Privatkunden

Online Kundencenter

Viele Anliegen können Sie direkt im Online Kundencenter selber erledigen. So erhalten Sie im Kundenservice Einsicht in Ihre Rechnungen, können ihren Umzug bekanntgeben oder den Zählerstand melden. Und natürlich vieles mehr. Erfahren Sie mehr und melden Sie sich im Kundencenter an.

Kundencenter

Stromprodukte

{ "title": "default", "collapse": "allOut" }

Bei der BKW entscheiden Sie selber, welche Farbe Ihr Strom haben soll. Mit Ihrer Wahl tragen Sie aktiv zur Energiezukunft bei.

Energy Green: 100% Ökostrom aus Sonnen- und Wasserkraftwerk

Energy Blue: 100% erneuerbare Energie, vorwiegend aus Schweizer Wasserkraft

Energy Grey: Vorwiegend Kernenergie, ergänzt mit Wasserstrom

 

Information zu den Stromprodukten

Der Wechsel von der Einfachtarif- zur Doppeltarifmessung und umgekehrt kann von Ihnen jederzeit gewünscht werden. Bitte setzen Sie sich hierfür mit dem Kundenservice unter der Telefonnummer 0844 121 113 in Verbindung.

Die Mehrkosten für die Zählerinfrastruktur und Messdatenbereitstellung sind über den höheren Grundpreis (für den Doppeltarif) gedeckt.

Falls Anpassungen an Ihrer Installation nötig sind, gehen die Kosten zu Ihren Lasten.

Stromverbrauch

{ "title": "default", "collapse": "allOut" }

Auch wenn sich Ihre Lebensgewohnheiten nicht verändert haben, kann es in einer neuen Wohnung zu einem höheren Verbrauch kommen. Zu berücksichtigende Faktoren sind u.a.: Art der Warmwasseraufbereitung (z.B. Elektroboiler) und Heizung sowie das Alter und die Energieeffizienzklasse der Haushaltgeräte.
Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und überprüfen Sie Ihren Stromverbrauch Online. 

Zur Energybox

Smart Meter

{ "title": "default", "collapse": "allOut" }

Smart Meter sind grundsätzlich Energiezähler. Wie alle, heute bereits weit verbreiteten elektronischen Zähler, messen und speichern sie den Stromverbrauch und die Strompro-duktion. Zusätzlich verfügen Smart Meter über ein Kommunikationsmodul um sie aus der Ferne auslesen zu können. Zähler mit Fernauslesung werden übrigens schon seit den 90er Jahren vor allem für Grosskunden eingesetzt. Bei BKW geschieht die Fernauslesung meist über Mobilfunk oder über das bestehende Stromnetz (PLC G3). Weil Smart Meter auch Computeralgorithmen ausführen können um zum Beispiel elektrische Geräte anzu-steuern, werden sie oft auch intelligente Stromzähler genannt.

Smart Meter werden als wichtige Bestandteile eines intelligenten Stromverteilnetzes (Smart Grid) angesehen. In Zukunft könnten Smart Meter beispielsweise die Netzqualität überwachen und einen wesentlichen Beitrag zum kosteneffizienten Betrieb der Strom-verteilnetze leisten.

Die BKW setzt Smart Meter dort ein, wo es Sinn macht, z.B. aus Kostengründen. Im Fokus stehen Zähler mit häufiger Ablesung, Zähler für die Messung von Produktionsanlagen oder schwer zugängliche Zähler. Befinden sich im gleichen Gebäude weitere Zähler, werden diese aus Kostengründen ebenfalls durch Smart Meter ersetzt.

Später könnten Smart Meter als "Fiebermesser" zum Einsatz kommen um den Zustand des elektrischen Verteilnetzes zu messen, sodass die BKW Mängel rechtzeitig beheben, die Netzlast optimieren und letztlich teure Netzausbauten vermeiden kann. Deshalb testet die BKW zurzeit in einer geeigneten Gemeinde im Rahmen eines Pilotprojektes die Messung der Netzqualität mit Smart Metern.

