Strombezug und Strompreis

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Bei der BKW entscheiden Sie selber, welche Farbe Ihr Strom haben soll. Mit Ihrer Wahl tragen Sie aktiv zur Energiezukunft bei.

Energy Green: 100%  Ökostrom aus Sonnenkraft

Energy Blue: 100% erneuerbare Energie, vorwiegend aus Schweizer Wasserkraft

Energy Grey: Mehrheitlich Energie aus Kernkraft und einem grossen Teil aus heimischen Wasserkraftwerken

Information zu den Stromprodukten

Energie

Wechsel vom Einheitstarif zum optionalen Doppeltarif

  • Liegt Ihr Strombezug unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, so erhalten Sie den Einheitstarif. Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif ist möglich.
  • Der optionale Doppeltarif lohnt sich, falls Sie mehr als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit beziehen, also zwischen 21 und 7 Uhr.
  • Beziehen Sie weniger als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit, so ist der Einheitstarif kostengünstiger. 

Wechsel vom Doppeltarif in den Einheitstarif

  • Liegt Ihr Strombezug über 20'000 Kilowattstunden pro Jahr, so erhalten Sie den Doppeltarif für die Energie. Ein Wechsel in den Einheitstarif ist nur bei einem Strombezug unter 20'000 Kilowattstunden pro Jahr möglich.

Tipp

In unserem Online-Kundencenter my.bkw finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Strombezug.

 

Netznutzung

Wechsel vom Einheitstarif in den optionalen Doppeltarif

  • Ein Wechsel in den optionalen Doppeltarif lohnt sich, wenn mehr als 50% des Strombezugs zwischen 21 und 7 Uhr erfolgen, also in der Niedertarifzeit.
  • Beziehen Sie weniger als 50% Ihres Stroms zur Niedertarifzeit, so ist der Einheitstarif kostengünstiger.

Bei einem Wechsel vom Einheitstarif in den optionalen Doppeltarif ist eventuell ein Zählerwechsel notwendig. Für die Anpassungen der Hausinstallation hat der Eigentümer einen Elektroinstallateur zu beauftragen. Diese Kosten gehen zulasten des Eigentümers. Die Kosten des Zählers übernimmt die BKW.

Falls Sie einen Wechsel des Tarifs wünschen, so können Sie uns dies bis zum 31. Oktober melden. Unter Berücksichtigung der geltenden Regeln für die neuen Tarife erhalten Sie den gewünschten Tarif per 1. Januar des Folgejahres.

Beträgt Ihr jährlicher Strombezug mehr als 50 MWh, so veranlasst die BKW einen Wechsel in den sogenannten Leistungstarif.

Tipp
In unserem Online-Kundencenter my.bkw sehen Sie Ihren aktuellen Tarif. 

 

Der Stromgesamtpreis (All-in) besteht aus 3 Teilen:

Energie

  • Energie Grundtarif
  • Energietarif
  • Stromqualität (Wahlmöglichkeit zwischen Energy Green, Energy Blue, Energy Grey)

Netznutzung

  • Netznutzung Grundtarif
  • Tarif für die Netznutzung des Verteilnetzes, einschliesslich des Übertragungsnetzes der Swissgrid
  • Allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) der Swissgrid: Das ist ein Zuschlag, der vom Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid für notwendige Dienstleistungen erhoben wird, für die er neben der eigentlichen Übertragung der Energie zuständig ist.

Abgaben und Leistungen:

  • Gesetzliche Förderabgabe (Netzzuschlag)
  • Abgaben und Leistungen an die Gemeinde 

Auch wenn sich Ihre Lebensgewohnheiten nicht verändert haben, kann der Strombezug in einer neuen Wohnung höher sein. Zu berücksichtigende Faktoren sind u.a. Art der Warmwasseraufbereitung (z.B. Elektroboiler) und Heizung sowie das Alter und die Energieeffizienzklasse der Haushaltgeräte.

Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und entdecken Sie mögliche Sparpotenziale.

