V-Bahn Grindelwald:  
ein aussergewöhnliches  
Unterstationsprojekt

Die neue V-Bahn sichert mittel- und langfristig die touristische Zukunft der gesamten Jungfrauregion. Ihr Bau stellte auch die BKW vor besondere Herausforderungen. Einerseits musste die alte Unterstation diesen Frühling zurückgebaut werden, sodass das Parkhaus für die V-Bahn rechtzeitig gebaut werden kann. Andererseits benötigte Grindelwald eine neue Unterstation, die das Dorf und die Bergbahnen in Zukunft längerfristig mit Strom versorgen kann.

Leicht war’s nicht

Wie kommt ein 53 Tonnen schwerer Transformator über enge, kurvige Strassen und mehrere Brücken in ein Bergdorf? Um dies zu schaffen, wurden alle demontierbaren Teile und das Öl separat transportiert und geliefert. So wog er nur noch 42 Tonnen. 

Doch auch so war die Fahrt Ende Dezember 2018 und im Januar 2019 schwierig. Besonders die enge Staldenkurve unterhalb von Grindelwald bei zum Teil winterlichen Strassenverhältnissen war eine Herausforderung. Gross war die Erleichterung, als der Trafo kurz darauf wohlbehalten in Grindelwald ankam und mit einem Pneukran abgeladen und auf seinen Standplatz gezogen wurde. Der heikelste Moment war die Umlegung des 50-kV-Kabels, das nach Grindelwald führt und die Hauptversorgungsstrecke bildet. Das Kabel musste bei der bisherigen Anlage abgetrennt und mit der neuen Schaltanlage verbunden werden.

Seit Kurzem versorgt die Unterstation nun das Dorf Grindelwald und seine Bergbahnen mit Strom. Uns freut es, dass wir unseren Beitrag zu diesem wichtigen Projekt leisten konnten.



Welche Herausforderungen haben Sie zu meistern? Wir packen es mit Ihnen an!

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