EWR Energie AG
- Aarberg
- Aarewerke AG
- Bannwil
- Bielersee Kraftwerke AG
- Flumenthal
- Kallnach
- Gommer Kraftwerke AG
- EW Grindelwald AG
- Kandergrund
- Société des Forces Electriques de la Goule SA
- Mühleberg
- Niederried
- Simmentaler Kraftwerke AG
- EWR Energie AG
- Spiez
- Onyx Energie Mittelland AG
- Idroelettrica Lombarda Srl.
- BKW Hydro Valle d’Aosta srl
Beteiligung BKW: 100%
Inbetriebnahme
Schattenhalb 1: 1909
Schattenhalb 2: 1926
Installierte Leistung: 6.5 MW
Mittl. Jahresproduktion: 35 GWh
Gewässer: Reichenbachfall
Link:
www.ewr.ch
Das Elektrizitätswerk Reichenbach hat seine Wurzeln im Kraftwerk Schattenhalb, dessen wechselvolle Geschichte 1896 mit der Erteilung der Wasserkraftkonzession zur Nutzung des Reichenbachs begann.
Die Energie sollte ursprünglich dem Betrieb der projektierten Zahnradbahn Meiringen - Grindelwald und der Schmalspurbahn Meiringen - Aareschlucht dienen. So weit kam es indes nicht. Aufgrund von
Streitigkeiten wurde die Inbetriebnahme bis auf den 1. Juni 1909 hinausgeschoben. Noch heute stehen Teile der ursprünglichen Anlage im Dienste der Stromproduktion. Die Energieproduktion der
Kraftwerke Schattenhalb 1 und 2 deckt mit 35 Mio. Kilowattstunden rund 55% des Strombedarfs der EWR- Kunden.
Die bestehenden Anlageteile nutzen das vorhandene Wasserkraftpotenzial aus dem Rosenlaui nicht optimal und sind innerhalb der gewachsenen Struktur nicht wirtschaftlich erneuerbar. Deshalb baut die
EWR, ein neues Kraftwerk, Schattenhalb 3, welches das vorhandene Gefälle in einer Stufe nutzt. Das neue Kraftwerk wird Anfang 2011 ans Netz gehen. Detailierte Angaben zum Neubau sind unter www.ewr.ch
zu finden.