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BKW und La Goule sorgen am Hauptort der Freiberge weiterhin für zuverlässige Stromversorgung

Mit der Inbetriebnahme der neuen Kabelleitung ab der Unterstation Noirmont wurde vor Kurzem eine wichtige Etappe zur zuverlässigen Stromversorgung von Saignelégier abgeschlossen. Die neue unterirdische 16kV-Leitung ist über vier Kilometer lang und ermöglicht weiterhin eine gute Versorgung am Hauptort der Freiberge.  

Infolge mehrerer Störfälle an der Freileitung, mit der Saignelégier bisher versorgt wurde, erarbeitete die BKW zusammen mit der Société des Forces Electriques de La Goule SA verschiedene Szenarien, um die Gefahr weiterer Unterbrüche zu minimieren. Man entschied sich für die Lösung einer 4385 Meter langen unterirdischen Kabelleitung zwischen der Unterstation Noirmont und Saignelégier. Sie schützt den Bezirkshauptort auf dem Hochplateau der Freiberge vor witterungsbedingten Stromausfällen. Die Freileitung, mit der Saignelégier zuvor von der Unterstation Tramelan aus versorgt wurde, verläuft über Weiden und durch Waldabschnitte und ist bei Sturm oder starkem Wind exponiert.

Diese rund acht Kilometer lange Leitung wird jedoch zur Versorgung der bestehenden Trafostationen zwischen Le Cernil et Saignelégier beibehalten. Sie dient gleichzeitig der Noteinspeisung, falls an der neuen Kabelleitung Störfälle auftreten. Die neue Leitung gehört der BKW und ist an die Unterstation Noirmont angeschlossen, die wiederum zu La Goule gehört, einem Unternehmen der BKW Gruppe.

Das Verkabelungsprojekt erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren und wurde Anfang Jahr abgeschlossen. Es wurde streng überwacht von einem Fachbüro für Bodenschutz auf Baustellen. Die Investitionskosten für die Stromversorgung in der örtlichen und regionalen Infrastruktur belaufen sich auf etwa 900’000 CHF

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