Zur energybox

Erklärungen zur Rechnung

Die Rechnungsstellung an unsere Kunden erfolgt viermal pro Jahr:

  • 3 Akontorechnungen in der Höhe je eines Viertels des geschätzten Jahresbetrages
  • 1 Rechnung nach Zählerablesung (Jahresabrechnung)

Bei den Haushalten werden die Zähler in der Regel einmal pro Jahr abgelesen. Der Zeitpunkt der Ablesung ist dabei abhängig von der Wohnadresse.

Aus E-Rechnung wird eBill

Mit eBill ist Rechnungen bezahlen ganz einfach. Denn Sie erhalten Ihre Rechnungen nicht mehr per Post oder E-Mail, sondern genau da, wo Sie sie auch bezahlen: in Ihrem E-Banking.

Mit wenigen Klicks können Sie Ihre Rechnungen prüfen und zur Zahlung freigeben. Bei wiederkehrenden Rechnungen können Sie die Freigabe auch automatisieren. So gewinnen Sie Zeit für das, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Ihre Vorteile mit eBill

Einfach.
Sie empfangen Ihre Rechnung digital in Ihrem E-Banking, also dort wo Sie sie bezahlen. Sie müssen diese dann nur noch prüfen und freigeben, ganz ohne das Abtippen langer Referenznummern.

Schnell.
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Sicher.
Mit eBill erhalten Sie Rechnungen direkt im E-Banking, ohne Spam und ohne Phishing.

Melden Sie sich einfach & bequem in drei Schritten zu eBill an!

Weitere Informationen zu eBill finden Sie hier

Ein Quickguide steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

Überlassen Sie die Zahlung der Stromrechnung Ihrer Bank oder der PostFinance. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, senden wir Ihre Rechnungsangaben zukünftig direkt Ihrer Bank oder der PostFinance. Dort wird der Rechnungsbetrag direkt Ihrem Konto belastet. Fristgerecht, genau auf das Fälligkeitsdatum hin.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Sie erhalten weiterhin eine Rechnung zur Kontrolle. Ist damit alles in Ordnung, unternehmen Sie gar nichts. Sollte es eine Abweichung oder Unklarheit geben, haben Sie 30 Tage Widerspruchsrecht.

Melden Sie sich jetzt für LSV oder DD an, indem Sie das untenstehende Formular ausdrucken, vollständig ausfüllen und es per Post an folgende Adresse schicken:

BKW Energie AG
Kundenservicecenter
LSV/DD
Viktoriaplatz 2
3013 Bern

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Rechnung dann weiterhin auf Papier erhalten (ohne Einzahlungsschein). Erst, wenn Sie sich zusätzlich für E-Rechnung oder die Rechnungszustellung per E-Mail angemeldet haben, entfällt auch die Rechnung auf Papier.

Zahlungsmöglichkeiten  Auftragsformular LSV   

Bestandteile der Rechnung

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Seite 1 - Übersicht

1 Kontaktdaten

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Rechnung

2 Referenz- und Rechnungsdaten

Angaben zur Rechnungsnummer, Zahlungsfrist, Kundennummer

3 Betreffdaten

Angaben zur Bezugsstelle, Produkten, Zähler

4 Betragsdaten

Zusammenfassung der Rechnungspositionen und Angabe des zu zahlenden Betrags abzüglich bereits geleisteter Akontozahlungen

5 Zusammenfassung Akontorechnungen

Übersicht aller bisher zugestellten Akontorechnungen mit Angabe des Zahlungsstatus

Seite 2 - Details Strombezug

6 Details Strombezug

Messung und Abrechnung des Strombezugs in kWh unterteilt in die Bereiche Energie, Netznutzung und Abgaben

Seite 3 - Einzahlungsschein

7 Begriffserklärung

Erklärung zu den Rechnungspositionen

8 BKW Infos

Bereich für aktuelle Kundeninformationen

9 AGB Hinweis

Link zu den AGB

10 Einzahlschein

Dieser entfällt bei LSV / DD, E-Rechnung, Auslandsrechnungen

Seite 1 - Übersicht

1 Kontaktdaten

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Rechnung

2 Referenz- und Rechnungsdaten

Angaben zur Rechnungsnummer, Zahlungsfrist, Kundennummer

3 Betreffdaten

Angaben zur Bezugsstelle, Produkten, Zähler

4 Betragsdaten

Zusammenfassung der Rechnungspositionen und Angabe des zu bezahlenden Betrags

5 Zusammenfassung Akontorechnungen

Übersicht aller bisher zugestellten Akontorechnungen mit Angabe des Zahlungsstatus