Die BKW kann Ihren Stromverbrauch aus der Ferne ablesen, sodass kein Ableser Ihr Gebäude mehr betreten muss. Allfällige Selbstablesungen sind auch nicht mehr nötig. Die auf Verbrauchsschätzungen basierenden Teilrechnungen werden durch Rechnungen mit exakten Messdaten ersetzt. Ferner kann unser Kundenservice Ihre Fragen zu Ihrem Energieverbrauch oder zur Stromrechnung mit aktuellen Messdaten schneller und kompetenter beantworten.

Mittelfristig sind viele weitere Vorteile denkbar. Beispielsweise könnten Ihnen in der vollen Marktöffnung die BKW oder andere Energielieferanten, basierend auf Ihrem genauen Stromverbrauch, attraktive Stromlieferangebote machen.

Es gibt keine gesetzliche Pflicht zum Einbau von Smart Metern. Für den Bundesrat sind die Smart Meter jedoch ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Energieeffizienzziele der Energiestrategie 2050. Eine gesetzliche Grundlage zur Einführung von Smart Metering in der Schweiz ist in Planung. Im November 2014 hat das Bundesamt für Energie (BFE) dazu ein Grundlagendokument verabschiedet, welches die gesetzlichen Änderungen, die technischen Mindestanforderungen, sowie Termin und Umfang der Einführung definiert. Darin sieht das BFE bis 2025 eine 80% Abdeckung durch intelligente Zähler vor.

Die im Smart Meter erfassten und temporär gespeicherten Daten wie Zählerstand, Leistung, Netzspannung oder Zähler-Sabotageinformationen sind für sich alleine kaum schützenswert. Allerdings werden Smart Meter nicht mehr wie bisher jährlich oder quartalsweise durch eine Person abgelesen, sondern automatisch und aus betrieblichen Gründen in der Regel täglich. Deshalb wird oft die Befürchtung geäussert, dass der Verteilnetzbetreiber Rückschlüsse auf das Kundenverhalten ziehen könnte, zum Beispiel wann ein Kunde an- bzw. abwesend ist.

Die BKW hält sich an die geltende Gesetzgebung, insbesondere an das Datenschutzrecht. Die Übertragung der Zählerdaten in die Systeme der BKW erfolgt verschlüsselt. Um die Daten vor Missbrauch zu schützen legt die BKW gestützt auf die Gesetzgebung genau fest, für welche Zwecke diese genutzt werden dürfen und wer Zugriff hat.

Bei grösseren Kunden (Jahresverbrauch von mindestens 100 MWh), die ihren Stromlieferanten frei wählen wollen, liest die BKW den Stromverbrauch von Gesetzes wegen seit vielen Jahren täglich automatisch aus. Somit kann die BKW auf eine langjährige Erfahrung im Umgang mit schützenswerten Kundendaten zurückgreifen.

In erster Linie werden die Zählerstände zur Ermittlung des Stromverbrauchs erfasst, der dem Kunden für die Energie und Netznutzung in Rechnung gestellt wird. In spezifischen Fällen werden zusätzlich Lastkurven (viertelstündlicher Stromverbrauch) sowie Daten betreffend die Netzqualität oder die Manipulation des Zählers ausgelesen. Lastkurven werden insbesondere bei Produktionsanlagen, z.B. bei Photovoltaik-Anlagen, ausgelesen, um die Anforderungen der schweizweit geltenden Vorgaben (Metering Code CH) erfüllen zu können.

Die für Abrechnungszwecke bereitgestellten Messdaten werden während 5 Jahren bei der BKW gespeichert.

Grundsätzlich bleiben die Daten bei der BKW. In speziellen Fällen ist die BKW berechtigt, Dritten die nötigen Daten zugänglich zu machen, z.B. an einen neuen Energielieferanten des Kunden zwecks Energieverrechnung oder an Dienstleister, die im Auftrag der BKW die Energieverrechnung durchführen.

Auch Dritte haben sich in jedem Fall an die geltende Gesetzgebung, insbesondere das Datenschutzrecht, zu halten. Sie schützen die Kundendaten durch geeignete Massnahmen und behandeln diese vertraulich.

