Regional verankert, international vernetzt

Die BKW ist ein Unternehmen mit einer langen Geschichte. Immer wieder haben wir in verschiedenen Regionen für Pionierleistungen gesorgt. In Zeiten, in denen sich die Energiebranche weltweit in einem enormen Wandel befindet und nicht jedes Detail vorhersehbar ist, braucht es mehr als nur eine gute Strategie und Mut für den Erfolg.

Es braucht Ausdauer, unternehmerisches Denken und fokussierte Arbeit, um den Wandel in diesem nach wie vor herausfordernden Umfeld voranzutreiben. Die BKW hat ihre Wurzeln in der Region Bern, ist aber längst über die Region hinaus tätig. Wir sind seit Jahren national, ja international erfolgreich unterwegs und treiben den Wandel zur Energie- und Infrastrukturdienstleisterin zügig voran. 

Die BKW setzt auf drei Standbeine: Energie stärken, Netze entwickeln und Dienstleistungen ausbauen. Robust ist diese Strategie auch deshalb, weil wir in einem sich schnell verändernden Umfeld nicht darauf warten wollen, bis die Marktsituation sich zu unseren Gunsten verändert. 

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Wir wandeln uns und sind erfolgreich.

Die Energiebranche ist im Wandel. Die Produktion von Energie, die am Markt abgesetzt werden muss, ist aktuell ein Verlustgeschäft. Da hilft es uns als BKW zwar, dass wir rund einen Fünftel unserer Produktion zu Gestehungskosten an gebundene Kunden weitergeben und einen soliden Ertrag aus den Netzen erwirtschaften können, doch sind wir mit dem Grossteil unserer Produktion den Marktpreisen ausgesetzt.

Die BKW hat die Entwicklung früh erkannt und im Jahre 2012 die Strategie entsprechend angepasst. In einem sich schnell verändernden Umfeld stehen wir als BKW für zukunftsfähige und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen ein. Wir tragen entscheidend zu den gesellschaftlichen Entwicklungen in den Bereichen Energie und moderne Infrastruktur bei.

Dabei setzen wir konsequent auf eine Strategie, die uns Stabilität verleiht, uns unabhängig von der Strompreisentwicklung macht und die nötige Agilität zulässt. Wir stützen uns auf die drei Geschäftsfelder Energie, Netze und Dienstleistungen. Ohne den Auf- und Ausbau verwandter oder erweiterter Geschäftstätigkeiten wie den Dienstleistungen sowie signifikanten Einsparungen würde die BKW heute weniger gut dastehen. 

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Versorgungssicherheit intelligent gewährleisten

Bis anhin fehlt in der Politik ein Konzept, wie die Versorgungssicherheit der Schweiz künftig gewährleistet werden kann. Die BKW hat ein Modell entwickelt, welches sich an Kapazitätsmärkten orientiert. Damit können gezielt Investitionsanreize sowie die Grundlage für die kurz- und langfristige Versorgungsstabilität geschaffen werden.

Die tiefen Strompreise, der Ausstieg aus der Kernenergie, der steigende Investitionsbedarf bei der Wasserkraft und die zunehmend unsichere Importfähigkeit aus den Nachbarländern Deutschland und Frankreich stellen für die Schweizer Versorgungssicherheit eine wachsende Herausforderung dar. Bis anhin besteht kein ausreichendes Konzept, wie die zukünftige Versorgungssicherheit gewährleistet werden soll. Wir begrüssen es daher, dass der Bundesrat im Rahmen der Revision des Stromversorgungsgesetztes mit der Speicherreserve sowie der Möglichkeit von Ausschreibungen für neue (Winter-) Stromproduktionskapazitäten ergänzende, marktbasierte Instrumente für die kurz- und längerfristige Stromversorgungssicherheit vorsieht.

Der Vorschlag des Bundesrats entspricht in weiten Teilen dem bereits 2017 von der BKW vorgestellten Versorgungssicherheit-Modell. Dieses orientiert sich an sogenannten Kapazitätsmärkten. Vereinfachend handelt es sich dabei um einen zusätzlichen Markt für Versorgungssicherheit, wobei eine zentrale Instanz die nötigen Kraftwerkskapazitäten definiert und zentral ausschreibt. Ein Kapazitätsmarkt würde gezielt Investitionsanreize schaffen und eine Grundlage für die kurz- und langfristige Versorgungsstabilität bilden.

Auch der eingeschränkte Zugang zum europäischen Strommarkt kann zu Versorgungsengpässen in der Schweiz führen. Vor diesem Hintergrund sollte unser Land möglichst bald ein entsprechendes Strommarktabkommen mit der EU abschliessen. Voraussetzungen dafür sind die vollständige Strommarktöffnung sowie eine Einigung zwischen der Schweiz und der EU über die Weiterentwicklung des bilateralen Wegs. Die BKW spricht sich deshalb für das institutionelle Rahmenabkommen aus.


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