Geschichte

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2011

Die BKW erwirbt die zwei Windparks Holleben und Bippen im deutschen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Mit dem Erwerb erhöht die BKW ihr ausländisches Windportfolio auf 270 MW und stärkt ihre Position im Bereich der Windenergie weiter. 

Mit dem Ziel, ihre Marktstellung weiterzuentwickeln, kündigt die BKW ein konzernweites Produktivitätssteigerungs- und Kostensenkungsprogramm an und beschliesst einen Massnahmenplan. Mit dessen Umsetzung wird die BKW die angestrebte Reduktion der beeinflussbaren Kosten erreichen und die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens sicherstellen können. 

Mit Blick auf die Einführung einer Holdingstruktur hat die BKW AG ein öffentliches Umtauschangebot im Verhältnis 1:1 für alle sich im Publikum befindenden Namenaktien der BKW FMB Energie AG unterbreitet. Das Angebot ist erfolgreich abgeschlossen worden. 

Die BKW und zehn weitere Schweizer Elektrizitätsunternehmen bündeln ihre Aktivitäten im Verein Smart Grid Schweiz. Langfristiges Ziel des Vereins ist es, in der Schweiz die Einführung des Smart Grids (intelligentes Stromnetz) voranzutreiben und zu realisieren. 

Energie Wasser Bern (ewb) und die BKW erwerben über das Gemeinschaftsunternehmen HelveticWind den Windpark Lüderstorf-Parstein im Nordosten Deutschlands.
Die BKW hat ein strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement aufgebaut. Dazu gehören messbare Ziele, konkrete Massnahmen und eine organisatorische Verankerung. Sie veröffentlicht ihren dritten Nachhaltigkeitsbericht. 

Kostenreduktionen aufgrund von Effizienzmassnahmen im Netzbereich ermöglichen es der BKW, ihre Preise per 1. Oktober 2011 um durchschnittlich 3.2% zu senken.
Die BKW gründet die BKW Wallis AG. Der neue Standort ermöglicht es ihr, laufende und neue Energieprojekte im Wallis noch effizienter und noch näher bei den Kunden zu realisieren.
Die BKW erwirbt von der Fortore Energia S.p.A. in Italien zwei weitere Windparks. Mit dem Erwerb stärkt sie ihre Position als Produzentin von Windenergie weiter. 

Die Bielersee Kraftwerke AG (BIK), je zur Hälfte im Besitz der Stadt Biel und der BKW, hat vom Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) die Baubewilligung für die Erneuerung des Wasserkraftwerks Hagneck erhalten.
Die sol-E Suisse AG, Tochtergesellschaft der BKW, und ihre Partner haben die erste Biogasanlage des Kantons Tessin eingeweiht. 

Die BKW hat am Hauptsitz in Bern die erste intelligente Ladestation mit zwei Stromprodukten für Elektroautos eingeweiht. 

Die von der BKW-Tochter sol-E Suisse AG geführte JUVENT SA lässt durch neutrale Experten eine neuartige Methode entwickeln zur Erfassung von Vor- und Nachteilen des grössten schweizerischen Windkraftwerkes auf Mont-Crosin und Mont-Soleil im Berner Jura. 

Ein Entscheid der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) sieht vor, im BKW-Verteilnetz die anrechenbaren Betriebskosten um 15 Mio. CHF pro Jahr zu kürzen. 

Aufgrund der schwerwiegenden Ereignisse in Japan und insbesondere in den vom Erdbeben und Tsunami betroffenen japanischen Kernkraftwerken unterstützt die BKW die Sistierung der Rahmenbewilligungsgesuche für die Realisierung der Ersatzkernkraftwerke und eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung der bestehenden Kernkraftwerke. 

Die Mehrheit der Berner Stimmberechtigten hat dem Projekt für die Realisierung eines Ersatzkernkraftwerk Mühleberg zugestimmt. 

