Betriebsoptimierung:  
Lästige Pflicht oder grosse Chance?

Die MuKEn 2014 (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich) sind oder werden in diversen Kantonen in die kantonale Energieverordnung eingepflegt. Damit wird unter anderem die Betriebsoptimierung für Neu- und Bestandbauten oder die Einführung eines Energiemonitoringsystems bei Neubauten obligatorisch. Eine lästige Pflicht oder doch eine Chance zur nachhaltigen Senkung der Betriebs- und Unterhaltskosten?

Konzentrieren wir uns auf die Chancen – denn es sind viele! Eine Betriebsoptimierung oder ein Energiemonitoringsystem kann nicht nur die Energiekosten nachhaltig senken, sondern auch verhindern, dass in überdimensionierte Anlagen investiert wird.

Die Betriebsoptimierung ist das Tuning der Gebäudetechnik. So wird analysiert, wie die Gebäudetechnikanlagen, zum Beispiel Heizung, Lüftung oder Kälte, betrieben werden. Zugleich wird überprüft, welche Anforderungen an die Gebäudetechnik bestehen. In den häufigsten Fällen zeigt sich, dass sich Betrieb und Anforderungen nicht decken. So laufen Heizungen, ohne dass effektiv Wärme benötigt wird, Lüftungen werden betrieben, obwohl nichts produziert wird oder keine Personen anwesend sind, und die Kommunikation zwischen den Anlagen funktioniert nicht.

Die Erfahrung zeigt, dass bei der Inbetriebnahme von Anlagen oft Standardwerte und -einstellungen eingesetzt werden. Die Justierung dieser Einstellungen sowie die Anpassung der Steuerung und der Regulierung auf den effektiven Bedarf stellen sicher, dass die Anlagen nur betrieben werden, sofern notwendig.

So haben wir bei der Biella Schweiz AG durch die Betriebsoptimierung den Stromverbrauch um 3 Prozent und den Gasverbrauch um 25 Prozent senken können. Auch an unserem Hauptsitz am Viktoriaplatz in Bern konnten wir den Gasverbrauch um 20 Prozent und den Stromverbrauch für die Wärmepumpe um 8 Prozent senken. Ein weiteres Beispiel bei einem Pharmaunternehmen im Kanton Bern zeigt, dass das Potenzial zur Senkung des Stromverbrauchs bei bis zu 35 Prozent liegt.

So ergeben sich Einsparungen von 10 000 bis 70 000 CHF pro Jahr bei den Energiekosten. Ein weiterer Vorteil ist, dass dank der Betriebsoptimierung der effektive Bedarf ermittelt wird. So kann bei einem bevorstehenden Ersatz von Anlagen verhindert werden, dass überdimensionierte und somit zu teure Anlagen verbaut werden.

Das Energiemonitoring ist ein Analysetool für die Erfolgskontrolle und die Überwachung der Rahmenbedingungen. So können Unregelmässigkeiten im Energiebezug aufgezeigt und die Anlagen weiter optimiert werden.

Und wie gross ist das Einsparpotenzial bei Ihnen?

So viel sei verraten: Kunden, die unser Angebot genutzt haben, konnten massiv Energiekosten einsparen. Profitieren auch Sie - wir zeigen Ihnen gerne, wie.

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Leiter Energieberatung
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