Ausstellung «Smart Living» im Verkehrshaus der Schweiz

In der Ausstellung «Smart Living» im Verkehrshaus der Schweiz erleben die Besucher hautnah, wie das Zuhause des 21. Jahrhunderts aussieht. Drei Firmen aus dem BKW Building Solutions Netzwerk waren am Bau des Pavillons beteiligt.

Intelligente Gebäude sind nicht nur nachhaltig, sie steigern auch die Wohnqualität. Wie das funktioniert und was mittlerweile alles möglich ist, zeigt die Ausstellung «Smart Living» seit Oktober 2020 im Verkehrshaus Luzern. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Gesellschaften aus dem Netzwerk der BKW Building Solutions entstand dort ein mit modernster Gebäudetechnik ausgestatteter Pavillon.

Unsere Leistungen

  • Installation diverser Smart-Home- und Home-Entertainment-Funktionen
  • Installation einer 25 Quadratmeter grossen Solaranlage mit E-Mobility-Anschluss
  • Installation eines topmodernen Heiz- und Lüftungssystems

 

Martin Bütikofer, Direktor Verkehrshaus der Schweiz
«Die Vielfalt ihrer Kompetenzen macht die BKW Gruppe für uns zu einer starken Partnerin. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit. Das Smart-Living-Projekt ist ein gelungener Start»
Martin Bütikofer, Direktor Verkehrshaus der Schweiz
Facts & Figures
Fertigstellung

2020

Baugattung

Gebäudeautomation, Solar, Heizung, Lüftung, Kälte, Sanitär, Elektroinstallationen

Bauart

Neubau

Branche

Öffentliche Bauten

Ausgeführte Arbeiten

Solaranlage mit Stromspeicher und Anschluss für E-Mobilität, Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, Installation diverser Home-Entertainment-Funktionen wie Spiegel-TV oder hinterlegter Stimmungsszenen, Komfortheizung, Kühlsystem, Elektroinstallationen

Projektmanager

Dieter Bosch (ISP Electro Solutions AG), Jonas Oesch (ceed AG), Reto Imhof (Schmid Amrhein AG), Mauro Dal Bosco (swisspro NW AG)

Bauherr

3D Gestaltungen GmbH

Auftraggeber

Verkehrshaus der Schweiz, BKW AG

Installationskosten

945'000 CHF

Projektbeschrieb

Vom Energiemanagement über die Lüftung bis hin zu Multimediafunktionen: Smart Homes steuern verschiedenste technische Elemente autonom an und gestalten sie möglichst energieeffizient und komfortabel für ihre Bewohner. Ab Ende Oktober können Besucherinnen und Besucher die Welt der Gebäudetechnik im Verkehrshaus Luzern in einer 150 m2 grossen Ausstellung entdecken. Ihr Herzstück ist ein zweistöckiger Pavillon, der wie ein Wohnhaus über ein Wohnzimmer, eine Küche, ein Bad und ein Kellerabteil verfügt. Dadurch haben Interessierte die Möglichkeit, das Konzept Smart Living in einer authentischen Umgebung zu erleben und sich interaktiv über die einzelnen Elemente und deren Zusammenspiel zu informieren.

Energieeffizient wohnen

«Mit dem Pavillon zeigen wir, wie man mithilfe einer Solaranlage ganz einfach nachhaltige Energie nutzt», sagt Roman Grabherr, Leiter Energie Center der ISP Electro Solutions. Sein Team installiert eine 25m2 grosse Solaranlage auf dem Dach und an Teilen der Fassade, mit der beinahe die gesamte Energie für die Ausstellung gewonnen wird. Diese fliesst nicht nur in die installierte Gebäudetechnik, sondern ermöglicht auch das Aufladen eines Elektroautos und eines E-Scooters. Überschüssige Energie wird in einen Stromspeicher im Keller eingespeist, sodass auch Perioden mit weniger Sonnenschein überbrückt werden können. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt gemeinsam mit der Solaranlage für warmes Wasser und eine angenehme Wohntemperatur. «Ausserdem erklären wir im Pavillon das Prinzip einer Komfortlüftung, mit deren Hilfe Gebäude insbesondere im Winter weniger Energie durch Lüften bei offenen Fenstern verlieren», so Reto Imhof, Geschäftsleiter der Schmid Amrhein AG.

Jonas Oesch, Managing Director ceed AG
«Wir wollen den Besuchern zeigen, wie die moderne Gebäudetechnik aufgebaut und vernetzt ist und dass sich Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit bereits mit den heutigen technischen Möglichkeiten perfekt miteinander verbinden lassen. »
Jonas Oesch, Managing Director ceed AG

Intelligent durch Vernetzung

Ebenfalls mit von der Partie war die ceed AG, die für den Bereich Gebäudeautomation zuständig war. «Unsere Kernaufgabe bestand darin, alle vorhandenen Systeme miteinander zu vernetzen», erklärt Jonas Oesch, Geschäftsleiter der ceed AG. «Denn smart ist ein Gebäude erst, wenn alle Funktionen optimal ineinandergreifen, dadurch den Wohnkomfort erhöhen und den Energieverbrauch minimieren.» In der Ausstellung kann sein Team insbesondere sein Know-how im Bereich Home Entertainment einbringen, denn mehrere Multimedia-Elemente führen durch den Pavillon. Dazu gehören interaktive Screens, die sich mit den Besucherinnen und Besuchern unterhalten oder Informationen zu den Energiedaten anzeigen. Auch im Bad endet das Entertainment nicht: Neben einem Spiegel-TV trumpft es mit einer Dusche mit hinterlegten Stimmungsszenen für Licht und Musik auf.

Impressionen des Smart-Living-Pavillons

Die Zukunft des Wohnens

Während das Erdgeschoss des Pavillons modernste Technik von heute zeigt, blickt der erste Stock unter Regie der swisspro NW AG und Hochschule Luzern in die Zukunft: Welche Energiequellen dominieren in zwanzig Jahren und wie werden unsere Wohnungen und Häuser dann aussehen? Um dieses wichtige Thema noch weiter voranzutreiben, planen die BKW und das Verkehrshaus, ab 2024 eine permanente gemeinsame Ausstellung zum Thema Energie und Mobilität in einem neuen Gebäude zu eröffnen. 

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