Seite 2 - Details Strombezug

6 Details Strombezug

Fakturierung Akontobetrag pro Bezugsstelle

Seite 3 - Einzahlungsschein

7 BKW Infos

Bereich für aktuelle Kundeninformationen

8 AGB Hinweis

Link zu den AGB

9 Einzahlungsschein

Dieser entfällt bei LSV / DD, E-Rechnung, Auslandsrechnungen

Häufige Fragen zur Rechnung

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Die Rechnungsstellung an Sie als Kunde erfolgt in regelmässigen Zeitabständen. Pro Kalenderjahr erhalten Sie von der BKW vier Rechnungen:

3 Akontorechnungen in der Höhe je eines Viertels des geschätzten Jahresbetrages
1 Rechnung nach der Zählerablesung

Bei den Haushalten werden die Zähler in der Regel einmal pro Jahr abgelesen. Der Zeitpunkt der Ablesung ist dabei abhängig von der Wohnadresse.

Tipp
Ob offene oder bezahlte Rechnungen, Sie finden alles übersichtlich auf my.bkw unserem Online-Kundencenter. 

Seit Einführung der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen per 1. Januar 2009 ist der Strompreis getrennt nach Energiekosten, Netznutzung, Gesetzliche Förderabgabe und Abgaben an die Gemeinde auszuweisen, für eine bessere Kostentransparenz.

Der Stromgesamtpreis (All-in) besteht aus 3 Teilen:

1. Energie

  • Energie Grundtarif: unabhängig von der Höhe des Strombezugs
  • Energietarif: pro Kilowattstunde Strom den Sie bezogen haben
  • Stromqualität: Wahlmöglichkeit zwischen Energy Green, Energy Blue und Energy Grey

2. Netznutzung

  • Netznutzung Grundtarif: unabhängig von der Höhe des Strombezugs
  • Tarif für die Netznutzung des Verteilnetzes: einschliesslich des Übertragungsnetzes der Swissgrid
  • Allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) der Swissgrid: Zuschlag, der vom Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid für notwendige Dienstleistungen erhoben wird, für die er neben der eigentlichen Übertragung der Energie zuständig ist.

3. Abgaben und Leistungen

  • Gesetzliche Förderabgabe: der sogenannte Netzzuschlag fördert diverse Massnahmen wie Einspeisevergütung, EIV für PV-Anlagen, Investitionsbeiträge für Wasserkraft/Biomasse sowie Sanierungsmassnahmen
  • Abgaben und Leistungen an die Gemeinde 
  • Energie Grundtarif: dieser Bestandteil ist unabhängig von der Höhe des Strombezugs und dient der teilweisen Deckung von Fixkosten
  • Energietarif: das ist der Preis pro Kilowattstunde Strom, die Sie bezogen haben, um Ihre elektrischen Geräte zu betreiben
  • Stromqualität: ist ein fixer Preis pro Kilowattstunde Strom, die Sie bezogen haben. Sie haben die Wahl zwischen Energy Green, Energy Blue und Energy Grey

Mit dem Grundtarif für die Energie wird ein Teil der Fixkosten gedeckt, die unabhängig von der Höhe des Strombezugs entstehen.

Der Grundtarif für die Netznutzung deckt fixe Kosten für den Stromanschluss, welche unabhängig von der Höhe des Strombezugs oder der Stromeinspeisung entstehen.

Die wesentlichen Bestandteile der Netznutzungskosten sind Betriebs- und Instandhaltungskosten sowie die Erweiterungs- und Erneuerungsinvestitionen in die Netzinfrastruktur. Ebenfalls enthalten sind die Kosten für die Messung des Strombezugs und die Abrechnung. Dazu kommen die Kosten für die Nutzung des Schweizer Übertragungsnetzes.

Ein zusätzliches Element sind die von der Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid erhobenen allgemeinen Systemdienstleistungen (SDL). Die SDL werden bei allen Kunden transparent auf der Rechnung ausgewiesen.