Die BKW erwirbt vom Unternehmen Ascométal die Wasserkraftwerksgruppe Allevard in den französischen Alpen. Die zuständigen französischen Behörden untersagen jedoch die Konzessionsübertragung an die BKW.

Im Hinblick auf die kantonale Volksabstimmung vom 13. Februar 2011 öffnet die BKW die Türen im Kernkraftwerk und im Wasserkraftwerk Mühleberg, in Sonnen- und Windkraftwerken sowie in einer Netzzentrale und dem französischen Endlager für radioaktive Abfälle, Centre de l'Aube.


2010

Im Rahmenbewilligungsverfahren zu den Ersatz-Kernkraftwerken Beznau und Mühleberg wird ein wichtiger Meilenstein erreicht. Das Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat bescheinigt  in seinem definitiven Gutachten für das Bundesamt für Energie den Standorten  Beznau und Mühleberg gute Eignungsnoten.

Die BKW beschliesst eine Bündelung ihrer internationalen Windaktivitäten mit einer eigens dafür geschaffene Geschäftseinheit «Wind International». Diese wird per 1. Januar 2011 operativ tätig. Mit der Bündelung wird dem breiten Engagement der BKW in diesem Bereich Rechnung getragen und die Effizienz der Geschäftsprozesse erhöht.

Die BKW und die juwi Gruppe nehmen in Landkern (Rheinland-Pfalz) ihren ersten gemeinsam realisierten Windpark in Betrieb. Der Windpark des neuen Gemeinschaftsunternehmens BKWind besteht aus vier Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von acht Megawatt und produziert jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom. 

Energie Wasser Bern und die BKW gehen eine strategische Partnerschaft ein und gründen das Gemeinschaftsunternehmen HelveticWind. Ziel der Partnerschaft ist es, ein Windkraft-Portfolio mit über 100 MW Leistung zu realisieren. Damit arbeiten BKW und Energie Wasser Bern neben der Wasserkraft neu auch bei der Windenergie eng zusammen.

Die E.ON AG verkauft ihre Aktienbeteiligung an der BKW . Die E.ON, die BKW und die Groupe E AG einigen sich über die Rückkauf- bzw. Kaufmodalitäten.

Die BKW beteiligt sich am Offshore- Windparkprojekt Borkum West II in der deutschen Nordsee. Das Windparkprojekt unter der Führung des europäischen Stadtwerkenetzwerks Trianel mit Sitz in Aachen wird nach der Fertigstellung eine Gesamtleistung von 400 MW aufweisen.

Unter der Führung der sol-E Suisse AG, Tochtergesellschaft der BKW, schliesst die JUVENT SA im Berner Jura die Bauarbeiten für die Erweiterung des grössten Windparks der Schweiz ab. Die installierte Leistung verfierfacht sich auf 23,7 MW.

Die BKW feiert das 10 jährige Bestehen ihres Ökofonds.

Die von der BKW geführte Gesellschaft Mont-Soleil (GMS) feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

Die BKW baut ihr Engagement im Windbereich aus und erwirbt die Projektrechte eines 40 MW-Windparks im Bundesland Brandenburg im Nordosten Deutschlands.

Die BKW fokussiert ihre Aktivitäten in Deutschland auf den Ausbau der Produktion sowie den Handel. Sie veräussert ihr Vertriebsgeschäft an den luxemburgischen Versorger Enovos Luxembourg S.A.

Die Lonza AG, Visp, geht mit der BKW eine Partnerschaft im Bereich Energielogistik und Beschaffungsmanagement ein. Ziel der Lonza ist es, zukünftig ihre Energie, rund 500 GWh pro Jahr, auf dem freien Markt zu beschaffen. Dafür wählt sie die BKW als kompetenten Partner.


2009

Die BKW, die Schweizerische Post, IBM Schweiz und die Gemeinde Ittigen stellen den Verein «Inergie» vor. Der Verein hat zum Ziel, zukunftsweisende Lösungsansätze im Bereich der integrierten und nachhaltigen Energieerzeugung und -nutzung zu entwickeln und umzusetzen. Die Lösungen werden in der Gemeinde Ittigen im Praxiseinsatz erprobt und laufend optimiert.

