Über BKW

Von Gstaad nach Tokio und zurück – so lang ist das Verteilnetz der BKW. Total über 22'000 Kilometer Stromnetz, die laufend modernisiert oder erneuert werden. Damit sichern wir die Energieversorgung von über einer Million Kundinnen und Kunden.

Die BKW hat total über 22'000 Kilometer Stromnetz, die laufend modernisiert oder erneuert werden. Genau das ist unsere zentrale Aufgabe als Verteilnetzbetreiberin: Wir betreiben für unsere Kundinnen und Kunden ein sicheres, leistungsfähiges und effizientes Netz. Denn als Bindeglied zwischen Stromproduktion und -verbrauch ist es das Nervensystem unserer Energieversorgung. Um die Versorgungsqualität für über eine Million Kundinnen und Kunden zu gewährleisten, erneuern wir u. a. Unterstationen und modernisieren Leitungen. In unserem Netz betreiben wir

  • über 22'000 Kilometer an Hochspannungs- (50/65/132 Kilovolt), Mittelspannungs- (16 Kilovolt) und Niederspannungsleitungen (0,4/0,23 Kilovolt),
  • 5637 Ortstransformatoren,
  • insgesamt 80 Unterstationen mit 146 Hochspannungs-Transformatoren.

Bereits heute bauen wir die Infrastruktur für die Stromversorgung von morgen: Leitungen oder Unterstationen haben oft eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten und werden somit für künftige Anforderungen und Generationen ausgebaut.

Neben der Umweltverträglichkeit und der sicheren Verfügbarkeit von Energie ist aber auch deren Qualität wichtig. Wir müssen sicherstellen, dass keine grossen Spannungsschwankungen im Netz entstehen. Das ist eine grosse Herausforderung, sind doch Wind- und Sonnenergie wetterabhängig und nicht regelässig verfügbar. Und da Arbeiten mit Strom gefährlich sind, hat die bei allen Massnahmen rund ums Netz die Sicherheit unserer Mitarbeitenden wie auch aller Personen, die sich in der Nähe unserer Netzinfrastruktur aufhalten, oberste Priorität.

Die Energiewende auf dem Land

Ein Blick auf die Karte verrät: Das Netz der BKW befindet sich grösstenteils in ländlichen Gebieten. Es erstreckt sich von Basel über den Jura bis zum Wallis und reicht so weit über den grossflächigen Kanton Bern hinaus. Das grosse Versorgungsgebiet bringt Herausforderungen mit sich: Masten müssen auf Felsvorsprüngen montiert werden, Leitungen führen durch waldige oder gebirgige Gebiete und das Leitungsnetz muss bis ins entlegenste Bergtal mit hoher Qualität instandgehalten werden. Auch Windparks und grosse Fotovoltaikflächen befinden sich häufig in ländlichen Gebieten. Der Umbau des Energiesystems fordert deshalb unser Netz in besonderem Masse – daher wird es intelligent und entwickelt sich zum Smart Grid.

Bei Wind und Wetter auf Strom

Im Winter tobt ein Schneesturm. Der starke Wind knickt einen Baum und lässt ihn auf eine Stromleitung donnern. Augenblicklich fällt der Strom im gesamten Bergtal aus. In der Zentralen Leitstelle in Mühleberg  wird Alarm ausgelöst. Sofort werden unsere Netzelektriker alarmiert und fahren noch mitten in der Nacht los, um den Schaden zu beheben. Gemeinsam mit der Zentralen Leitstelle, die alle Leitungen im Versorgungsgebiet überwacht, kann der defekte Mast lokalisiert werden. Meist funktioniert die Stromversorgung nach kurzer Zeit wieder und die Bewohnerinnen und Bewohner des Bergtals können ungestört heizen, kochen oder warm duschen. Die durchschnittliche Dauer eines Stromausfalls betrug im Jahr 2013 lediglich 26 Minuten. Wir liefern unseren Kundinnen und Kunden also pro Jahr 99.99 Prozent unterbruchsfrei Strom.

Die Zentrale Leitstelle im Portrait


BKW Netze sind ISO-zertifiziert

Die BKW ist von der Zertifizierungsstelle der Swiss TS Technical Services AG für ihren Geschäftsbereich Netze nach den ISO-Normen 9001 (Qualitätsmanagement) und 14001 (Umweltmanagement) sowie nach den Aspekten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gemäss Regelwerk OHSAS 18001 zertifiziert.

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