  • Netznutzung Grundtarif: dieser deckt die fixen Kosten für den Stromanschluss, welche unabhängig von der Höhe des Strombezugs oder der Stromeinspeisung entstehen.
  • Tarif für die Nutzung des Verteilnetzes: einschliesslich des Übertragungsnetzes der Swissgrid
  • Allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) der Swissgrid: Zuschlag, der vom Übertragungsnetzbetreiber erhoben wird, für seine notwendigen Dienstleistungen neben der eigentlichen Übertragung der Energie.

Die von der BKW in Rechnung gestellten Abgaben werden direkt dem Bund, dem Kanton und der Gemeinde überwiesen. Die Gebühren können je nach Region unterschiedlich sein.

  • Die Gesetzliche Förderabgabe: Netzzuschlag enthält diverse Massnahmen wie Einspeisevergütung, EIV für PV-Anlagen, Investitionsbeiträge für Wasserkraft/Biomasse sowie für Sanierungsmassnahmen.
  • Mit den Abgaben und Leistungen an die Gemeinde wird eine Entschädigung im Zusammenhang mit der Netznutzung, z.B. der Nutzung des öffentlichen Grundes, entrichtet. Die Gemeinde kann aber auch weitere Abgaben erheben, die nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Netznutzung stehen, z.B. für Energieprojekte.

Fragen rund um den Umzug

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Ja, wenn Sie eine Wohnung oder Liegenschaft übernehmen, melden Sie sich bitte an. Ihre Anmeldung oder Umzugsmeldung können Sie bequem online erfassen.

Zum Kundencenter

Sie als Kunde sind der Vertragspartner für den Strombezug, die Anmeldung muss von Ihnen getätigt werden. Die Kosten für den Strombezug sind in der Regel nicht als Nebenkosten im Mietvertrag enthalten.

Die Kündigungsfrist für den Strombezug beträgt bei einem Wegzug 30 Tage. Wenn Sie innerhalb des BKW-Versorgungsgebietes umziehen, können wir dies mit einer Frist von 5 Tagen bearbeiten. Ihren Umzug können Sie bequem online erfassen. 

Zum Kundencenter

Checkliste für Ihren Umzug

Wir haben für Ihren Umzug eine praktische Checkliste zusammengestellt, damit nichts vergessen geht.

Zur Checkliste

Smart Meter

Allgemeine Informationen

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Smart Meter sind grundsätzlich Energiezähler. Wie alle heute bereits weit verbreiteten elektronischen Zähler, messen und speichern sie den Stromverbrauch und die Stromproduktion. Zusätzlich verfügen Smart Meter über ein Kommunikationsmodul um sie aus der Ferne auslesen zu können. Zähler mit Fernauslesung werden übrigens schon seit den 90er Jahren vor allem für Grosskunden eingesetzt. Bei BKW geschieht die Fernauslesung meist über Mobilfunk oder über das bestehende Stromnetz (PLC G3). Weil Smart Meter auch Computeralgorithmen ausführen können, um zum Beispiel elektrische Geräte anzusteuern, werden sie oft auch intelligente Stromzähler genannt.

Smart Meter werden als wichtige Bestandteile eines intelligenten Stromverteilnetzes (Smart Grid) angesehen. In Zukunft könnten Smart Meter beispielsweise die Netzqualität überwachen und einen wesentlichen Beitrag zum kosteneffizienten Betrieb der Stromverteilnetze leisten.
 

Die BKW setzt Smart Meter dort ein, wo es Sinn macht, z.B. aus Kostengründen. Im Fokus stehen Zähler mit häufiger Ablesung, Zähler für die Messung von Produktionsanlagen oder schwer zugängliche Zähler. Befinden sich im gleichen Gebäude weitere Zähler, werden diese aus Kostengründen ebenfalls durch Smart Meter ersetzt.

Später könnten Smart Meter als "Fiebermesser" zum Einsatz kommen um den Zustand des elektrischen Verteilnetzes zu messen, sodass die BKW Mängel rechtzeitig beheben, die Netzlast optimieren und letztlich teure Netzausbauten vermeiden kann. Deshalb testet die BKW zurzeit in einer geeigneten Gemeinde im Rahmen eines Pilotprojektes die Messung der Netzqualität mit Smart Metern.