Die BKW und die Fortore Energia S.p.A., ein führendes italienisches Unternehmen im Bereich der Windstromerzeugung, gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die BKW erwirbt 33% der von Fortore neu gegründeten Gesellschaft Fortore Wind. Ziel der Partnerschaft ist es, bis 2016 Winderzeugungsanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 600 Megawatt (MW) zu errichten und zu betreiben. Mit dieser Partnerschaft festigt die BKW ihre führende Position unter den Schweizer Windstromproduzenten.

Die BKW und die juwi Gruppe, ein führender Projektentwickler im Bereich der erneuerbaren Energien, gehen eine strategische Partnerschaft ein und gründen das Gemeinschaftsunternehmen BKWind. Ziel der Partnerschaft ist es, in den nächsten Jahren mehrere Windparks zu planen, zu realisieren und zu betreiben. Mit dieser Partnerschaft stärken sowohl die Energieversorgerin BKW als auch juwi ihre Marktposition.

Die BKW und die Services Industriels de Genève, SIG, nehmen das für den Hangar des Projekts Solar Impulse von Bertrand Piccard und André Borschberg errichtete Sonnenkraftwerk auf dem Militärflugplatz Payerne in Betrieb.


2008

Die BKW nimmt das Sonnenkraftwerk auf dem Jungfraujoch in Betrieb.

Die BKW erwirbt eine Minderheitsbeteiligung am geplanten Steinkohlekraftwerk der Electrabel Wilhelmshaven, Deutschland AG (Electrabel).

Die BKW teilt ihren bisherigen Geschäftsbereich «Energie» in die Bereiche «Energie Schweiz» und «Energie und Handel International» auf.

Inbetriebnahme der Erdgasleitung Heimberg - Interlaken (EGT): Die Region Thunersee kann neu mit Erdgas versorgt werden. Die Anbindung an das schweizerische Erdgasnetz garantiert eine sichere und zuverlässige Versorgung und stärkt damit die Wirtschaftsregion Berner Oberland nachhaltig. Für den Anschluss von Interlaken und dem Thunerseegebiet an das Schweizer Erdgasnetz wurden rund 34 km Leitungen verlegt, wovon 17 km durch den Thunersee führen.

Axpo und die BKW reichen Rahmenbewilligungsgesuche für Ersatz-Kernkraftwerke in Beznau und Mühleberg ein.

Die BKW baut ihre Präsenz in Italien weiter aus. Sie erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an einer Biomasseanlagen auf der Insel Sardinien (BioPower Sardegna).

Die BKW beteiligt sich zu 48% an der italienischen Kraftwerksgesellschaft Tamarete Energia S.r.l. Die Kraftwerksgesellschaft beabsichtigt den Ausbau eines Gaskombikraftwerks in Chieti (Ortona) von 5.5 MW auf 104 MW Leistung.


2007

Die neue BKW-Tochtergesellschaft «sol-E Suisse AG» nimmt am 11.10.2007 ihre Tätigkeit zur starken gesamtschweizerischen Förderung der neuen erneuerbaren Energien auf. 30 Spezialisten der Bereiche Sonnen- und Windenergie, Biomasse, Kleinwasserkraft, Geothermie sowie Wärmenutzung stehen interessierten Partnern, Anlagebetreibern und Gemeinden in allen Landesteilen zur Verfügung.

Die Axpo und die BKW gründen eine gemeinsame Gesellschaft zur Planung von zwei Kernkraftwerken. Ziel der Planungsgesellschaft ist es, bis Ende 2008 zwei Rahmenbewilligungsgesuche für identische Kraftwerkstypen mit einer möglichen elektrischen Leistung von je bis zu 1600 Megawatt (MW) für die Standorte Mühleberg und Beznau einzureichen. Der ATEL wurde ein Angebot zur Beteiligung unterbreitet.

