel des Ertrages.

Als Faustregel kann für die Schweiz von einem jährlichen solaren Energieertrag von 800 bis 1000 kWh/kWp installierter Anlagenleistung ausgegangen werden. Für eine 5-kWp-Photovoltaikanlage bedeutet dies einen jährlichen Energieertrag von 4000 bis 5000 kWh.

Jede Dachfläche, die nicht mehr als 45° von Süden abweicht, eignet sich besonders gut, für eine Photovoltaikanlage.

Eine Photovoltaikanlage auf einem Dach mit Südwest- oder Südostausrichtung erreicht immer noch 95% des maximalen Ertrags eines Süddaches.

Nach Ost und West ausgerichtete Dächer erreichen noch 75% des maximales Ertrags, ein kombiniertes Ost-West-Dach produziert in der Jahresbilanz damit sogar mehr Solarstrom als eine nach Süden ausgerichtete Dachhälfte. 

In der Regel beträgt die Dauer von der Vertragsunterzeichnung bis zur Inbetriebnahme 8-12 Wochen. Die eigentliche Installation dauert in der Regel max. 2 Tage.

Dank dem teilrevidierten Raumplanungsgesetz, welches per 1. Mai 2014 in Kraft gesetzt wurde, fällt für «genügend angepasste» Photovoltaikanlagen die Bewilligungspflicht weg. Die Raumplanungsverordnung (RPV) definiert «genügend angepasste» folgendermassen: Die Photovoltaikanlagen müssen als kompakte Fläche und mit einem Abstand von max. 20 cm von der Dachfläche installiert werden. Ungeachtet dessen ist eine Meldung bei den Baubewilligungsbehörden vor Baubeginn jedoch notwendig (siehe RPV Art. 32a). Im Rahmen der Projektabwicklung durch die BKW werden diese und weitere administrative Aufgaben von der BKW übernommen.

Eine störungsfreie Funktion ist von vielen Faktoren abhängig. Ein spezielles Augenmerk sollte jedoch auf die Verschmutzung der Solarmodule gelegt werden.

Verschmutzte Photovoltaikmodule führen zur Reduzierung des Wirkungsgrades und damit zu Einbussen bei der Stromproduktion. Regelmässige Kontrollen zur Sicherung der Investition sind deshalb empfehlenswert. 

Das optionale BKW Servicepaket «Wartung Photovoltaik» beinhaltet eine umfängliche Kontrolle der Anlage alle 3 Jahre (Begutachtung der Module sowie der Elektroinstallation) und eine jährliche umfassende Auswertung mit Soll/Ist-Vergleich der Ergebnisse auf Monats- und Jahresbasis.

Die Module des Home Energy Angebotes weisen eine hohe mechanische Stabilität gegen Hagel, Schnee- und Windlasten sowie eine sehr hohe Witterungsbeständigkeit auf.

Als Schutz gegen Blitzschlag müssen die Photovoltaikmodule an einen Blitzableiter des Hauses angeschlossen werden, welcher vorhanden ist oder neu installiert wird.

Die Hersteller von Photovoltaikmodulen geben Garantien zwischen 20 und 25 Jahren. Die erwartete Lebensdauer kann deutlich höher liegen, jedoch muss dann mit einer Leistungseinbusse gerechnet werden.

Bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf einem bestehenden Gebäude sind die Investitionskosten in fast allen Kantonen steuerlich abzugsfähig.

Die Versicherungsdeckung ist von Kanton zu Kanton verschieden. Bei gewissen kantonalen Gebäudeversicherungen sind Schäden an Photovoltaikanlagen automatisch mitversichert. Home Energy bietet die Versicherung ihrer kompletten Installation als Service an.

Steuerung

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Die intelligente Steuerung ermöglicht den optimierten Einsatz des produzierten Solarstroms zur Steigerung des Eigenverbrauchs und bietet eine Visualisierung von Daten wie Verbrauch, Produktion, Konfiguration via Mobile App und Webbrowser.

Derzeit können Solarstromspeicher, Warmwasser- und Heizungs-Wärmepumpen sowie die Ladestation für Elektroautos eingebunden werden. Des Weiteren können die gängigsten auf dem Markt vorhandenen Wechselrichter eingebunden werden. Somit wird gewährleistet, dass der bestehende Wechselrichter eingebunden werden kann und die Informationen der Photovoltaikanlage und des Solarstromspeichers visualisiert werden können.

Zusätzlich zu der eigenständigen Überwachung via Web oder Mobile App kann der Besitzer bei der Bestellung unseres Monitorings Gold bei Fehlverhalten informiert werden.

