Ausbau ohne Unterbruch und aus einer Hand

Blick in die neue Trafostation mit vier Transformatoren à 1000 kVA.

Nestlé ist insbesondere mit Babynahrung in 90 Ländern so erfolgreich, dass sie die Produktion stetig steigern konnte. Dies war im Dreischichtbetrieb jedoch nur noch mit einer zusätzlichen Fertigungsstrasse möglich, welche wiederum höheren Stromverbrauch und höhere Lastspitzen bedeutete. Dies führte zum Bau einer neuen Trafostation für bis zu sechs Transformatoren. 

Nestlé wollte das Projekt an einen Generalunternehmer vergeben. Zudem war die unterbruchsfreie Produktion während der fünf Monate dauernden Arbeiten eine wichtige Kundenanforderung. Der Auftrag mit einem Investitionsvolumen von 1,8 Mio. CHF inkl. Hoch- und Tiefbauarbeiten ging an die BKW. 

Was musste gemacht werden?

Die BKW hat vier bestehende Transformatoren ersetzt und in einer neu zu bauenden Gebäudestation von 132 m2 eingesetzt. Zudem musste die BKW drei 16-kV-Kabelleitungen auf die neue Trafostation anpassen und verlängern. Auch sämtliche 0,4-kV-Kabelleitungen mussten die Netzspezialisten mit den Elektroverteilungen, den neuen Produktionsanlagen und der Trafostation verbinden. Eine neue Nieder- und Mittelspannungsanlage wurde in Betrieb genommen.

Edwin Kipfer, Leiter Elektroabteilung Nestlé: «Die BKW haben wir als langjährigen verlässlichen und kompetenten Partner auch mit diesem Grossprojekt beauftragt. Dank enger und intensiver Zusammenarbeit mit den beiden Verantwortlichen unserer Elektroabteilung war das Projekt bezüglich Termin, Qualität und Kosten jederzeit im Plan und damit ein grosser Erfolg.»

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