Die BKW geht mit Hinblick auf Strommarktöffnung verschiedene Partnerschaften ein: mit hotelleriesuisse sowie mit dem Schweizerischer Bäcker- und Konditorenmeister-Verband. Die Partner streben die Entwicklung von Energiedienstleistungen und branchenbezogenen Stromprodukten an. Desweiteren vereinbaren die BKW und die Société Electrique des Forces de l'Aubonne eine Zusammenarbeit.


2006

Im Hinblick auf die Strommarktöffnung und die Verstärkung ihrer Aktivitäten in der Ostschweiz gründet die BKW die Kooperations- und Vertriebsplattform Abonax AG (Abonax). Ziel der Abonax ist es, langfristig ausgelegte Partnerschaften mit lokalen und regionalen Energieversorgungsunternehmen einzugehen.

Nach zweijähriger Bauzeit wird das neue Wehr des Wasserkraftwerks Mühleberg in Betrieb genommen und die Wehrbrücke wieder eröffnet. Die über die Brücke führende direkte Strassenverbindung zwischen Mühleberg und Wohlen BE ist wieder für den Verkehr passierbar.

Über die Projektgesellschaft Energie Utzenstorf AG nimmt die BKW zusammen mit der Papierfabrik Utzenstorf die Detailplanung des Gaskombikraftwerks in Utzenstorf auf.

Die BKW beteiligt sich zu 25% am Gaskombikraftwerk der E.ON Energie AG (E.ON) im norditalienischen Livorno Ferraris. Gleichzeitig bündelt sie ihre Geschäftstätigkeiten in Italien in der BKW Italia S.p.A.

Die BKW vereinbart mit dem weltberühmten Aeronauten Bertrand Piccard eine technische und kommunikative Zusammenarbeit zur Unterstützung seines spektakulären Sonnenenergie-Projekts SOLAR IMPULSE. Dieses Projekt hat die Erdumrundung mit einem Solarflugzeug zum Ziel.

Die BKW schliesst mit der Elettra Holdings GmbH (Elettra) mit Sitz in Mailand einen Vertrag über den Kauf von acht Wasserkraftwerken sowie zwei Gaskraftwerksprojekten ab. Sie baut damit ihre Position auf dem italienischen Markt aus.


2005

Die BKW nimmt auf dem Dach des Stade de Suisse Wankdorf Bern das weltgrösste stadionintegrierte Sonnenkraftwerk sowie das Informations- und Meetingcenter SOLEIL in Betrieb.

Die BKW gründet zusammen mit der Groupe EEF.ENSA die Partnergesellschaft cc energie sa. Diese sorgt für eine optimierte Kundenbetreuung beider Unternehmungen.


2003

Seit dem 28. Mai 2003 sind die Aktien der BKW FMB Energie AG neu im Hauptsegment der SWX Swiss Exchange kotiert. Im Rahmen einer Sekundärplatzierung wurden am 25. Juni 2003 rund 8% der BKW Aktien im Publikum platziert. Damit legte die BKW die Grundlage für die Öffnung gegenüber einem grösseren Kreis von Aktionären sowie für einen liquideren Handel ihrer Aktien. Der Anteil der vom Publikum gehaltenen Aktien, der sogenannte Free float, beträgt nach der Platzierung rund 27% und erfüllt damit die Voraussetzung zur Aufnahme des Titels in den Swiss Performance Index (SPI). Diese erfolgte per 1. Oktober 2003.


2003

Die Freiburgischen Elektrizitätswerke (FEW) in Freiburg und die BKW beschliessen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in den jeweiligen kommerziellen Bereichen.


2002

Die BKW übernimmt von der E.ON Energie AG 30.2 % ihrer Anteile an der Electra Italia S.p.A. und damit auch die unternehmerische Führung Gesellschaft.