Die Steuerung dient der Steigerung des Eigenverbrauchs und dem Messen der Energieflüsse der installierten Komponenten. Diese Informationen stehen unter einem persönlichen Web- oder App-Zugang zur Verfügung. Auf Wunsch des Kunden erlaubt die Steuerung zusätzlich eine Ferndiagnose bei Fehlern der Anlage.

Solarstromspeicher

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Die Solarstromspeicher des Home Energy Angebotes sind auf einen bestimmten Wechselrichtertyp ausgerichtet. Je nach bereits vorhandenem Wechselrichter muss dieser ausgetauscht werden. Je nach Alter der bestehenden Hausinstallation ist es zudem möglich, dass das Schalttableau erneuert werden muss. Ansonsten müssen Anschlüsse neu verdrahtet werden.

 Ja, die Kapazität kann ausgebaut werden. Dies sollte aber innerhalb der ersten 2 Betriebsjahre geschehen. Ist ein stufenweiser Ausbau des Speichers über die Jahre erwünscht, sollte dies von Anfang an geplant und bei der Wahl des Speichers berücksichtigt werden.

Ein Solarstromspeicher kann eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren aufweisen, diese ist jedoch abhängig vom Gebrauch des Solarstromspeichers und von der Umgebungstemperatur.

Das hängt von der Zugänglichkeit des gewünschten Standorts für den Solarstromspeicher im Haus und von der Hausinstallation ab. Abhängig davon, ob beispielsweise Anpassungen am Tableau oder das Verlegen zusätzlicher Kabel erforderlich sind, kann die Installation von einem halben bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen.

Die im Home Energy eingesetzten Solarstromspeicher verfügen über Sicherheitszertifikate der Hersteller und erfüllen hohe Sicherheitsstandards. Die Installationsvorschriften müssen eingehalten werden und die Umgebungsbedingungen müssen stimmen. Dies kann Einfluss auf den Installationsort des Speichers haben.

Heizungs-Wärmepumpe

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Eine Heizungs-Wärmepumpe bereitet in der Regel auch das Warmwasser auf. Dieses muss ganzjährig und den ganzen Tag verfügbar sein, deshalb bringt das Aufheizen des Warmwassers via Heizungs-Wärmepumpe mit Photovoltaikstrom in jedem Fall einen Vorteil.

Im Zusammenhang mit dem Heizungsbetrieb macht diese Kombination mithilfe eines Pufferspeichers Sinn: Scheint im Winter die Sonne, kann die Wärmepumpe angesteuert werden, und diese füllt den Pufferspeicher auf ein hohes Temperaturniveau. Geht die Sonne unter und der Heizbedarf steigt wieder an, so kann zuerst die Wärme aus dem Speicher bezogen werden, bevor die Wärmepumpe wieder starten muss.

Somit kann der Heizbedarf am Abend mit Heizwasser gedeckt werden, welches zur Mittagszeit mit Photovoltaikstrom aufgeheizt wurde.

Eine Wärmepumpe, die mit 1 kWh elektrischer Energie betrieben wird, entzieht der Umwelt unter Ausnützung thermodynamischer Prinzipien 3-4 kWh thermische Energie. Die resultierenden 4-5 kWh Energie können dann genutzt werden, um die Heizung zu betreiben oder das Warmwasser aufzuwärmen. Eine Wärmepumpe ist also 4-5 mal effizienter (man spricht vom Wirkungsgrad), als wenn man den Strom direkt "verheizen" würde.

Je nach Typ entzieht die Wärmepumpe die Energie dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser. Die verschiedenen Wärmepumpentypen haben unterschiedliche Wirkungsgrade und verschiedene Vorteile im Betrieb. So ist eine Wärmepumpe mit Luft als Quelle günstiger im Bau, wohingegen eine Wärmepumpe mit Erdreich-Quelle über dass Jahr betrachtet effizienter ist.

Gut gedämmte Bauten (wie z.B. Neubauten) mit Bodenheizungen sind für den Einsatz von Wärmepumpen ideal. Bei Neubauten können zudem die Aufwände für Kamin, Öltank oder Gas-Hausanschluss usw. gespart werden.

Aber auch bei der Sanierung eines bestehenden Gebäudes macht der Austausch einer konventionellen Heizung Sinn, hier können wesentliche Energieeinsparungen realisiert werden.