Nein. Die BKW verwendet die Daten zur Verrechnung von Energie und Netznutzung, zur Entwicklung von Kundenangeboten und zur Überwachung des Netzzustandes.

Nein, es werden keine zusätzlichen Kosten anfallen. Einzig wenn bei den Austauscharbeiten Fehler in der Hausinstallation entdeckt werden, müssen die Kosten für die Instandsetzung des rechtmässigen Zustandes durch die Kunden getragen werden.

Der Zählerwechsel verursacht einen kurzen Stromunterbruch. Elektronische Geräte wie Computer, Modem, WLAN-Router, etc. müssen vor dem Zählerwechsel ausgeschaltet werden. Die BKW vereinbart vorgängig mit Ihnen einen Termin für den Zählerwechsel.

Ja. Hauptsächlich während der Fernauslesung des Smart Meters entsteht elektromagnetische Strahlung, also während ca. 3 Sekunden pro Tag. Die Datenübermittlung vom Smart Meter zur BKW erfolgt entweder durch das bestehende Stromkabel (PLC) oder über das bestehende Mobilfunknetz. Durch PLC entsteht in der bestehenden Stromleitung eine Strahlungsleistung von etwa einem Fünftel eines Ladegeräts für ein Mobiltelefon im Standby-Betrieb. Bei Smart Metern mit Mobilfunkmodulen entspricht die Sendeleistung etwa 2 Watt während der Auslesung und etwa 1.5 Watt im Ruhezustand.

Bei mit GPRS ausgelesenen Smart Metern sind keine Störungen bekannt. Hingegen kann es mit der "alten" PLC-Technologie in Ausnahmefällen vorkommen, dass Geräte mit mangelhafter Störfestigkeit auf Powerline-Signale reagieren. Dies kann sich beispielsweise durch automatisches ein- / ausschalten von Touch-Lampen äussern. BKW setzt diese Technologie nicht ein, sondern setzt auf die neue PLC G3 Technologie. Für PLC G3 fehlen zurzeit die Erfahrungswerte betreffend Störungen.

Ja, wir bitten Sie dem autorisierten BKW-Personal den Zutritt zum Zähler zu gewähren. Die BKW ist Eigentümerin der Messinfrastruktur und hat den gesetzlichen Auftrag sicherzustellen, dass die Zähler korrekt ausgewechselt bzw. installiert werden. In den geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Netzanschluss und die Netznutzung ist in Art. 5 festgehalten, dass Sie uns den Zutritt gewähren müssen.

Ja, es muss jemand vor Ort sein um den Zugang zum Zähler zu gewährleisten. Bei Mehrfamilienhäusern übernimmt das idealerweise der Hausmeister.

Auch Smart Meter besitzen ein Display. Beim Smart Meter oder auf der Website der BKW finden Sie eine kurze Beschreibung, wie Sie die wichtigsten Daten anzeigen können (Zählerstand Wirkenergie im Hochtarif, Zählerstand Wirkenergie im Niedertarif).

Leider nein. Gemäss Stromversorgungsgesetzgebung (Art. 8 StromVV) ist der Verteilnetzbetreiber verantwortlich für das Messwesen und die Informationsprozesse. Es liegt in der Verantwortung des Verteilnetzbetreibers festzulegen, welche Messinfrastruktur und Informationsprozesse bei seinen Kunden angewendet werden um die Versorgung des Kunden sowie den sicheren Netzbetrieb effizient sicherzustellen.

Es liegt in der Verantwortung der BKW zu entscheiden, welche Messinfrastruktur die ge-eignetste ist. Wenn die BKW keine Smart Meter Installation bei Ihnen vorsieht, können Sie diese nicht verlangen.

Fachauskünfte zum Thema Smart Meter erteilt zu Bürozeiten das Ressort Messstellenbetrieb,
+41 58 477 24 78.

Kontakt

Kundenservicecenter BKW
0844 121 113

Service-Nummer (24h) 
Stromversorgung: 0844 121 175
Wärmeversorgung: 058 477 62 70

Elektrospeicherheizung
0844 121 113

© 2017 BKW AG