Zusammen mit den Elektrizitätsunternehmen ATEL, CKW, EGL, EOS und NOK gründet die BKW die Organisation der schweizerischen Stromverbundunternehmen swisselectric.

Zwischen der BKW und dem Kanton Jura wird ein Vertrag über die Zusammenarbeit in der Energieversorgung sowie einer Beteiligung von 35 % an der Energie du Jura SA unterzeichnet.


2001

Im Hinblick auf die Öffnung des Strommarktes führt die BKW die Angebotsmarke 1to1 energy ein; daran beteiligen sich rund 130 Energiepartner aus 12 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein (Stand: Oktober 2008).


1999

Die Generalversammlung der Aktionäre erhöht am 25. Juni das Aktienkapital der BKW von 120 auf 132 Mio. CHF. Am 26. Dezember beeinträchtigen orkanartige Stürme die Stromversorgung massiv. BKW-Leitungen aller Spannungsebenen von über 3'800 km Länge sind zeitweise wegen Schäden des Sturmes «Lothar» ausser Betrieb. Nur dank dem Grosseinsatz von bis zu 450 Fachleuten kann das BKW-Netz innert zehn Tagen weitgehend wieder in Stand gestellt werden.


1998

Die BKW feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass finden in den Kantonen Bern und Jura rund 500 Jubiläumsvorführungen des ElectriCircus statt. Über 100'000 Besucherinnen und Besucher erleben Strom in spektakulären Darbietungen und staunen über aufsehenerregende physikalische Experimente.

Das Kernkraftwerk Mühleberg erhält vom Bundesrat eine Verlängerung der Betriebsbewilligung bis zum Dezember 2012.


1995

In den achtziger Jahren verstärkt die BKW ihre Anstrengungen zur Förderung des effizienten Energieeinsatzes bei ihren Kunden. Die Verbreiterung ihrer Aufgaben und ihres Angebotes manifestiert sich auch in den neuen Unternehmensbezeichnung «BKW FMB Energie AG». Die BKW ist heute eine moderne Produktions-, Versorgungs- und Energiedienstleistungsfirma. Sie pflegt als Partnerin im internationalen Stromverbund auch regen Handel mit grossen westeuropäischen Elektrizitätsgesellschaften. Zur Verstärkung ihrer Positionierung im sich öffnenden Markt bildet sie Kooperationen, so mit dem viertgrössten Stromkonzern Europas, der PreussenElektra, und den beiden benachbarten Überlandwerken, der Aare Tessin AG für Elektrizität (Atel) , Olten, und der Energie de l'Ouest-Suisse SA (EOS), Lausanne.


1988

Die BKW setzt sich mit neuen umfassenden Massnahmen verstärkt für das Stromsparen ein. So machte sie im Rahmen des neu geschaffenen 'BKW-Stromsparclubs' mehr als einer Million Stromkunden Angebote zur sparsamen und sinnvollen Stromanwendung. 1997 wird der Stromsparclub in BKW E-Club umbenannt. Dieser hat mittlerweile bereits 70'000 Mitglieder, die von Informationen, nützlichen Tips und Vorzugsangeboten in verschiedenen Bereichen der Energienutzung profitieren.


1972

Dass unser Land von umweltverschmutzenden Oel-, Kohle- und Gaskraftwerken verschont bleibt, wird allgemein begrüsst. Als dritter schweizerischer Kernreaktor nehmen die BKW das KKW Mühleberg in Betrieb. Weitere KKW-Projekte stossen auf Widerstand der betroffenen Bevölkerung, zunächst wegen den für unser Land ungewohnt grossen Kühltürmen. Später richtet sich die Opposition gegen die Technologie ganz allgemein. An der Stelle von eigenen Kraftwerken schliessen die BKW und die anderen grossen Elektrizitätswerke mit der Electricité de France (EDF) langfristige Lieferverträge für Strom aus französischen Kernkraftwerken ab.


1969

Die BKW-Aktie wird ab 1. Oktober 1969 an der Berner Telefonbörse gehandelt.