Bei einer Luft/Wasser-Heizungs-Wärmepumpe ist sowohl eine Aussen- (z.B. im Garten) als auch eine Innenaufstellung möglich. Sole/Wasser-Heizungs-Wärmepumpen benötigen einen frostfreien Raum. Bei Häusern ohne Keller können die Geräte auch in einem Wirtschafts- oder Abstellraum installiert werden.

In der Regel benötigt die Installation einer Sole/Wasser-Heizungs-Wärmepumpe ca. 2 Wochen: 1 Woche für die Bohrung und 1 Woche für die Installation der Wärmepumpe inkl. Inbetriebnahme. Die Installation einer Luft/Wasser-Heizungs-Wärmepumpe dauert ca. 8-10 Tage.

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe darf nur auf definiertem Untergrund installiert werden und benötigt eine Bohrbewilligung des Kantonalen Amts für Umwelt.

Bei Luft/Wasser-Wärmepumpensystemen unterscheidet man zwischen:

  • innen aufgestellten Wärmepumpen: Diese Geräte sind im Haus (Heizraum, Keller) aufgestellt. Die Luft-Zu- und -Abfuhr erfolgt über Kanäle von/nach aussen.
  • aussen aufgestellten Wärmepumpen: Diese Geräte stehen im Freien, z.B. im Garten. Die Luft-Zu– und -Abluft wird direkt über das Gerät gemacht. Elektrische und hydraulische Verbindungsleitungen müssen in einem in Gräben verlegten Futterrohr ins Haus geführt werden.
  • Split-Luft/Wasser-Wärmepumpen: Diese Wärmepumpen sind in zwei Teile getrennt: ein Innengerät mit Verdichter und ein Aussengerät, den sogenannten Verdampfern. Beide Bauteile müssen mit den Kälteleitungen und elektrischen Verbindungsleitungen verbunden werden.

Im Prinzip ist eine Heizungs-Wärmepumpe praktisch wartungsfrei. Dennoch empfiehlt sich ein Serviceintervall von 5 Jahren.

Bei den Luft-Wärmepumpen müssen die Zu- und Abluftöffnungen sowie der Verdampfer von Schmutz und Insekten gereinigt werden.

Die Lebensdauer von Heizungs-Wärmepumpen beläuft sich je nach Hersteller und Modell auf 15 bis 25 Jahre. 

Luft/Wasser-Wärmepumpe
Vorteile: Sowohl die Erzeugung von Heizwärme wie auch von Warmwasser erfolgt aus erneuerbarer Energie. Aufgrund der hohen Aussentemperaturen im Sommer steht für die Aufbereitung von Warmwasser mehr Leistung zur Verfügung. Zudem erfolgt die Aufheizung effizienter.

Nachteile: Im Falle eines Gerätedefektes ist auch die Aufbereitung von Warmwasser betroffen.

Sole/Wasser-Wärmepumpe
Vorteile: Sowohl die Erzeugung von Heizwärme wie auch die Erzeugung von Warmwasser erfolgt aus erneuerbarer Energie. Aufgrund der konstanten Quellentemperatur erfolgt die Warmwasseraufbereitung bedarfsabhängig über das ganze Jahr mit etwa dem gleichen Effizienzgrad.

Nachteile: Im Falle eines Gerätedefektes ist auch die Aufbereitung von Warmwasser betroffen.

Vorteile: In gewissen Kantonen sind die Förderbeiträge für eine Warmwasser-Wärmepumpe höher als für eine Heizungs-Wärmepumpe. In gewissen Fällen könnte sich eine Anschaffung von zwei Geräten lohnen: Kleine Heizungs-Wärmepumpe, optimal ausgelegt, bei Fussbodenheizung und geringer beheizter Bruttogeschossfläche. Dazu eine Warmwasser-Wärmepumpe für die Aufbereitung von Brauchwarmwasser.

Nachteile: Betrieb und Installation von zwei Systemen.

Ja, eine Heizungs-Wärmepumpe kann auch zum Kühlen der Wohnräume genutzt werden. Allerdings muss dies als Zusatzfunktion bestellt werden.

Die Kosten für eine fachgerechte Entsorgung sind allgemein bereits in den Richtpreisen enthalten. Je nach bestehendem Heizsystem (z.B. Ölheizung, Elektroheizung) können diese jedoch etwas variieren. Allfällige Kosten von Dritten sind individuell, auf diese wird in der finalen Offerte hingewiesen.

Ein Sole/Wasser-Wärmepumpensystem erfordert eine Bohrung für die Erdsonde sowie die Verlegung von Verbindungsleitungen von der Erdsonde in den Heizungsraum zur Wärmepumpe. Dazu sind in der Regel Grabarbeiten und der Wanddurchbruch (Bohrung) in den Heizungsraum notwendig.  

Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Aussenaufstellung erfordern ebenfalls einen Wanddurchbruch (Bohrung). Bei Monoblock-Geräten werden nur die Hydraulikleitungen nach innen durchgeführt. Bei Split-Geräten nur die Kälteleitungen.

Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Innenaufstellung erfordern Wanddurchbrüche für Ansaug- und Ausblaskanal.

Bei einem Heizungsersatz wird in der Regel die Verteilung ab dem Keller in die einzelnen Räume weiterverwendet und die Wärme über die bestehende Fussbodenverteilung oder Radiatoren abgegeben. 

Für die Einbindung der Wärmepumpe im Keller sind abhängig vom vorgängigen Heizsystem (Elektroheizung, Ölheizung o.a.) unterschiedliche Anpassungsarbeiten notwendig.

Eine Heizungs-Wärmepumpe bezieht 75 % der Energie aus der Umwelt und hat das grösste CO2- Einsparpotenzial aller Heizsysteme. Die Heizungs-Wärmepumpe selbst stösst im Betrieb kein CO2 aus.

Warmwasser-Wärmepumpe

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Idealerweise im Keller, der Wärmetauscher entfeuchtet die Luft, dies kann im Keller ein Vorteil sein. Das Luftsystem kann die Luft auch über Röhren aus einem anderen Raum ansaugen. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 10 und 35 °C. Bei -10 °C schaltet der Verdichter automatisch ab.

Ladestation / Elektromobilität

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Ab der b-Serie sind Ladeleistungen mit bis zu 22 kW möglich. Die Ladeleistung der Ladestation wird bei der Installation auf das Elektroauto, das Ladekabel und die hausseitige Absicherung abgestimmt, um Systemüberlastungen auszuschliessen. Dazu hat KEBA einen Schalter in ihre Ladestationen integriert. Mit diesem lässt sich bei der Inbetriebnahme ganz einfach die individuelle Ladeleistung von 2,3 bis 22 kW einstellen. 

Die Ladestation KeContact ist primär für die Wandmontage in Garagen oder Carports konzipiert. Sie ist aber auch für Ladevorgänge im Aussenbereich geeignet. Als Zubehör kann ein Standfuss aus rostfreiem Stahl dazu bestellt werden. Mit dem Standfuss kann die Ladestation auch frei stehend an einem Parkplatz angebracht werden. Es können bis zu zwei Ladestationen an einem Standfuss befestigt werden. 

Ja. Die Ladestationen der c- und x-Serie sind mit einem Zähler ausgestattet. Dieser erhält im Laufe des Jahres  2017 die MID-Zertifizierung und ist damit in Europa für Abrechnungen zugelassen. Der Zählerstand wird auf dem Display angezeigt. 

KEBA gewährt eine Gewährleistungsdauer von 24 Monaten auf alle Ladestationen. 

Das Laden von E-Autos an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose ist zwar möglich, empfiehlt sich aber nur für den Notfall. Beim Ladevorgang werden Leitungen und Steckdosen über mehrere Stunden thermisch belastet. Das häufige Ein- und Ausstecken sowie eine schwere Controlbox belasten die Steckdose zudem mechanisch. Gewöhnliche Haushaltssteckdosen sind dieser Dauerbelastung in der Regel nicht gewachsen.

Ausserdem ist über eine normale Steckdose keine Kommunikation mit dem Fahrzeug möglich. Ladestationen der BKW verfügen über die Ladebetriebsart Mode 3 – d.h., Strom fliesst erst, wenn das Ladekabel richtig eingesteckt wurde. Zudem kommunizieren die Ladestation und das Fahrzeug, um den maximal möglichen Ladestrom zu ermitteln.

Wir empfehlen daher dringend, das Laden über eine besonders gesicherte Ladestation. Diese wird von der BKW Tochtergesellschaft ISP AG professionell für Sie installiert, um maximale Sicherheit zu garantieren. 

Die meisten Elektroautos fahren mit Lithium-Ionen-Batterien und haben ein integriertes Batterie-Management-System, welches das Laden des Autos optimal steuert. Sobald die Batterie Ihres Elektroautos vollständig geladen ist, stoppt auch der Stromfluss.

Der Ladevorgang kann zu jedem Zeitpunkt durch Entriegelung und Herausziehen des Steckers unterbrochen werden. 

