„Mühleberg nicht im Fokus“ ENSI-Direktor distanziert sich

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17.03.2011

Schweizer Fernsehen „10 vor 10“

„Mühleberg nicht im Fokus“ ENSI-Direktor distanziert sich

Die BKW FMB Energie AG (BKW) hat vom Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI, Hans Wanner, im Anschluss an die gestrige Nachrichtensendung „10 vor 10“ des Schweizer Fernsehens Mitteilung erhalten, dass er bei seiner Aussage in der Sendung nicht das Kernkraftwerk Mühleberg (KKM) im Fokus hatte. Er präzisiert: Der vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlte Bericht suggeriere, das „KKM hätte grössere Probleme als die anderen, höhere Standards zu erfüllen, was nicht meiner Aussage entspricht.“

Der ENSI-Direktor hatte in der Sendung "10 vor 10" vom 16. März 2011 des Schweizer Fernsehen ausgesagt, dass die Analyse und Bewertung der Vorkommnisse in Fukushima zu einer Neubewertung der Sicherheitsanforderungen für die Kernkraftwerke der Schweiz führen könne. Er bestätigte, dass dies durchaus Konsequenzen für den Weiterbetrieb gewisser Kernkraftwerke haben könnte. In Ergänzung dazu führt der ENSI-Direktor präzisierend aus: "Sollten die Sicherheitsanforderungen tatsächlich erhöht werden, müssten selbstverständlich alle Kernkraftwerke zeigen, dass sie diese erfüllen können."

Das KKM ist auf die standortspezifischen Extremereignisse ausgelegt und verfügt über umfangreiche Sicherheitssysteme. Inwiefern die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der japanischen Ereignisse neu beurteilt werden müssen, wird die Analyse der nuklearen Geschehnisse in Japan ergeben.