Handelsbegriffe
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Baisse
Ein stärkerer, meist längere Zeit anhaltender Rückgang von Kursen oder Marktpreisen. Der Gegensatz ist die Hausse -
Base (Bandlieferung)
Stromlieferung innerhalb eines standardisierten Lieferzeitraumes (Tag, Woche, Monat, Quartal, Jahr) mit den Liefertagen Montag bis Sonntag und den 24 Lieferstunden zwischen 0 und 24 Uhr pro Liefertag. Der Energieinhalt beträgt zum Beispiel für ein Jahr mit 365 Liefertagen 8,760MWh. Verbrauchsgeräte in der Grundlast sind z. Bsp. permanent betriebene Industriemaschinen, Kühlaggregate, Heimelektronik (Stand-by-Betrieb), Heizungspumpen sowie öffentliche Beleuchtungseinrichtungen. Die Stromnachfrage in der Grundlast beträgt etwa 70% des Spitzenbedarfs. In Deutschland beträgt die Grundlast etwa 45GW -
Bearish
Bezeichnung eines Marktes, der durch fallende Preise gekennzeichnet ist. Der Bär (bear) ist an Börsen das Sinnbild für Pessimisten. Gegenteil: Bullish -
Bid
Geldkurs, also Nachfragepreis -
Bilanzkreis
Virtuelles Gebilde innerhalb einer Regelzone, zusammengesetzt aus beliebig vielen Einspeise- und Entnahmestellen zum Zweck des Ausgleichs zwischen Einspeisung und Entnahmen gegenüber dem jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber. So werden Handelsgeschäfte und physische Stromflüsse aufeinander abgebildet. Handelsgeschäfte mit physischer Erfüllung werden als Fahrplanlieferungen zwischen verschiedenen Bilanzkreisen dargestellt und dem Netzbetreiber übermittelt. Der Netzbetreiber überprüft ex-ante die Konsistenz der eingereichten Fahrpläne und ex-post die Übereinstimmung der eingereichten Fahrpläne mit den tatsächlichen Energieflüssen. Fahrplanabweichungen werden durch den Bezug bzw. die Lieferung von Ausgleichsenergie gedeckt. Es gibt spezielle Börsenbilanzkreise, die für die Abwicklung von Börsengeschäften verwendet werden. Börsenbilanzkreise dienen der reinen Abwicklung von Fahrplangeschäften (im wesentlichen Grosshandelsgeschäfte) ohne Zuordnung von Entnahmestellen -
Börse
Organisierter, anonymisierter Markt für Wertpapiere, Devisen, bestimmte Waren (Commodity) oder ihre Derivate. Im Gegensatz zum sogenannten ausserbörslichen (OTC-Markt) wird börslicher Handel börsenaufsichtsrechtlich durch Handelsüberwachungsstellen überwacht. Makler oder computergestützte Handelssysteme stellen während der Handelszeiten Kurse (Preise) fest, die auf den vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträgen (Orders) basieren. Die börslich gehandelten Kontrakte sind standardisierte Geschäfte. Da die Börse als Handelspartner fungiert, entfällt weitgehend das Adressausfallrisiko. An Börsen existieren Spot- und Terminmärkte. Um an einer Börse handeln zu dürfen, muss der Handelsteilnehmer über eine Börsenzulassung verfügen und Sicherheiten leisten (Margin Account) -
Broker
Englische Bezeichnung für Makler. Er fungiert als Vermittler zwischen verschiedenen Vertragsparteien, welcher im Auftrag seiner Kunden (Auftraggeber) agiert. Der Broker selbst ist nicht Vertragspartei und nimmt somit im Markt die Stellung eines Dritten ein. Er ist lediglich am Zustandekommen der Transaktion interessiert, wofür er eine mengenabhängige Maklerprovision erhält. Broker sind häufig im OTC-Markt anzutreffen -
Bullish
Bezeichnung eines Marktes, der durch steigende Preise gekennzeichnet ist. Der Bulle (bull) ist an Börsen das Sinnbild für Optimisten. Gegenteil: Bearish
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