1958

Die Elektrizität ist zum unentbehrlichen Energieträger in Industrie, Gewerbe und Haushalt geworden. Um das Risiko von Stromunterbrüchen zu mindern, verbindet die BKW ihr Netz mit dem anderer Elektrizitätswerke. 1958 werden die Netze der Schweiz, Deutschlands und Frankreichs gekoppelt. Heute sind alle kontinentalen Länder Westeuropas dem internationalen Stromverbund angeschlossen. Die BKW ist von Anfang an am Stromaustausch über die Grenzen beteiligt.


1948

Die BKW beschaffen einen Drittel der elektrischen Energie von fremden Elektrizitätswerken. Um dem allgemeinen Strommangel abzuhelfen, setzt in den fünfziger Jahren der Bau der grossen Speicherkraftwerke im Stil der KWO ein. In der Regel werden diese partnerschaftlich von mehreren Elektrizitätsunternehmungen errichtet und betrieben. Der Strom aus der intensiven Nutzung der Wasserkräfte wird oft als «weisse Kohle» bezeichnet.


1925

Die Bedeutung der Wasserkraft im Oberhasli für die Energieproduktion wird früh erkannt. 1906 erteilt der Regierungsrat die Konzession den Vereinigten Kander- und Hagneckwerken. 1925 gründet die BKW die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) als Tochtergesellschaft. Später beteiligen sich der Kanton Basel-Stadt sowie die Städte Bern und Zürich mit je einem Sechstel am Aktienkapital. In einer ersten Etappe wird zwischen 1925 und 1932 das Kraftwerk Handeck I mit den Stauseen Grimsel und Gelmer gebaut. Erst 1979 findet der Ausbau (8 Stauanlagen, 9 Kraftwerkzentralen) mit der Inbetriebnahme des Umwälzwerkes
Oberaar-Grimsel einen vorläufigen Abschluss.


1923

Strom verändert den Alltag: Die allgemeine Elektrifizierung erleichtert das Dasein in allen Bereichen. Einen Stromanschluss können sich künftig nicht nur Wohlhabende leisten. Am augenfälligsten manifestiert sich diese Veränderung in der öffentlichen Beleuchtung: Der allgegenwärtige Russ und das tagtägliche Putzen der Petrollampen haben ein Ende. Nach und nach erobern elektrische Geräte die Industrie, das Gewerbe und die Haushalte. All diese Bereiche profitieren von der neuen Standortungebundenheit. Durch den Einsatz von elektrischen Motoren ist die Nutzung der Wasserkraft nicht mehr länger auf die Flussläufe beschränkt.


1917

Baubeginn des 7. BKW-Wasserkraftwerkes, dem Wasserkraftwerk Mühleberg. Erlangung der Konzession und Bau stiessen auf grosse Schwierigkeiten. Hohe Baukosten und Kreditüberschreitungen gaben viel zu reden. Das Werk kostete mehr als das Doppelte der budgetierten Aufwendungen.


1909

Der Bau bzw. Kauf neuer Kraftwerke und Stromleitungen bedingt eine mehrfache Aktienkapitalerhöhung. Die expandierende Gesellschaft ändert den Namen in «Bernische Kraftwerke AG».


1903

Fünf Jahre nach der Gründung, beschliesst die Generalversammlung den Kauf des Kanderwerks mit dem Kraftwerk Spiez. Der Firmenname wird entsprechend geändert in «Vereinigte Kander- und Hagneckwerke A.-G.».


1898

Gründung der "Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Hagneck". Es ist eine Zeit der Pioniere und privaten Initianten, welche die Möglichkeiten und Perspektiven der noch jungen Kraftwerkstechnik und Übertragung von elektrischer Energie über grössere Strecken erkennen und diesen zum Durchbruch verhelfen. Eduard Will, Handelsmann aus Nidau, war die treibende Kraft für den Bau des Hagneck-Werkes. Er gilt als eigentlicher Begründer der BKW.

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