Die BKW kann Ihren Stromverbrauch aus der Ferne ablesen, sodass kein Ableser Ihr Gebäude mehr betreten muss. Allfällige Selbstablesungen sind auch nicht mehr nötig. Die auf Verbrauchsschätzungen basierenden Teilrechnungen werden durch Rechnungen mit exakten Messdaten ersetzt. Ferner kann unser Kundenservice Ihre Fragen zu Ihrem Energieverbrauch oder zur Stromrechnung mit aktuellen Messdaten schneller und kompetenter beantworten.

Mittelfristig sind viele weitere Vorteile denkbar. Beispielsweise könnten Ihnen in der vollen Marktöffnung die BKW oder andere Energielieferanten, basierend auf Ihrem genauen Stromverbrauch, attraktive Stromlieferangebote machen.

Nein, es werden keine zusätzlichen Kosten anfallen. Einzig wenn bei den Austauscharbeiten Fehler in der Hausinstallation entdeckt werden, müssen die Kosten für die Instandsetzung des rechtmässigen Zustandes durch die Kunden getragen werden.

Ja. Hauptsächlich während der Fernauslesung des Smart Meters entsteht elektromagnetische Strahlung, also während ca. 3 Sekunden pro Tag. Die Datenübermittlung vom Smart Meter zur BKW erfolgt entweder durch das bestehende Stromkabel (PLC) oder über das bestehende Mobilfunknetz. Durch PLC entsteht in der bestehenden Stromleitung eine Strahlungsleistung von etwa einem Fünftel eines Ladegeräts für ein Mobiltelefon im Standby-Betrieb. Bei Smart Metern mit Mobilfunkmodulen entspricht die Sendeleistung etwa 2 Watt während der Auslesung und etwa 1.5 Watt im Ruhezustand.

Bei mit GPRS ausgelesenen Smart Metern sind keine Störungen bekannt. Hingegen kann es mit der "alten" PLC-Technologie in Ausnahmefällen vorkommen, dass Geräte mit mangelhafter Störfestigkeit auf Powerline-Signale reagieren. Dies kann sich beispielsweise durch automatisches Ein- / Ausschalten von Touch-Lampen äussern. BKW setzt diese Technologie nicht ein, sondern setzt auf die neue PLC G3 Technologie. Für PLC G3 fehlen zurzeit die Erfahrungswerte betreffend Störungen.

Auch Smart Meter besitzen ein Display. Beim Smart Meter oder auf der Website der BKW finden Sie eine kurze Beschreibung, wie Sie die wichtigsten Daten anzeigen können (Zählerstand Wirkenergie im Hochtarif, Zählerstand Wirkenergie im Niedertarif).

Leider nein. Gemäss Stromversorgungsgesetzgebung (Art. 8 StromVV) ist der Verteilnetzbetreiber verantwortlich für das Messwesen und die Informationsprozesse. Es liegt in der Verantwortung des Verteilnetzbetreibers festzulegen, welche Messinfrastruktur und Informationsprozesse bei seinen Kunden angewendet werden, um die Versorgung des Kunden sowie den sicheren Netzbetrieb effizient sicherzustellen.

Es liegt in der Verantwortung der BKW, zu entscheiden, welche Messinfrastruktur die geeignete ist. Wenn die BKW keine Smart Meter Installation bei Ihnen vorsieht, können Sie diese nicht verlangen.

Fachauskünfte zum Thema Smart Meter erteilt zu Bürozeiten das Ressort Messstellen-Management,
+41 58 477 24 78.

Datenschutz

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Es gibt keine gesetzliche Pflicht zum Einbau von Smart Metern. Für den Bundesrat sind die Smart Meter jedoch ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Energieeffizienzziele der Energiestrategie 2050. Eine gesetzliche Grundlage zur Einführung von Smart Metering in der Schweiz ist in Planung. Im November 2014 hat das Bundesamt für Energie (BFE) dazu ein Grundlagendokument verabschiedet, welches die gesetzlichen Änderungen, die technischen Mindestanforderungen, sowie Termin und Umfang der Einführung definiert. Darin sieht das BFE bis 2025 eine 80% Abdeckung durch intelligente Zähler vor.