Alle Elektrofahrzeuge, welche via Mode 3 laden. Die Standardladestation hat eine Typ-2-Steckdose, doch es können auch optionale Ladestationen mit festem Ladekabel von 4 bzw. 6 m Länge und einem Typ-1 bzw. Typ-2-Ladestecker bestellt und installiert werden.

E-Bikes und E-Scooter können nicht damit geladen werden.

Notstrom

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Notstromsysteme sind immer für bestimmte Verbraucher mit kleineren Lasten gedacht und nicht für das ganze Haus.

Idealerweise kleine Verbraucher wie Gefriertruhen, Alarmanlagen, Garagentorantrieb, Licht.

Ja, die Notstromkreise sind separate Kreise innerhalb Ihrer Elektroinstallation. Sprechen Sie mit unserem Fachverkauf und Elektroplaner um für Sie die richtige Lösung zu finden.

Allgemeine Fragen

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Die wichtigsten Themen der MuKEn 2014:

nahezu-Null-Energiehaus bei Neubauten und CO2-Reduktion bei Altbauten.

Bei Neubauten wird das Konzept des Nahezu-Null-Energiegebäudes eingeführt. Angestrebt wird ein Standard, der zwischen den heutigen Minergie- und Minergie-P-Anforderungen liegt. Das heisst, man strebt konkret einen Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser, Kühlung und Lüftung von maximal 35 kWh/m2 an. Zudem wird jeder Neubau auch einen Anteil seines Strombedarfs in Zukunft selber decken müssen.

Bei Altbauten sollen die CO2-Emissionen schrittweise gesenkt werden. Beim Ersatz fossiler Heizsysteme müssen deshalb in Zukunft 10% der bisher verbrauchten Energie durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen oder durch Effizienzmassnahmen kompensiert werden. Zur Steigerung der Stromeffizienz im Gebäudebereich müssen innerhalb der nächsten 15 Jahre zentrale Elektroheizungen ersetzt werden.

Unter Eigenverbrauch oder Eigenverbrauchsquote versteht man das Verhältnis von selbst genutzter Energie aus der Photovoltaikanlage zur gesamten produzierten Energie der Photovoltaikanlage. Je höher der Eigenverbrauch ist, desto mehr Strom aus der Photovoltaikanlage wird direkt im Haus verwendet und nicht ins Netz eingespeist. Mit Batteriespeicher wird die Batterieladung auch mit einberechnet.

Der Autarkiegrad ist ein Mass der Unabhängigkeit. Er definiert das Verhältnis von eigenverbrauchtem Solarstrom aus der Photovoltaikanlage zum gesamten Stromverbrauch. Je höher der Autarkiegrad, desto mehr Stromverbrauch kann mit dem selbst produziertem Solarstrom gedeckt werden und desto weniger Strom aus dem Netz wird benötigt.

Der Verteilnetzbetreiber ist verpflichtet die überschüssige, selbst produzierte Energie «abzunehmen» und zu vergüten. Sie erhalten für diese eingespeiste Energie eine sogenannte Rückliefervergütung.

Der Strom kann bei Sonnenschein direkt für Haushaltsgeräte genutzt werden, in dem Sie von Hand die Geräte einschalten, wie z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler. Ein Solarstromspeicher kann zusätzlich als Zwischenspeicher dienen, eine Warmwasser-Wärmepumpe als thermischer Speicher. Mit einer intelligenten Steuerung kann dies noch optimiert werden, sodass möglichst viel selbst produzierter Strom genutzt werden kann.

Alle Energie, die Ihre Photovoltaikanlage erzeugt hat, haben sie gleich selber gebraucht (oder in die Batterie gespeichert). Dies kann vor allem an einem Tag mit wenig Sonne passieren. 

Home Energy optimiert ihre Unabhängigkeit und Ihren Eigenverbrauch automatisch mit der Batterie und der Wärmepumpe (falls vorhanden). Sie könne diese Werte weiter erhöhen, indem Sie energieintensive Prozesse (z.B. Spülmaschine, Waschmaschine, Tumbler/Trockner, Wasserkocher) zu Zeiten betreiben, an denen die Sonne scheint. Tipp: Falls Sie flexibel sind und Ihre Spülmaschine oder Ihre Waschmaschine über eine Timerfunktion verfügen, verwenden Sie diese und stellen Sie sie z.B. auf 10 Uhr morgens oder 13 Uhr Nachmittags, wenn Sie mit einem schönen Tag rechnen. 

Kontakt

Kundenservicecenter BKW
0844 121 113

Service-Nummer (24h) 
Stromversorgung: 0844 121 175
Wärmeversorgung: 058 477 62 70

Elektrospeicherheizung
0844 121 113

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