Was hat die Nordgrenze mit dem Strompreis zu tun?

Aufgrund der wasserkraftlastigen Produktion produziert die Schweiz im Sommer mehr Strom als im Winter, obschon im Winter der Strombedarf am höchsten ist. Daher sind wir im Winter auf Stromimporte aus Deutschland angewiesen. Es entsteht ein Wettbewerb um die begrenzten Importkapazitäten, der zu einem Preiszuschlag an der Nordgrenze führt. Diesen Zuschlag nennt man auch Länderspread Deutschland–Schweiz. Sein Wert orientiert sich dabei am oft höheren Preisniveau Italiens, von wo alternativ Strom importiert werden müsste.

Der Wert der Nordgrenze fluktuiert abhängig von Angebot und Nachfrage und wird zudem durch die sich ständig ändernde Preisdifferenz zwischen Deutschland und Italien beeinflusst. Oftmals entwickelt sich der Wert der Nordgrenze unabhängig von den allgemeinen Strompreistendenzen. Je nach Konstellation kann er 5 Prozent oder 25 Prozent des Strompreises betragen. Die Beobachtung des Nordgrenzeniveaus ist daher für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch alles andere als ein Zeitverlust.

In den letzten Monaten hat der Wert der Nordgrenze für die Stromterminmarktprodukte ein ziemlich tiefes Niveau erreicht, während die Strommarktpreise gestiegen sind. Die Absicherung der Nordgrenze ist somit finanziell dieses Jahr interessant, vor allem für die Jahre 2020 und 2021.

Mit dem Tranchenprodukt Energy Timing haben Sie bei der BKW die Möglichkeit, die Nordgrenze jetzt für die nächsten Jahre abzusichern und später die Energie einzukaufen. Nutzen Sie diese Chance und lassen Sie sich von uns beraten!

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