Die im Smart Meter erfassten und temporär gespeicherten Daten wie Zählerstand, Leistung, Netzspannung oder Zähler-Sabotageinformationen sind für sich alleine kaum schützenswert. Allerdings werden Smart Meter nicht mehr wie bisher jährlich oder quartalsweise durch eine Person abgelesen, sondern automatisch und aus betrieblichen Gründen in der Regel täglich. Deshalb wird oft die Befürchtung geäussert, dass der Verteilnetzbetreiber Rückschlüsse auf das Kundenverhalten ziehen könnte, zum Beispiel wann ein Kunde an- bzw. abwesend ist.

Die BKW hält sich an die geltende Gesetzgebung, insbesondere an das Datenschutzrecht. Die Übertragung der Zählerdaten in die Systeme der BKW erfolgt verschlüsselt. Um die Daten vor Missbrauch zu schützen, legt die BKW gestützt auf die Gesetzgebung genau fest, für welche Zwecke diese genutzt werden dürfen und wer Zugriff hat.

Bei grösseren Kunden (Jahresverbrauch von mindestens 100 MWh), die ihren Stromlieferanten frei wählen wollen, liest die BKW den Stromverbrauch von Gesetzes wegen seit vielen Jahren täglich automatisch aus. Somit kann die BKW auf eine langjährige Erfahrung im Umgang mit schützenswerten Kundendaten zurückgreifen.

In erster Linie werden die Zählerstände zur Ermittlung des Stromverbrauchs erfasst, der dem Kunden für die Energie und Netznutzung in Rechnung gestellt wird. In spezifischen Fällen werden zusätzlich Lastkurven (viertelstündlicher Stromverbrauch) sowie Daten betreffend die Netzqualität oder die Manipulation des Zählers ausgelesen. Lastkurven werden insbesondere bei Produktionsanlagen, z.B. bei Photovoltaik-Anlagen, ausgelesen, um die Anforderungen der schweizweit geltenden Vorgaben (Metering Code CH) erfüllen zu können.

Die für Abrechnungszwecke bereitgestellten Messdaten werden während 5 Jahren bei der BKW gespeichert.

Grundsätzlich bleiben die Daten bei der BKW. In speziellen Fällen ist die BKW berechtigt, Dritten die nötigen Daten zugänglich zu machen, z.B. an einen neuen Energielieferanten des Kunden zwecks Energieverrechnung oder an Dienstleister, die im Auftrag der BKW die Energieverrechnung durchführen.

Auch Dritte haben sich in jedem Fall an die geltende Gesetzgebung, insbesondere das Datenschutzrecht, zu halten. Sie schützen die Kundendaten durch geeignete Massnahmen und behandeln diese vertraulich.

Nein. Die BKW verwendet die Daten zur Verrechnung von Energie und Netznutzung, zur Entwicklung von Kundenangeboten und zur Überwachung des Netzzustandes.

Montage

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Der Zählerwechsel verursacht einen kurzen Stromunterbruch. Elektronische Geräte wie Computer, Modem, WLAN-Router, etc. müssen vor dem Zählerwechsel ausgeschaltet werden. Die BKW vereinbart vorgängig mit Ihnen einen Termin für den Zählerwechsel.

Ja, wir bitten Sie dem autorisierten BKW-Personal den Zutritt zum Zähler zu gewähren. Die BKW ist Eigentümerin der Messinfrastruktur und hat den gesetzlichen Auftrag, sicherzustellen, dass die Zähler korrekt ausgewechselt bzw. installiert werden. In den geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Netzanschluss und die Netznutzung ist in Art. 5 festgehalten, dass Sie uns den Zutritt gewähren müssen.

Ja, es muss jemand vor Ort sein um den Zugang zum Zähler zu gewährleisten. Bei Mehrfamilienhäusern übernimmt das idealerweise der Hausmeister.

Kontakt

Kundenservicecenter BKW
0844 121 113

Service-Nummer (24h) 
Stromversorgung: 0844 121 175
Wärmeversorgung: 058 477 62 70

Elektrospeicherheizung
0844 121 113

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