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Die BKW beteiligt sich am Hackathon gegen das Virus

«Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Massnahmen.» Ganz nach diesem Motto  hat der Impact Hub Schweiz zusammen mit verschiedenen Partnerinnen den Hackathon #VersusVirus ins Leben gerufen. Vom 3. bis zum 5. April 2020 entwickeln über 3000 Teilnehmende in bis zu 300 Teams aus der ganzen Schweiz während 48 Stunden gemeinsam Lösungen für Probleme, die durch die Corona-Pandemie hervorgerufen wurden. Auch die BKW engagiert sich – als Sponsorin und mit zwei Challenges.

Normalerweise denkt man bei einem Hackathon an Programmierer und IT-Spezialistinnen, doch bei #VersusVirus geht es nicht um Computerprogramme. Vielmehr befasst sich dieser Hackathon unter dem Patronat des Eidgenössischen Departement des Innern und des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung mit über einem Dutzend verschiedenen Bereiche aus dem Alltag. Denn es ist klar: Genauso vielfältig wie die Auswirkungen des Virus müssen auch die Lösungen zu deren Bekämpfung sein.

Beim Hackathon #VersusVirus mit dabei ist auch die BKW. Sie engagiert sich als Sponsorin und ist mit zwei Challenges am Start. CEO Suzanne Thoma sagt dazu: «Es geht darum, möglichst schnell tiefes Wissen zu erarbeiten, damit wir auf die heutige Situation, aber auch mögliche zukünftige Situationen sehr zielgerichtet antworten können.»

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Die Challenges der BKW

Daniel Kawai, Analyst beim Handel, erklärt worum es bei der ersten Challenge der BKW geht: «Gerade in Zeiten wie diesen, wo wir plötzlich mehr auf uns gestellt sind, wird auch das Verlangen grösser, den Strom, den man selber verbraucht, selber zu produzieren. Doch mit welchen Massnahmen lässt sich die zunehmende Dezentralisierung bei der Stromproduktion möglichst effizient und effektiv in bestehende Systeme integrieren?» Während die erste Challenge von sehr allgemeiner Natur ist, ist die zweite ganz konkret: Aufgrund der Corona-Pandemie geht der Stromverbrauch zurück. Doch niemand kann zuverlässige Prognosen über den Verbrauch erstellen, denn Vergleichsdaten gibt es keine. «Zuverlässige Prognosen sind aber für eine effiziente Versorgung unabdingbar. Auch hier sind wir auf der Suche nach Lösungen», so Daniel Kawai.

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Ein intensives Wochenende steht bevor

Am Freitag, 3. April 2020, geht es los. Nach der Vorstellung der rund 300 Challenges arbeiten die verschiedenen Teams an ebenso vielen Lösungsansätzen. Während einem intensiven Wochenende stehen den Hackerinnen und Hackern nebst dem virtuellen Austausch untereinander auch Mentoring- und Expertencalls zur Verfügung. Bis am Sonntag, 5. April 2020, um 14.00 Uhr müssen die Teams ihre Lösungen einreichen und am Abend präsentieren. In der Folgewoche wählt eine Jury aus den eingegangenen Vorschlägen die Highlights aus. Doch ganz egal, ob Highlight oder nicht, schon jetzt steht fest: Beim Hackathon werden viele kreative Köpfe Erfahrungen sammeln und wertvolle Lösungen entwickeln. Zur Bewältigung der aktuellen Situation, aber auch für die Zukunft.

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