Vermarkten Sie Ihren Strom gewinnbringend

Besitzen Sie eine KEV-Anlage mit einer Leistung ab 500 kW? Dann könnte sich ein frühzeitiger Wechsel in die Direktvermarktung für Sie lohnen.

Mit dem neuen Energiegesetz ändert sich auch das Vergütungsmodel für Produzenten von gefördertem erneuerbarem Strom. Der risikofreie KEV-Tarif wird durch das Einspeisevergütungssystem (EVS) mit Direktvermarktung abgelöst. Das bedeutet, dass Produzenten spätestens ab dem 01.01.2020 das Strompreisrisiko selber tragen und die produzierte Energie an der Strombörse verkaufen müssen.

Dies birgt Risiken aber auch Chancen! Abhängig vom Produktionsprofil einer Anlage können gewisse Produzenten über die Direktvermarktung mehr verdienen als über den regulären KEV-Tarif. Wir prüfen für Sie, ob sich ein Wechsel bereits vor Ablaufen der Frist lohnt. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Anlagebetreiber müssen den produzierten Strom spätestens ab dem 01.01.2020 selber am Strommarkt absetzen. Ein freiwilliger Wechsel ist aber auch vorher unter Einhaltung einer Meldefrist von drei Monaten auf ein Quartalsende hin möglich.
  • Dies gilt für Anlagen mit einer Leistung ab 500 kW, die bereits eine Einspeisevergütung nach bisherigem Recht erhalten und für Anlagen ab 100 kW, die neu ins Einspeisevergütungssystem aufgenommen werden.

Die Vergütung besteht neu aus drei Komponenten:

Bewirtschaftungsentgelt (ausbezahlt von Pronovo)

Das technologiespezifische Bewirtschaftungsentgelt soll die Kosten und Risiken der Vermarktung decken.

Markterlös

Erlös über den Verkauf am Strommarkt.

Variable Einspeiseprämie (ausbezahlt von Pronovo)

Die Einspeiseprämie berechnet sich aus dem anlagenspezifischen KEV-Tarif abzüglich des Referenz-Marktpreises, einem durch das BFE quartalsweise veröffentlichten Durchschnittspreises.

Sind die erzielten Markterlöse inkl. Bewirtschaftungsentgelt kleiner als der Referenz-Marktpreis, liegt der Gesamterlös für den Produzenten unter dem KEV-Tarif.  

Warum Direktvermarktung über die BKW?

  • Wir prüfen für Sie, ob sich für Ihre Anlage ein Wechsel in die Direktvermarktung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Frist lohnt.
  • Wir übernehmen die Direktvermarktung Ihres Stroms und kümmern uns um alle administrativen Belange. Dafür verrechnen wir eine DV-Pauschale die anlagespezifisch festgelegt wird.
  • Sie erhalten einen fix definierten Preis in Höhe Ihres heutigen KEV-Tarifs.
  • Zusätzlich erhalten Sie eine garantierte DV-Prämie und profitieren so von höheren Einnahmen im Vergleich zum KEV-Tarif.

Ihre Vorteile

  • Sie verdienen mehr als in der KEV
  • Sie haben keine operativen Aufwände
  • Sie tragen keine Preisrisiken durch Marktschwankungen
  • Keine komplizierte Erfolgsbeteiligung sondern einfache und transparente Preisgestaltung
  • Vertraglich fix definierte Preise erleichtern die Investitionsplanung

Die BKW bietet die Direktvermarktung bereits in Deutschland, Italien und Frankreich an und bringt somit jahrelange Erfahrung in der Bewirtschaftung erneuerbarer Anlagen mit. 

Weitere Informationen

FAQ

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Produzenten mit geförderten Anlagen haben drei Möglichkeiten:

1. Nichts tun

Unternimmt der Anlagenbetreiber nichts, erhält er ab dem 01.01.2020 keine Förderung mehr. Die Einspeiseprämie entfällt und übrig bleibt die Vergütung durch den lokalen Netzbetreiber (Marktpreis).

2. Abwarten und selbst vermarkten

Der Anlagenbetreiber hat bis zum 31.12.2019 Zeit, einen eigenen Stromhandel inklusive Marktzugang aufzubauen und den Strom anschliessend selbst zu vermarkten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass eine optimale Vermarktung einen 24/7 Stromhandel benötigt und mit hohen Kosten verbunden ist.

3. Die Direktvermarktung in Auftrag geben

Der Produzent beauftragt einen Direktvermarkter wie die BKW mit der Bewirtschaftung seines Stroms. Dabei besteht die Möglichkeit, bereits ab dem 01.04.2018, also vor Ablauf der gesetzlichen Frist, in die Direktvermarktung zu wechseln. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Produzent für den produzierten Strom in Summe mehr erhält als über den klassischen KEV-Tarif.

Wie hoch ist das Bewirtschaftungsentgelt?

  • 5,5 CHF/MWh für Solar & Wind
  • 2,8 CHF/MWh für Wasser
  • 2,8 CHF/MWh für Biomasse
  • 1,6 CHF/MWh für KVA

Der Produzent erhält   

  • von der BKW den Referenz-Markpreis abzgl. DV-Pauschale über eine Gutschrift.   
  • von Pronovo (Swissgrid) die Einspeiseprämie sowie das Bewirtschaftungsentgelt.   

Die DV-Pauschale deckt die Vermarktungskosten der BKW und wird individuell erhoben. In Summe erhält der Produzent somit den KEV-Tarif plus DV-Prämie.

Alle anderen geförderten Anlagen dürfen freiwillig in die Direktvermarktung wechseln. Ein solcher Wechsel ist jedoch endgültig.

Kontaktieren Sie uns!

(*Pflichtfeld)

Ihr Kontakt

Dr. Adrian Renfer
Originator
+41 58 477 54 28
origination@bkw.ch

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